Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 17 (1853)
- Issue
- Heft 23 (30.5.1853)
- Date
- 1853-05-30
- Page
- Seite 289 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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289 Anzeigen. Die hiesige Synagogen-Grmeinde sucht zu Johanni oder Michaelis d. I. einen Kultus-Beamten, der ReligionSlehrcr, Vorbeter und das Schächteramt versehen kann, gewünscht wirb wenn derselbe einen Chorgesang leiten, auch hin und wieder eine Predigt halten kann. Das Gehalt ist 200 bis 250 Thlr. strirt, ohne die Nebeneinkünste und freie Wohnung. Geeignete Individuen mögen sich baldigst portofrei mit Einsendung ihrer Atteste an uns wenden. Colberg, den 17. Mai 1853. Der Vorstand Meyer. Riest. Gronau. Lehr- und Pensionsanstalt für Knaben von Dr. Magnus Cohn in Hamburg. Diejenigen geehrten Eltern und Vormünder, welche geneigt find ihre Söhne und Pflegebefohlene diesem Institute anzuvertrauen, werden ersucht sich über das Nähere an den Vorsteher desselben zu wenden. Ueber Persönlichkeit und Qualifikation desselben wollen auf gefällige Anstagen gern Auskunft geben: Herr Oberrabbiner Dr. Adler in London, Herr Landrabbincr Dr. Meyer in Hannover, Herr Oberrabbiner Stern in Hamburg. Ein junger Mann, Hannoveraner und Israelit, der bisher in einigen achtbaren Manufakturgeschäften servirlc, und deren Zeugnisse aufzuweisen hat, wünscht seine Stellung etwa auf Michaelis d. I. zu verändern, reflcklirt natürlich auf eine ähnliche Anstellung, wenn auch in einem Lnxwos - Geschäfte oder auf dem Comptoir, indem derselbe auch in schriftlichen Arbeiten bewandert ist. Refleklirende wollen ihre Zuschriften unter der Chiffre E. W. an den Redakteur d. Bl., Herrn Dr. Philippsott, einsenden. Ein junges Mädchen, 21 Jahre alt, ganz besonders wegen ihrer schätzbaren Eigenschaften empfohlen, sucht eine Stelle zur Unterstützung der Hausfrau, zur Gesellschafterin^ oder auch zum Elementarunterricht junger Kinder. Offerten an den Redasteur d. Ztg., Herrn Rabb. Dr. Philippston in Magdeburg, zu richten. Ein junges israelitisches Mädchen aus anständiger Familie, welches bisher in der HauSwirthschaft der Hausstau stetS zur Seite ging und auch in der Küche Bescheid weiß, sucht in dieser Eigenschaft ein Unterkommen in der Fremde, und wird weniger auf großen Gehalt als auf gute Behandlung gesehen. Familien, welche hieraufreflekriren erfahren daS Nähere bei B. Cohn in Greifswald. Zum nächsten wird von hiesiger Gemeinde ein tüchtiger, unverheirathetcr Lehrer gesucht. Derselbe muß ein angemessener Vorbeter, wo möglich mit Chor, und Schächter sein, auch gelegentlich deutsche Vorträge halten. Salair: 100 Thlr. nebst völlig freier Station. Frankirte Offerten an den Vorsteher Wittstock, im Mai. P. ÄTendel. Ein Mädchen, jüdischen Glaubens, welches in der Küche erfahren ist, religiös ist und gute Atteste ihres Betragens Nachweisen kann, kann zum 1. Juli e. eine gute Stelle erhalten. Das Nähere unter portosteier An- Meyer Michaelis. Ein junger Mensch, jüdischen Glaubens, von anständiger Familie kann unter annehmbaren Bedingungen zum 1. Juli oder 1. Oktober c. als Lehrling in einem Mvdewaarengeschäst placirt werden. Das Nähere auf portofreie Anfragen unter Adresse Halle a. S. Meyer Michaelis. Ein junger Mann, der die UniverfitätSstudicn gemacht, das preußische Rektoratseramcn bestanden, besonders in den neueren Sprachen und musikalisch gebildet ist, sucht eine, seinen Fähigkeiten angemessen Stellung und wird durch den Herrn Rabbiner Dr. Philippfon in Magdeburg empfohlen. Um zu verhüten bsosra ■n-irrp «bis bin ich in die Nothwendigkeit gesetzt hiermit zu erklären, daß Dr. Ignaz Landauer von hier, gegenwärtig zu Speyer domizilirend, an seinem Sohne Robert Landauer, geboren den 24. November 1849, die Beschneidung nicht vornebmen ließ, dieser sohin in jeder Beziehung als b-i? zu betrachten ist. Hürden, 19. Mai 1853. H« Schwarz, Rabbiner. Wiesbaden. Bad- und Gasthaus zum Kölnischen Hof. Bei der beginnenden Saison erlaube ich mir mein vor einigen Jahren neu erbautes Hotel mir den im Hause befindlichen Bädern dem verehrlichen Publikum bestens zu empfehlen. G Sayel. Berichtigung. In meiner Anzeige der Schrift von H. Leffer (Nr. 19. S. 239) ist Folgendes zu berichtigen: . Kol. 1 Zeile 17 v o. fehlen hinter „mir" die Worte „von oben". -- 1 - 7 v. u. l.: ihre statt feine, haben statt hatten. Im Manuskript lautet die Stelle anders und zwar also: „der christliche Staat" ist wieder auferstanden, zu seinen allen Vorkämpfern haben sich neue gesellt. Kol. 2 Zeile 16 v. o. l.: Schrift statt Zeitschrrst. - 2 - 19 v. u. fehlen hinter „sagt" die Worte: auch in der Vorrede. W.