Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 19 (1855)
- Issue
- Heft 18 (30.4.1855)
- Date
- 1855-04-30
- Page
- Seite 235 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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235 3. Musikalische Begabung, sowohl was die Stimmmittel betrifft, als auch zur Bildung und Leitung des Chores und Befähigung, etwa nöthige Melodien zu componiren. 4. Befähigung, in der Religionsschule Unterricht ertheilcn zu können. 5. Untadclhafter. sittlicher Charakter und Wandel und ein dem Stande und Berufe entsprechendes Leben und Verhalten. Wien, im April 1555. Die Vertreter der israelit. Cultusgemeindc in Wien. In hiesiger Gemeinde, in welcher ein reformirter Gottesdienst eingeführt werden soll, wird zum Anfang deS Jahres 1857 die Rabbinerstelle vacant. Das jährliche Gehalt beträgt Thaler 1500 Reichsgeld (circa 560 Thlr. Pr. Crt.); doch find damit Ncbeneinkünfte verbunden, wodurch die ganze Einnahme zu ungefähr 1000 Thlr. Pr. Crt. anzuschlagen ist. Qualificirte Bewerber, die nicht ein zu hohes Alter erreicht haben, um sich die schwedische Sprache aneignen zu können, da die Kanzelvorrrägc in dieser Sprache gehalten werden, belieben sich bei dem Unterzeichneten Vorstande baldmöglichst zu melden. Gothen bürg, im April 1855. Ed. Magnus. Martin Levifson. &. Benecke. An der hiesigen Gemcindeschule wird zum 1. Juli d. I. die Stelle des ersten Lehrers, mit welcher ein festes Gehalt von 200 Thlrn. verbunden ist, vacanr. Geprüfte junge Männer, die den Nachweis ihrer im Lehrfache bereits erprobten Leistungen liefern können, werden aufgefordert, sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse baldigst an den Unterzeichneten Vorstand zu wenden. Frankfurt a. O., im April 1855. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Bei der Unterzeichneten Gemeinde wird das mit einem jährlichen Einkommen von circa 300 Thlrn. verbundene Amt eines Cantors, Schächters rc. Mitte October d. I. vacant und soll anderweitig besetzt werden. Hierzu qualificirte Personen, von denen diejenigen am meisten Berücksichtigung finden, die mit einer rrK“> mmn versehen, und sich hierüber genügend ausweisen können, wollen sich in portofteien Briefen an Unterzeichneten Vorstand recht bald wenden. ArnSwalde, den 20. April 1855. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Wffcner jüdischer Deamienpolten. In der Trebnitzer jüdischen Gemeinde ist die Stelle eines önrr, Vorbercrs und Religionslehrers vacant, und bei einem jährlichen Fixum von 160 und 50 bis 60 Thlr. sicheren Ncbenrevcnüen sofort anzutreten. Portofreie Anfragen und QualificationSzeugniffe nimmt entgegen W. Hiller, als Vorsteher. Reisekosten werden nicht vcrgütigt. Baeante Lehrerftelle. Seit dem 1. d. M. ist die Lehrer- und Cantorstelle hierorts vacant und soll schleunigst wieder besetzt werden; mit derselben ist außer Nebenaccidenzien und freier Wohnung und Heizungsmaterial ein Fixum von 200 Thlrn. verbunden. Qualificirte unverheirathete Subjecte wollen unter portofreier Einreichung ihrer Atteste sich baldigst an uns wenden. Dinslacken i. d. Rheinprovinz, den 5. April 1855. Die Vorsteher M. S. Jacobs. L. Kahn. Folgende jüdische Schulstellen sind zu besetzen: Zu Bentheim die Stelle eines Elcmentarlehrers und Vorbcters, mit einem jährlichen Gehalte von 140 Thalern. Zu Freren die Stelle eines Religionslehrers und Vorbeters, bei steier Beköstigung ein Gehalt von 80 Thalern. Zu Neuen Haus die Stelle eines ReligionSlehrerS und Vorbeters, nebst steier Wohnung ein Fixum von 110 Thalern. Zu Buer die Stelle eines Religionslehrers, Vorbetcrs und Schächters, mit steier Wohnung, Beköstigung und 70 Thalern. Qualificirte Bewerber belieben ihre deSfallfigen Anmeldungen portofrei an das Landrabbinat zu richten. Emden, im April 1855. Der Landrabbiner Hamburger. Die israelitische Gemeinde zu Lügde bei Pyrmont sucht auf nächste Michaelis einen im Hebräischen erfahrenen Cantor, welcher zugleich Elementar- und Religionsunterricht ertheilt. und das preußische Eramen abgelegt hat, anzustellen. Reflectirende wollen gefälligst ihre Offerten dem hiesigen Vorstände portostei einsenden. Der Vorstand. Lügde, im April 1855. Ich bin beauftragt, eine Erzieherin bei zwei Mädchen von 6 und S Jahren, deren Mutter so eben heimgegangen, zu sehr ansehnlichem Gehalte, in einer schönen Gegend deS Kaiserstaates, und bei sehr würdiger Behandlung zu empfehlen. ES wird gefordert, daß sie den Kin-