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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1855-10-01 · Heft 40 (1.10.1855) · p. Seite 518

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
19 (1855)
Issue
Heft 40 (1.10.1855)
Date
1855-10-01
Page
Seite 518 (sequence 12)
Language
German
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518 von Rabbenu Gerschom, genannt Licht des Erils, verfaßte nrririr, (Trauschein, wenn ver erste verloren gegangen ist), mitgetheilt von B. Goldberg nebst Nachweis über die Zeit, in welcher jener berühmte Mann gestorben ist, vom Herausgeber. 18) Verschiedene Notizen von Jellinek nebst der Einleitung des Abraham ben Naamias zu seiner Uebersetzung des Commentars zur Aristotelischen Metaphysik von Thomas d'Aquino, vom Herausgeber. 19) Erklärungen vieler Fremdwörter in der Pesileta und dem Lliclrascll Tihim nebst mehreren Artikeln aus seinem Werke Ereeli Millin von I. Boehmer.*) 20) Ueber das Werk Schaar Haschamajim, welches gewöhnlich dem Vater des Balbay beigelegt wird und die Zeit seiner Abfassung, vom Herausgeber. 21) Mittheilungen einzelner Stücke aus kabbalistischen Manuscripten nebst Noten von Zellinek. 22) Untersuchungen über das Buch Ewkath - Rochel und dessen Verfasser' und über die Werke Orchoth Chajim und Kol-bo, von I. ben Jacob. 23) Ueber den 5., 10. und 11. Brief in diesem Kerem Ehew eä und Erklärung des Auffallenden in dem 11. Capitel des Buches Numeri, von A. Lebensohn. 24) Ueber die oben im 7. Briefe vom Herausgeber angestellte Untersuchung in Betreff des Namens nebst Erklärung vieler darauf bezüglicher Verse, von demselben. 25) Ueber die Art und Weise, wie Chasdai sich akrostychisch zu Anfänge seines Briefes an den Chazarcnkönig nennt, nebst einem bei der Genesung des G. Triefte in Padua gedichteten hebräischen Sonette von Luzzatto und Zusätzen zu der im 12. Briefe gegebenen Notiz über Chasdai, vom Herausgeber. 26) Erklärung von Pf. 11, 1. von S. D. Luzzatto nebst Bemerkungen von dessen verstorbenem Sohne Philorenus über den dritten in diesem Bande enthaltenen Brief. Hieran schließen sich Elegien auf den Tod des genannten Philorenus, von A. Lebensohn. *) Die in diesem Theile des Kerem Oliemeä von Herrn Boehmer enthaltenen sprachlichen Artikel hat derselbe, mit noch einigen anderen bereichert, besonders abdrucken und unter dem witzigen Titel ya'nr» nsro erscheinen lassen. Wir gedenken bei einer anderen Gelegenheit auf diese schöne Arbeit ausführlicher zurückzukourmen und fteuen uns, aus der Widmung dieses Büchleins einen anderen jüdischen Mäcen Berlins in der Person des Herrn D. Zolles, dem auch Slominski sein Werk ös:r; ri»->L?2 gewidmet hat, kennen zu lernen. Sodann folgen noch Ergänzungen und Zusätze von Seiten des Herausgebers, insbesondere den zur Zeit des R. Salomo ben Adderct geführten Streit gegen die jüdischen Philosophen betreffend und ein in dem schönsten Hebräisch geschriebener Aufruf zur Unterstützung, um die so werthvollen Werke unserer Alten, von denen noch so viele handschriftlich in den Bibliotheken ruhen und dort von Würmern verzehrt werden, veröffentlichen zu können. Nach dieser Inhaltsangabe, aus welcher ersichtlich ist, daß neben dem Herausgeber noch Männer wie Almanzi, Beer, Boehmer, D. Cassel, Frankel, Geiger, B. Goldberg, Ben Jacob, Jellinek, Lebensohn, Luzzatto, Reggio und Schorr ihre Arbeiten dem besprochenen Werke einverleibt haben, darf wohl der Hoffnung Raum gegeben werden, daß das Publikum dem strebsamen Herausgeber die erwünschte Unterstützung wenigstens durch reichlichen Ankauf seines Buches werde zu Theil werden und sich hierbei sowohl durch die Freude an der Pflege der jüdischen Literatur als auch durch den Drang nach nicht blos an einem Bedürftigen, sondern auch an einem Würdigen zu übender Wohlthat werde leiten lassen, damit nicht auch hier wiederum das rührende Wort Kästner's über Kcppler in Anwendung komme: „Er wußte nur die Geister zu vergnügen, Drum ließen ihn die Körper ohne Brot." vr. M. Wiener. Anzeigen. Zum 12. October d. I. findet allhier ein vom hiesigen Landesrabbinate approbirter Religionslehrer, Vorsänger und Schächter ein Engagement. Der jährliche Gehalt ist neben fteier Wohnung, Mittag- und Abendessen und einiger Sporteln 10v THIr. Preußisch Courant. Die hierauf Reflcctirenden wollen sich recht bald neben portofteier Einsendung ihrer Zeugnisse melden beim Vorstände der israel. Gemeinde jn Malchin in Mecklenburg. Bad Homburg. Die Ausdehnung meines kaufmännischen Knaben-Instituts allhier, erheischt die Anstellung eines gut geschulten israelitischen jungen Lehrers, welcher folgende Fächer gründlich besitzt: nach Regeln der hebräischen Sprache, deutsche Sprache und Literatur, jüdische und Weltgeschichte mit Geographie, Zeichnen und Schönschreiben, auch wäre Gesang-Unterricht erwünscht. Bei angenehmer socialer Stellung wird Fl. 200. mir ganz fteier Station zugefichert. Befähigte belieben sich — P. P. — zu wenden an Jos. Rapp, Sprachlehrer.

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