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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1855-05-28 · Heft 22 (28.5.1855) · p. Seite 289

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
19 (1855)
Issue
Heft 22 (28.5.1855)
Date
1855-05-28
Page
Seite 289 (sequence 13)
Language
German
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res 1857 die Rabbinerstelle vacant. Das jährliche Gehalt beträgt Thaler 1500 Reichsgeld (circa 560 Thlr. Pr. Crt.); doch find damit Nebeneinkünste verbunden, wodurch die ganze Einnahme zu ungefähr 10OO Thlr. Pr. Crt. anzuschlagen ist. Qualificirte Bewerber, die nicht ein zu hohes Alter erreicht haben, um fich die schwedische Sprache aneignen zu können, da die Kanzelvorträge in dieser Sprache gehalten werden, belieben fich bei dem Unterzeichneten Vorstände baldmöglichst zu melden. Gothenburg, im April 1855. Cd. Magnus. Martin Leviffon. L. Benecke. Die Gemeinde Benai Israel in Cincinnati, Ohio, wünscht einen Prediger in deutscher und englischer Sprache und Oberlehrer ihrer Schule zu engagiren. Gehalt 1000 Dollars jährlich, mit der Ausficht auf Vermehrung bis zu 1500 Dollars. Die Candidaten müssen versehen sein mit folgenden Eigenschaften: 1. Gutes theologisches Wissen und allgemeine wissenschaftliche Bildung. 2. Liberale, fortschreitende Grundsätze, übereinstimmend mit unsrer Zeit. (Kein radical Reformer.) Sich zu wenden schriftlich an das Comite: M. Hellman, Vorfitzender. Ph. Heidelbach. D. Ullman. A. Louis. L. S. Roseustiel. Die hicfige Synagogen-Gemeinde beabsichtigt, die gegenwärtig offene Stelle eines jüdischen Religionslchrers baldmöglichst zu besetzen. Es würde der Bewerbung zum Vortheil gereichen, wenn der Candidat auch gleichzeitig die Befähigung bcfitzt, Vorträge in der Synagoge zu halten, sowie dem Schächter- und Vorbeter-Amte (für benöthigte Fälle) zu asfistiren. Qualificirte, einer strenggläubigen Richtung zugethane unverheirathete Bewerber wollen ihre Qualifications- und Führungs-Atteste an den Unterzeichneten Vorstand portoftei einsendcn. Brandenburg a. H., am 20. Mai 1855. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. An der Schule der hicfigen israelitischen Gemeinde ist ein Lehrer-Posten zu besetzen. Qualificirte geprüfte Lehrer, die erfahrene Pädagogen und besonders tüchtig in der hebräischen Sprache, erforderlichen Falls auch die erste Lehrerstelle an der Anstalt zu übernehmen geneigt sind, wollen fich in portofreien Briefen bei Unterzeichnetem Vorstande unter Einreichung ihrer betreffenden Allste melden. Ratibor, den 18. Mai 1855. Der Vorstand hiesiger Syuag.-Gemeinde. Ein unverheiratheter der zugleich als im und «nip fungiren kann, wird bei der Gemeinde zu Randero gesucht. Gehalt mit Sporteln beläuft fich jährlich auf 300 ä 350 Thlr. dänisch. Qualificirte Bewerber wollen sich in portofteien Briefen an S. H. den Herrn Oberrabbiner Dr. Wvlff in Kopenhagen wenden. Die Stelle eines rrnipi arnis -.m, als Ersterer insbesondere befähigt, den Gottesdienst in würdiger Weise vorzutragen, womit ein jährlich firirter Gehalt von 300 Thlrn. und allen andern üblichen Nebeneinkommen verbunden ist, wird zum 1. October oder zum 1. November d. I. in hiesiger Gemeinde vacant. Geeignete Subjecte wollen unter portofteier Einsendung ihrer Atteste ihre Anmeldungen an Unterzeichneten einscnden. Rybnick in Oberschlefien, im Mai 1855. Der Vorstand. Zu Michaelis dieses JahreS wird bei der israelitischen Gemeinde zu Goldberg in Mecklenburg die Stelle des Religionslchrers, VorbeterS und Schächters erledigt. Geeignete Bewerber wollen fich entweder persönlich oder in ftankirten Briefen an den Vorstand derselben wenden. In meinem Rabbinate werden mehrere Lehrer gesucht, die auch als Schächter und Vorsänger fungiren können. Dr. Heilbut, Landrabbiner. Geestemünde, Mai 1855. Ein und amo "»m, jedes einzelnen dieser Fächer vollkommen mächtig, 36 Jahre alt, verheirathet, seit 12 Jahren noch gegenwärtig in Schlesien in activer Function, in der Musik nicht ftemd, und der Function als «Tip nach allen Regeln der Sprachkunst genügend, und mit Zeugnissen der besten moralischen Führung, dabei von repräsentationsfähigem Aeußern, sucht eine Anstellung, und beruft sich auf die von dem Rabbiner Herrn Löwe zu Ratibor in Preuß.- Schlefien auf gefällige ftankirte Anftagen zu erlheilende Auskunft. Ein jüdischer Lehrer, 25 Jahre alt, mit der ftanzöfischen und englischen Sprache ziemlich vertraut, der das Lehrfach aufgcben will, sucht gegen bescheidene Ansprüche k. I. eine seinen Fähigkeiten entsprechende Beschäftigung. Jede Arbeit, die der Führung eines religiösen Lebenswandels keinen Eintrag thut, ist ihm angenehm. Auf gefällige Anftagen, welche man spätestens bis zum 15. Juli c. in dieser Zeitung machen wolle, ertheilt derselbe nähere Auskunft.

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