Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 19 (1855)
- Issue
- Heft 17 (23.4.1855)
- Date
- 1855-04-23
- Page
- Seite 221 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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221 überall und schnell Freunde; bei Leidtragenden, Siechen und Hülfsbedürftigen brachte sein Kommen und sein Wort Trost und Erleichterung; sein „Schiur" war gediegen. So rufe auch ich dem Verklärten und Betrauerten nach: Frieden und Ruhe über Dich! 'i:n m:m ypb “p Anzeigen. In hiesiger Gemeinde, in welcher ein reformirtcr Gottesdienst eingcführt werden soll, wird;um Anfang des Jahres 1857 die Rabbinerstellc vacant. Das jährliche Gehalt beträgt Thaler 1500 Reichsgcld (circa 560 Thlr. Pr. Crt.); doch find damit Nebcneinkünftc verbunden, wodurch die ganze Einnahme zu ungefähr 1000 Thlr. Pr. Crt. anzufchlagen ist. Qualificirtc Bewerber, die nicht ein zu hohes Alter erreicht haben, um sich die schwedische Sprache ancignen zu können, da die Kanzelvorträge in dieser Sprache gehalten werden, belieben fich bei dem Unterzeichneten Vorstande baldmöglichst zu melden. Gothenburg, im April 1855. Ed. Magnus. Martin Leviffon. 8. Benecke. Baeante Lehrerfielle. Seit dem 1. d. M. ist die Lehrer- und Cantorstelle hierorts vacant und soll schleunigst wieder bcsetzr werden; mit derselben ist außer Nebenaccidenzien und freier Wohnung und Heizungsmaterial ein Fixum von 200 Thlrn. verbunden. Qualificirtc unverhcirathctc Subscctc wollen unter portofreier Einreichung ihrer Atteste fich baldigst an uns wenden. Dinslacken i. d. Rheinprovinz, den 5. April 1855. Die Vorsteher M. S. Jacobs. 8. Kahn. Baeante Lehrerstelle. Die Synagogen - Gemeinde zu Warendorf sucht einen Lehrer (unverheirathet), welcher zugleich die Stelle als Cantor und Schächter verficht. Das Gehalt ist bei freier Kost und Logis Einhundert Thlr. — Der Eintritt muß spätestens bis zum 1. October d. I. erfolgen. Geprüfte Schulmänner wollen fich unter Beifügung ihrer Atteste in frankirten Briefen an uns wenden. Warendorf, April 1855. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. L. Rheinbera. Em. Lefsmann. PH. Marcus. Johanni d. I. ist die 200 Thlr. firirtcn Gehalt pr. Anno bringende Rcligionslehrer-, Cantor- und Schächtcrstelle in Löwcnbcrg in Schlesien zu besetzen. Befähigte, mit guten Zeugnissen versehene Reslcctanten wollen ihre Anmeldungen, unter Beifügung ihrer Zeugnisse, portoftei au den Vorstand des Bunzlau-Lvwrnberzrr Synagogen- Bezirkes zu Löwcnberz einsenden. Folgende jüdische Schulstellen find zu besetzen: Zu Bentheim die Stelle eines Elcmentarlchrcrs und Vorbetrrs, mit einem jährlichen Gehalte von 140 Thalern. Zu Freren die Stelle eines Rcligionslchrers und Vorbetcrs, bei freier Beköstigung ein Gehalt von 80 Thalern. Zu Neuenhaus die Stelle eines Religivnslchrcrs und Vorbeters, nebst freier Wohnung ein Fixum von 110 Thalern. Zu Buer die Stelle eines Religionslehrers, Vorbcters und Schächters, mit fteier Wohnung, Beköstigung und 70 Thalern. Qualificirtc Bewerber belieben ihre desfallfigen Anmeldungen portofrei an das Landrabbinat zu richten. Emden, im April 1855. Der Landrabbi ner Hamburger. Gesucht wird ein israelitischer Hauslehrer, unverheirathet, welcher seine Tüchtigkeit im Hebräischen und Deutschen, sowie einen moralischen, religiösen Lebenswandel Nachweisen kann. — Kcnntniß der französischen Sprache wäre angenehm. Gefällige Anträge portofrei unter der Chiffre R. an die Erped. d. Zeit. Ich bin beauftragt, eine Erzieherin bei zwei Mädchen von 6 und 9 Jahren, deren Mutter so eben heimgegangen, zu sehr ansehnlichem Gehalte, in einer schönen Gegend des Kaiscrstaatcs, und bei sehr würdiger Behandlung zu empfehlen. Es wird gefordert, daß sie den Kindern eine gvttcsfürchtige und fiandesmäßige Erziehung, so wie den Unterricht im Französischen, in Handarbeiten und allen Elcmenrarien angcdeihen lasse, so wie von etwas reiferm Alter sei. Baldige Anftagen erbittet I>r. Philippsou in Magdeburg. Ein junger Mann, mosaischen Glaubens-Bekenntnisses, welcher zu seiner spätern Beförderung bereits fünf Jahre bei königl. Kassen gearbeitet hat, wünscht auf einem kaufmännischen Comptoir beschäftigt zu werden, da die jetzigen Bestimmungen eine Anstellung von jüdischen Concurrcnten nicht zulassen. Es können hinsichtlich der Leistungen im Buchführen bei Kaffen die genügendsten Zeugnisse und auch Proben über Befähigung in der französischen und englischen Correspondenz vorzclegt werden. Reflecrant wünscht im ersten Jahr ein mäßiges Salair und legt größern Werth auf die Erlernung der Eigenthümlichkcitcn bei kaufmännischer Comptoir - Arbeit. Herr Rcdact. Dr. PhilippLvN wird nähere Auskunft ertheilen.