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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1855-10-22 · Heft 43 (22.10.1855) · p. Seite 556

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
19 (1855)
Issue
Heft 43 (22.10.1855)
Date
1855-10-22
Page
Seite 556 (sequence 12)
Language
German
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556 Fürstenberg, den 8. Oktober 1855. Zu Ostern kommenden Jahres ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters bei der hiesigen Gemeinde zu besetzen. Das Schächten bringt jährlich einen Ertrag von 30 — 40 Thlrn. Außerdem ist mit der Stelle freie Wohnung und Heizung verbunden. Qualificirte Individuen, die auf diese Stelle reflectiren, wollen sich mit Einsendung ihrer Zeugnisse, kurzer Angabe ihres Bildungsganges und ihrer bisherigen Leistungen, sowie ihrer Ansprüche in Bezug auf festes Gehalt, möglichst bald in portofreien Briefen wenden au die AeUestclt und Vorsteher -er jüdischen Gemeinde zu Fürstend erg in Mecklenburg- Schwerin. I. Sinronson. Bei Unterzeichneter Gemeinde ist das mit einem jährlichen Einkommen von 300 Thlrn. verbundene Amt eines Vorsängers und Schächters vacant und soll sogleich oder bis zum 1. Mai k. I. besetzt werden. Hierzu qualificirte Personen, von denen nur diejenigen Berücksichtigung finden, die mit einer mmM »ersehen find, wollen sich in portofreien Briefen an Unterzeichneten Vorstand recht bald wenden. Arnswalde, den 7. October 1855. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Bei der Unterzeichneten Gemeinde soll sofort ein Religionslehrer mit einem jährlichen Gehalt von 150 Thlrn. angestellt werden. Hierauf reflectirende unverhcirathete Lehrer, die zur Ausübung eines Schulamtes von der Staatsbehörde die Erlaubniß haben, wollen sich recht bald in portofreien Briefen an Unterzeichneten Vorstand wenden. Arnswalde, den 7. October 1855. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die Gemeinde in Guttstadt in Ostpreußen sucht einen Religionslehrer für 30 Schüler, der den Unterricht in höheren Religionskenntnissen zu leisten und deutsche Vorträge in der Synagoge zu halten vermag. Gehalt: 100 Thlr. Firum, freie Wohnung und Station, so wie auch Nebcneinkünfte. Reflectirende wenden sich in portosteien Briefen an den Vorsteher C. Schwarz. Für meine Söhne, 9 und 7 Jahr alt, suche ich einen streng religiösen Hauslehrer, welcher Universitäts- Bildung genossen und in Religion, Talmud, Hebräischem, Französischem und Englischem Unterricht erlheilen kann. Gebalt im ersten Jahr Thlr. 100. bei gänzlich freier Station. Egeln bei Magdeburg. M. I. Blurrrenthal jua. Ein Hauslehrer jüdischen Glaubens, der Kinder bis zur Ober-Tertia einer höhern Schule vorzubereiten im Stande, wird unter annehmbaren Bedingungen sofort gesucht. Das Nähere in der Erped. dieses Blattes. Gesucht werden zwei israelitische Gouvernanten, die eine für ein öffentliches Institut in Prag, die andere für ein Privathaus in der Nähe Brünns; dann zwei Bonncs für zwei Häuser in Brünn, und zwar die eine der letzter» von etwas gesetzterem Alter. Bei sämmtlichen ist die Kenntniß der weiblichen Handarbeiten und der französischen Sprache nöthig, sowie die des Fvrtospicles erwünscht. Reflectirende können gegen portofreie Einsendung ihrer Zeugnisse oder deren Copien die da gestellten Bedingungen durch Gefertigten erfahren. - B. Kohr, Unterzeile Nr. 44. in Brünn. Ein Connms und ein Lehrling, mosaischen Glaubens, können sofort in meinem Tuch- und Manufaktur - Maaren-Geschäfte ein Engagement finden. Curhaven, October 1855. H. Freudenburg. Ein junges Mädchen mit guter Schulbildung sucht eine Stellung in einem jüdisch religiösen Hause, wo sie durch Leitung und theilweisen Unterricht jüngerer Kinder und Schneidern beschäftigt wird. Auf großen Gehalt wird weniger gesehen, als auf gute Behandlung. Etwaige Offerten erbittet man unter ftankirter Adresse M. Hirsch ZVw. in Güsten bei Bernburg. Ein Sohn von anständiger Familie, welcher die höhere Schule besucht hat und sich zum Kaufmann ausbilden will, kann als Lehrling sofort in mein Engros- und Schnitt - Maaren - Geschäft unter annehmbaren Bedingungen in die Lehre treten und wollen sich darauf Reflectirende portoftei an Unterzeichneten wenden. Bernburg, im October 1855. M. Heß jun. In meinem Geschäft kann ein Lehrling sofort engagirt werden._Israel Jaeoby in Belgard. In einem Lotterie - und Productengeschäst wird zu Neujahr 1856 ein junger Mann (mosaischer Religion) als Gehülfe unter sehr guten Bedingungen zu engagiren gesucht, und wird demselben eine gute Collecte übergeben. Hierauf Reflectirende wollen sich in portofreien Briefen an den Districts-Lchrer I. M. Löwenthal in Dannenberg im Fürstenthum Lüneburg wenden. Jüdisches Dolksblatt No. 3. Wo ist unsre Humanität? — Nach dem Versöhnungstage. III.— Aphorismen. — NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen. Jährlich: 1 Thlr. Vierteljährig: V« Thlr. Verlag von Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. D. Hirsch selb« Verantwortlicher Redacteur: K. Rabe.

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