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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1853-07-11 · Heft 29 (11.7.1853) · p. Seite 366

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
17 (1853)
Issue
Heft 29 (11.7.1853)
Date
1853-07-11
Page
Seite 366 (sequence 12)
Language
German
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866 an Chasdai der Verf. unsrer Schrift Weiteres zur Charakteristik des ChaSdai und seiner Familie entwickelt. Gelehrte in Afrika und Babylonien standen in brieflichem Verkehr mit Chasdai. Nach der Meinung deS Vers, ist ChaSdai 990 gestorben. Noch der Sohn und Enkel ChaSdai'S nahmen eine ehrenvolle Stellung ein. Der Verf. fügt noch den Tert der Episteln des Donasch und Menachem an Chasdai hinzu, die erste ist daS älteste Stück metrischer Poesie im Hebräischen. — Die Arbeit hat das Verdienst, ein recht helles Licht auf den Anfang jener glücklichen Periode in Spanien zu werfen. Anzeigen. Vakanzanzeige. C^" Die israelitische Gemeinde in Segeberg (Holstein) wünscht zu Michaelis d. I. einen unverheiratheten Schächter, Vorsänger und Lehrer zu engaqiren. Sie ertheilt hierfür ein jährliches Gehalt von 200 pr. Thalern, an Sporteln 40—48 pr. Thlr., wofür sich derselbe Logis, Beköstigung und Feuerung selbst zu halten hat. Daraus Reflektirende werden ersucht, baldmöglichst ihre Bewerbungen nebst Zeugnissen portofrei an unS einzusenden. Die demnächst Präsentirten haben sich alsdann persönlich hier einzufinden und wird denen, die dann nicht engagirt werden, 6 pr. Thlr. als Reisegeld vergütet. Segeberg, den 5. Juli 1853. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. In der hiesigen jüdischen Gemeindeschule ist vom August e. die 2. Lehrerstelle, mit der ein firirter Gehalt von 150 Thlr. verbunden ist, vakant. Geprüfte und unverheirathete Bewerber, die besonders für den hebräischen Unterricht befähigt find, wollen portostei ihre Zeugnisse an den Vorstand einsenden. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde zu Oppeln. Offene Lehrerstelle. Ein unverheiratheter Religions- und Elementarlehrer, der auch ^rn und ama, streng religiös, und in den Schriften des Judenthums bekannt ist, kann Anstellung finden bei der mosaischen Gemeinde zu Schotten, im Großherzogthum Hessen. Briefe und Zeugnisse stanko an den Vorstand Jakob Kaufmann. Für die hiesige israelitische Gemeinde wird sogleich oder spätestens bis Michaelis d. I. ein ReligionSlehrer, Vorbeter und Schächter gesucht. Hierauf Reflektirende wollen sich in portofreien Briefen mit Einsendung ihrer Zeugnisse melden beim V o rst a u d Ang. Ascher. Neukalden in Mecklenb., 1. Juli 1853. Offene Kanlorstelle. Vis zum September d. I. ist in hiesiger Gemeinde die Kantorstelle zu besetzen. Gehalt 250 Fl. und Einkünfte durch hebräischen Sprachunterricht 100—150 Fl. Außerdem bleibt mehr als die Hälfte der Zeit zur steien Disposition. Musikalisch und sprachlich gebildete und gut beleumundete Bewerber haben sich in portofreien Zuschriften zu wenden an den Vorstand der israel. Religiousgemeiude zu Alzei. Die hiesige Kantor-, Lehrer- und Schächterstelle, mit welcher außer den Nebenatzidenzien ein jährlich firirtes Gehalt von 130 Thlr. verbunden ist, wird zum 1. November c. vakant. Qualifizirte verheirathete Personen wollen ihre Zeugnisse baldigst ftankirt an unS einsenden. Naugard i. Pr., den 1. Juli 1853. Die Aeltesteu der hiesigen jüd. Gemeinde. L.J.Ascher. A.J. Ascher. I. Cronheirn. Durch Berufung unseres Rabbiners, Herrn vr. Wiener, nach Oppeln, wird die hiesige Stelle, die — außer Emolumenten — mit 300 Thlr. firirt ist, zum 1. September c. vakant. — Mit nrriin “irrt versehene, für das Predigt- und Schulamt befähigte Theologen, die auf die hiesige Stelle reflektiren, belieben, ihre QualisikationSzeugnisse fr a n k o an uns einzusendcn. Kosten, Juni 1853. Der Synagogen-Borstaud. Literarische Anzeige. In Baumgärtners Buchhandlung zu Leipzig ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Siloah. Eine Auswahl von Predigten zur Erbauung, so wie insonderS zum Vorlesen in Synagogen, die des Redners ermangeln, von Vr Ludwig Philippfon, Rbabiner. Erste Sammlung, gr. 8. brosch. Preis 1 Thlr. 10 Ngr. Zweite Sammlung. Preis 1 Thlr. 10 Ngr. Verlag von Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hrrschfeld.

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