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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1853-08-08 · Heft 33 (8.8.1853) · p. Seite 418

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
17 (1853)
Issue
Heft 33 (8.8.1853)
Date
1853-08-08
Page
Seite 418 (sequence 12)
Language
German
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418 C^" An der israelitischen Schule zu Hegenheim (kautkdiu, France) wird auf das kommende Semester (riS I^Dn) eine Lehrerstelle erledigt. Es wird verlangt tüchtige Kenntniß der hebräischen und deutschen Sprache. Der Betreffende hat auch einen gut geübten Sängerchor beim Gottesdienst zu leiten. Die fire Besoldung ist 900, sage neun Hundert Franken. Die Kandidaten haben ihre Anmeldung nebst Zeugnisse portofrei einzusenden an den Unterschriebenen. Hegenheim, den 24. Juli 1853. M. Nordmann, Rabbiner pr. Adresse von: Herrn Leon Piccard, Basel, Schweiz. Ein junger unverheiratheter Mann, mosaischer Konfession, der eine gute Baßstimme hat, und etwas musikalische Kenntnisse besitzt, findet ein Engagement als Bassist beim Unterzeichneten, mit einem Firum von 150—200 Thaler jährlich. Meldungen werden nur in frankirten Briefen angenommen. Königsberg im Pr., im Juli 1853. H. Weintraub, Kantor. Vakanz. November d. I. ist eine Lchrerstelle an der Gemeindeschule Hierselbst zu besetzen. Das jährliche Einkommen beträgt 280 Reichsthaler Pr.-Crt. und die Unterrichrsertheilung erstreckt sich blos auf die oberen Klaffen. Bewerber wollen ihre Anmeldungen nebst Befähigungszeugnissen dem Unterzeichneten Vorstande baldmöglichst zukommen lassen; wobei noch zu bemerken ist, daß die Besetzung mit einer vom Herrn Landrabbiner abzuhaltenden Prüfung verbunden ist, und daß auf unverheirathete Personen besonders reflcklirt wird. Emden, den 13. Juli 1853. Der Gemeindevorstand. Benjamin C van Clees. Jacob W. Norden. Gottfried I. Nordheinr. Ein musikalisch gebildeter -jvn, der zugleich am« und sein muß, kann bei einem definitiven jährlichen Gehalt von 300 Thlr. sofort engagirt werden. Meldungen, wie nachher Probeablegung müssen franko erfolgen. Myslowitz, Oberschlefien, im Juli 1853. Ein unverheiratheter, mit guten Zeugnissen versehener Lehrer und am», der befähigt ist gründlichen Unterricht im Hebräischen und in den Elementarkenntniffen des Deutschen zu erthrilen, findet bei einer anständigen Familie auf dem Lande in der Provinz Pommern sofort oder auch zum November c. eine Anstellung. Bei freier Station werden 50 Thlr. Gehalt zugesichert, es ist indessen Aussicht vorhanden, mit der Sch'chita ebensoviel zu verdienen. Qualifizirte und hierauf resiektirende Subjekte wollen ihre Atteste recht bald an den Herrn Lehrer A. Cron in Treptow a. d. R. franko einsenden. In hiesiger israelitischer Gemeinde kann ein unverheiratheter eraminirter Lehrer, Vorsänger und Schächter (mit Ausnahme eines Cohens) sofort Anstellung finden. DaS jährliche Salair ist 200 Thlr. pr. Crt. Firum. Hierauf Resiektirende können ihre Zeugnisse an untenstehende Adresse portofrei einfenden. Glückstadt, den 31. Juli 1853. « D. 8d(fc, pL Präses. . ZN. Heyrnanu, pt. Kasfirer. Ein Lehrer, der im Hebräischen sehr tüchtig, im Französischen, zum Theil auch im Lateinischen gut unterrichtet, dabei aller andern Elementarfächer mächtig, auch am» ist, unverheirathet, 25 Jahre alt, sucht bald möglichst eine Stelle. Näheres wird der Herr Rabbiner Dr. Philtypson in Magdeburg auf portofreie Briefe mitrheilen. Die israelitische Gemeinde in Bärwalde in Pommern wünscht zu “m« n"-> einen am», Chasan unv Religionslehrer, der gute Zeugnisse hat, zu engagiren. Sein firer Gehalt ist 15V Thlr. Resiektirende können auf portofreie Briefe das Nähere wie auch über die Ne-- beneinkünfte erfahren. Der Vorstand: Mayer Lewinberg. Peritz Lefevre. Literarische Anzeige. Durch Brückner £» Renner in Meiningen ist zu beziehen: Chrlich, Liturg. Zeitschrift. 1—7. Heft. Mit dem Erscheinen eines jeden neuen HesteS zeigt eS sich mehr, wie praktisch und brauchbar diese Zeitschrift für Lehrer und Gemeinde ist. Der Syuagogen-Vorstand M. Hamburger. H. Knynitzky. Bemerkung. Den 22. h. reise ich nach Prag und Wien, theils zur Erholung, theils um diese Städte kennen zu lernen. Es würde mich sehr freuen, recht vielfach Gelegenheit zu haben, österreichische Freunde, mit denen ich seit vielen Jahren in schriftlichem Verkehr stehe, persönlich kennen zu lernen. Magdeburg, 2. August. Rabbiner Dr. Ludwig Philippson. Verlag von Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld.

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