Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 19 (1855)
- Issue
- Heft 2 (8.1.1855)
- Date
- 1855-01-08
- Page
- Seite 25 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3224737-3225931-3225934--14340-3299963- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
25 Die hiesige vacante Cantor- Schächter- und r«->ip- Stelle, mit welcher ein auskömmliches Einkommen verbunden ist, soll zum 1. April k. I. besetzt werden. — Zeitgemäße Subjecte belieben sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstande zu melden, wo dann ihnen die Zeit zum Probevortrage bestimmt werden soll. Schwersenz, den 30. December 1854. Der Synagogen - Vorstand. Zu Ostern 1855 wird die Stelle eines vom Mecklenburg-Strehlitzschen Landes - Rabbinate approbirten ReligionSlehrers, Vorbeters und Schächters der hiesigen jüdischen Gemeinde, mit einem firirten jährlichen Gehalte von 100 Thlrn. Pr.-Crt. nebst Schächtsporteln und fteier Station vacant. Hierauf Reflcctirende werden hierdurch aufgefordert, sich an den Vorstand der israelitischen Gemeinde Hierselbst unter Einreichung der erforderlichen Atteste in portofreien Anfragen zu wenden, und wird nur noch bemerkt, daß persönliche Meldungen gern gesehen find, wozu 3 Thlr. Reisekosten vergütet werden. Mirow in Mecklenburg - Strelitz. Ein mit den nöthigen Zeugnissen versehener Religionslehrer. der auch zugleich Vorbeter und Schächter sein muß, findet von Ostern k. I. bei der Synagogen- Gcmeinde hierorts eine Anstellung. Das jährliche Gehalt beträgt 200 Thlr. mit circa 150 Thlr. Nebeneinkünften. Reflectirende wollen ihr Gesuch mit Beifügung der Prüfungsatteste als Lehrer des Baldigsten dem Unterzeichneten franco zugehen lassen. Schirwindt (Ostpreußen), 27. December 1854. I. Schlonrann, Vorsteher. Ich beabsichtige einen befähigten Hauslehrer zu engagiren und können Reflectanten bei der portofteien Einsendung ihrer Zeugnisse die Bedingungen erfahren. Röbel, den 28. December 1854. B. Engel. Anzeige. Auf mehrere Anftagen zeige ich hiermit an, daß ich von Ostern ab noch einige Knaben, die die hiesige „Handelsschule" besuchen sollen, bei mir aufzunehmen im Stande bin. Näheres brieflich. Dessau, den 6. Januar 1855. Dr. I. Popper, Pred. d. isr. CultuSgem. u. Religionslehrcr an d. Herzog!. Franzschule in Dessau. Ein junger Mann, mosaischen Glaubens, mit der Buchführung und Correspondenz vollkommen vertraut, sowie der ftanzöfischen Sprache mächtig, sucht ein Engagement. — Näheres beim Herrn Rabbiner Dr. Philippson. Der israelitische Handwerks- und Ackerbaubesorderungs-Verein in Dayrrn ertheilt an bayerische Israeliten, welche ein Handwerk oder den Ackerbau zu erlernen gesonnen find, Ermunterungspreise. Die Handwerke, bei deren Erlernung, und überhaupt die näheren Bestimmungen und Bedingungen, unter welchen solche Preise ertheilt werden, beliebe man in den §§. 2 bis 14 der Statuten einzusehen, welche bei den verehrlichen Rabbinaten vorlicgcn. Auch Handwerksmeistern und Ackerbauern läßt der Verein unter gewissen Voraussetzungen (Statuten §§. 16 und 20) Unterstützung angcdeihen, sofern sie bereits drei Jahre Mitglieder des Vereins find. München, den 29. December 1854. Der Verwaltungs-Ausschuß. H. Auh, Rabbiner, als Vorsitzender. A. Oettinger. Ein Sohn anständiger Eltern, der hinreichende Schulkenntnisse besitzt und die Handlung zu erlernen wünscht, kann zum 15. April o. in meinem Tuch-, Manufactur- und Eisenwaarengeschäst, welches am Sonnabend geschlossen bleibt, placirt werden. Selbstgeschriebene Offerten werden erbeten. Egeln, im Januar 1855. M. I. Blumenthal. Eine gebildete Israelitin von guter Familie, welche | Jahre hindurch die Neue Pflegerin einer kranken Mutz ter war und dieselbe jüngst durch den Tod verlor,? | sucht sofort oder später einen passenden Wirkungs- £ kreis, wo sie entweder allein oder unter Leitung der Hausfrau einem Hauswesen vorstehen kann. | Reflectanten wollen gefälligst ihre Offerten an Sa- > | Iomon Wolfs in Lübthen (Mecklenburg-Schwerin) Z 2 adresfiren, der gern bereit ist, nähere Auskunft zu er-? E th eilen. | Aus unserer alten Synagoge find mehrere große und kleine messingene Kronen und messingene Wandleuchrcr, in noch ganz brauchbarem Zustande, zu verkaufen und wird auf portvfteie Anfragen gern nähere Auskunft ertheilt. Landsberg a. W., 27. December 1854. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Graudenz, im December 1854. In No. 50 dieses Blattes ist der Rabbiner vr. Horwitz aus Tuchel in einer Weise gegen unfern Prediger Herrn vr. Bendir aufgetteten. die uns zu folgender Entgegnung veranlaßt. Herr vr. Bendir ist uns, als er sich um die hiesige