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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1855-10-15 · Heft 42 (15.10.1855) · p. Seite 544

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
19 (1855)
Issue
Heft 42 (15.10.1855)
Date
1855-10-15
Page
Seite 544 (sequence 12)
Language
German
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544 Bei Unterzeichneter Gemeinde ist das mit einem jährlichen Einkommen von 300 Thlrn. verbundene Amt eines Vorsängers und Schächters vacant und soll sogleich oder bis zum 1. Mai k. I. besetzt werden. Hierzu qualificirtc Personen, von denen nur diejenigen Berücksichtigung finden, die mir einer rssn mmn versehen sind, wollen sich in portosteicu Briefen an uriterzcichncren Vorstand recht bald wenden. Arnswalde, den 7. October 1855. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Bei der unrerzeichncten Gemeinde soll sofort ein Rcligionslehrcr mit einem jährlichen Gehalt von 150 Thlrn. angcstcllt werden. Hierauf rcflcctirende unverheirathcte Lehrer, die zur Ausübung eines Schulamtes von der Staatsbehörde die Erlaubnis haben, wollen sich recht bald in portofreien Briefen an Unterzeichneten Vorstand wenden. Arnswalde, den 7. October 1855. Der Vorstand der Synagoge»-Gemeinde. Fürstenberg, den 8. October 1855. Zu Ostern kommenden Jahres ist die Stelle eines Rcligionslchrers, Vorbctcrs und Schächters bei der hiesigen Gemeinde zu besetzen. Das Schächten bringt jährlich einen Ertrag von 30 — 40 Thlrn. Außerdem ist mit der Stelle freie Wohnung und Heizung verbunden. Qualificirtc Individuen, die auf diese Stelle rcflectiren, wollen fich mit Einsendung ihrer Zeugnisse, kurzer Angabe ihres Bildungsganges und ihrer bisherigen Leistungen, sowie ihrer Ansprüche in Bezug auf festes Gehalt, möglichst bald in portofreien Briefen wenden an die Aeitcsten und Vorsteher der Jüdischen Gemeinde zu Fürstend erg in Meckienburg- Schwcrin. _I. Simonson._ Eine mir 100 Thlrn. Preuß. Crt. fixen Jahresgehalt nebst der sogenannten Schcchita, Wohnung, Heizung, Mittag- und Abendrisch besoldete Stelle eines Religions- Ichrers, Vorbeters, Schächters rc., der die Alpprobation unseres Landesrabbincrs erhalten muß. ist kommende Ostern 'rV2!-7 -p-st "n""i in unserer Gemeinde zu besetzen. Hierauf Rcflecrircnde wollen ihre desfallsigen Zeugnisse portofrei an uns einsenden. Plan in Mecklenburg, den 8. October 1855. Der Vorsteher der hiesigen isr. Gemeinde. N. Elkan. I. A. Cohn. S. Goldschmidt. Ein Knabe, der eine der hiesigen Schulen besuchen soll, findet gute Pension bei mir. Graveur Friedenthal in Magdeburg, Tischlerbrücke Nr. 9. Zum sofortigen resp. recht baldigen Antritt wird zum Unterricht von 6 Kindern ein von Königl. Preuß. Negierung geprüfter Religionslehrer mosaischen Glaubens von Unterzeichnetem zu engagiren gesucht. Gommern bei Magdeburg, den 6. October 1855. _C I. Franc. Für meine Söhne, 9 und 7 Jahr alt, suche ich einen streng religiösen Hauslehrer, welcher Universitäts- Bildung genossen und in Religion, Talmud, Hebräischem, Französischem und Englischem Unterricht ertheilen kann. Gebalt im erste» Jahr Thlr. 100. bei gänzlich freier Station. Egeln bei Magdeburg. _M. I. Blurnenthal jua. Ein Commis und ein Lehrling, mosaischen Glaubens, können sofort in meinem Tuch- und Manufactur-Wäaren-Geschäfte ein Engagement finden. Cuxhaven, October 1855. H. Freudenburg. Ein fünfzehnjähriger Knabe, mit Schulkenntniffen versehen, soll die Uhrmacherei bei einem Meister erlernen, bei dem er die Sabbath- und Festtage nach jüdischem RituS halten kann. Dcsfallsige Offerten bittet fich aus Dl. Hirsch Wwe. in Güsten bei Bernburg. Die 9000 Andächtigen aus allen Theilcn der civilifirten Welt, die am letzten Jom Kippur in dem neuen israelitischen Tempel zu Leipzig den mustergültigen drei Predigten des Herrn Dr. Jellinek in tiefster Stille lauschten, und fich an den Sulzcr'schen, unter der Leitung des trefflichen Musikers S. Jadassohn ausgeführten Chorgesängen, so wie an den sestwürdigen deutschen Liedern ccbaucten, werden hiermit auf eine gelungene, aus Leipzig datirte Mystifikation aufmerksam gemacht, die in Nr. 41. der A. Ztg. d. Jud. Aufnahme gefunden hat. _M-z. Bemerkung. Wie schon früher, wiederholen wir die Bitte, die häufigen Druckfehler in hebräischen Anführungen nicht uns zur Last zu legen, da wir, vom Druckort fern, keine Correctur lesen können, sondern gleich den Cvrrcspondcntcn und Mitarbeitern die Zeitung fertig' gedruckt zu Gesichte bekommen. Da wir dasselbe Schicksal mit unsren Mitarbeitern theilen — bnufte man uns doch erst jüngst „vr-.n" statt ,,2'iri-Mizwolh" — so dürfen fich diese nicht mehr beklagen, als wir selbst. . Die Redactron. Jüdisches Wolksblatt Ro. 2. Die Mission Israels. — Nach dem Versöhnungstage. ll. — Briefe aus Bad Homburg, l. — NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen. Jährlich: 1 Thlr. Vierteljährig: V* Thlr. Verlag von Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redakteur: K. Rabe.

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