Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 19 (1855)
- Issue
- Heft 9 (26.2.1855)
- Date
- 1855-02-26
- Page
- Seite 114 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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114 Für Gemeinden in Amerika und Australien. Ein clasfisch gebildeter Mann und gründlicher Kenner der englischen, französischen, italienischen und spanischen Sprache sucht in einer überseeischen israelitischen Gemeinde als Notar, Vorbetcr und Thora-Vorleser oder als Leiter einer Lehranstalt, oder auch als Lehrer des Hebräischen für die höheren Classen angestellt zu werden. Adresse zu erfragen bei Herrn Rabb. Dr. Philipp son in Magdeburg. Ein durch eine Reihe von Jahren als tüchtiger bewährter, mit Approbationen anerkannter Rabbincn, sogar mit von denselben ertheilter nsrnr; mnn versehener Religionslchrer, der auch zugleich Vorträge zu halten im Stande ist, wünscht von “-p“»» ri'“t d. I. eine seinen Leistungen entsprechende Stellung einzunehmen. Das Nähere ertheilt Herr Rabb. I>r. Philippfon in Magdeburg, auch Herr L. in Seg eberg (Dänemark) poste restante. Zu bemerken ist, daß derselbe von Herrn Dr. I. B. Lüpschitz, Landrabb. in Schwerin, und von Herrn Oberrabb. Ettlinger zu Altona als trn'v: approbirt ist. Zur Aufnahme neuer Zöglinge ist fortwährend bereit: Das israelitische Lehr- und Erziehungsinstitut für Knaben von M. Schwarzaucr; so wie bas Institut für Töchter gebildeter Eltern von Bella Schwarzauer in Dresden. Auch solche, welche andere hiesige Lehranstalten, wie die Gymnasien, die Polytechnik, die neuere höhere Handelsschule besuchen, können für Erziehung, Kost und häusliche Ucbcrwachung Aufnahme finden. Durch jahrelanges Bestehen, die Einrichtung und Leistungen unserer Institute als hinlänglich bekannt voraussetzcnd, ertheilt gern auf frankirte Briefe jegliche gewünschte Mh-r- Auskunft sic Dircctwn M. Schwarzauer. Dresden, im Januar 1855. Anerbieten. Nachdem ich meine hiesige Schule seit einigen Jahren auch auswärtigen Schülern dadurch zugänglich gemacht, daß ich mit derselben in meinem Hause ein Pensionär begründete, so erbiete ich mich, zu Ostern d. I. noch einige Knaben in Kost und Unterricht bei mir aufzunehmcn. Dieselben werden, außer in den nothwcndigcn Schulwissenschaftcn, namentlich auch in neueren Sprachen und in den kaufmännischen Wissenschaften (Duchhalten, Rechnen, Geschäfrsstyl) theils durch mich, theils durch einen andern tüchtigen Fachlehrer unterrichtet. Auf besondern Wunsch können die mir anvertrauten Knaben auch gründlichen Unterricht in und rrnNä erhalten. Eltern und Vormünder dürfen stch der liebevollsten Behandlung der mir befohlenen Pfleglinge auf's Festeste versichert halten. Zu Empfehlung meines Instituts, namentlich in weitern Kreisen, möge hier noch bemerkt sein, daß die bisher entlassenen Zöglinge noch immer unter den günstigsten Bedingungen in andcrweite bedeutende Geschäfte getreten sind. Näheres brieflich. Beverungen a. d. Weser, den 11. Febr. 1855. NDrdhaus, Lehrer. Mit Vergnügen bemerke ich, daß mir Herr Nordhaus Zeugnisse über seine Wirksamkeit von den competentcsten Autoritäten seines Wohnortes und der Umgegend — jüdischen und christlichen — vorgelegt, welche fast mit Begeisterung das Lob des trefflichen Lehrers aussprcchen. Dr. Ludwig Philippfon, Rabbiner. Eine junge Dame, mosaischen Glaubens, welche im Putzfach geübt ist, sucht bei Glaubensgenossen, welche ein derartiges Geschäft besitzen, unter bescheidenen Ansprüchen ein Engagement. Gefällige Offerten nehmen franco entgegen L. Sachs & Comp, in Halle a. S. In meinem Uhrengeschäft en gros wird ein Buchhalter und Corrcspondent gesucht, und wird demjenigen der Vorzug gegeben, der der ftanzöfischen Sprache und Correspvnden; mächtig ist. Wünschenswerrh wäre es, wenn derselbe in ähnlichen Branchen schon gearbeitet hätte, und von einem gesetzten Alter wäre. Auf frankirte Anftagcn wird der Herr Dr. PhilippfvN in Magdeburg die Güte haben, nähere Auskunft zu ertheilen. Eine befähigte, gute Köchin, von nicht unangenehmem Acußern (mosaischen Glaubens), welche sich auch bescheidener Hausarbeit zu unterziehen hat, und bei welcher Reinlichkeit, Ordnungsliebe.und Verträglichkeit Hauptersordcrnissc sind, womöglich im Alter von 30—40 Jahren steht, sich des HeirathenS entschlagen hat, kann sofort oder zu Ostern eine angenehme und dauernde Stellung finden, wenn die Ansprüche bei freier Einsendung der Zeugnisse poste restante unter k. 8. in Mühlhausen in Thüringen Zusagen. Jüdisches Volksblatt No. 2«. Deine Geschichte, o Jude I I. — Eine Scene aus dem Leben. — Kleine Erzählungen aus alten Quellen. — Eine wahre Anekdote. — NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen. Jährlich: 1 Thlr. Bierteljährig '/« Tblr. Verlag »on Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redakteur: K. Rabe.