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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1853-04-25 · Heft 18 (25.4.1853) · p. Seite 4

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
17 (1853)
Issue
Heft 18 (25.4.1853)
Date
1853-04-25
Page
Seite 4 (sequence 18)
Language
German
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4 würde gut passen: so nennen sie rc. — 2) TacituS fügt hinzu: „so wurde erzählt von den Alten — nur ein Altar steht dort" rc. Offenbar ist daS Wunder gemeint, das Elia am Carmel verrichtet hat. — 3) Diese Ansicht findet eine Stütze in dem Umstande, daß Tacitus nur von einem Altar meldet, der daselbst zu sehen sei. Ohne Zweifel ist der Altar gemeint, den Elia restaurirte und darauf opferte — na?» ns seth vinnn 'r,, 1 Reg. 18, 30. — Raschi (conf. pn"-j ibid.) bemerkt hierzu im Namen des Midrasch, daß König Saul auf dem Carmel einen Altar erbaut, den die Könige von Samaria zerstört, Elia aber wieder aufgebaut. Diese Erklärung des Midrasch ist sehr einleuchtend. Jedenfalls aber ist anzunehmen, daß der Altar, auf welchem Elia geopfert, schon durch daS Wunder, daS dabei geschehen, berühmt geworden, so daß man noch während deS zweiten Tempels und nach dessen Zerstörung den Ort des Altars auf dem Carmel zeigte, wie solches ja noch heutigen TageS mit ähnlichen Orten der Fall ist. Wie groß war aber meine Freude, als ich, nachdem ich alles dieses niedergefchriben, mich einer Stelle bei mroan bra ■pa'aa '-i (London, S. 31) erinnert habe, welche lautet: -ins nasai 21-INN TOT» vip» WS121 * * * banan brnn naran anpa «INI ,asns '»»''2 b"; srbs SE^-I« nias Sans iaa. Möglich auch, daß ba-ia komponirt ist auS ana und bs mit Elision des s. — ans bedeutet aber nicht bloS einen Weinberg, sondern überhaupt einen Garten, in welchem vorzügliches Obst wächst (vide Gesen. ad vocem). Der betreffende Berg hieß demnach ursprünglich bana, sowol wegen seiner bedeutenden Höhe, als auch wegen der fruchtbaren Landschaft, die ihn umgab — etwa in dem Sinne, wie bs -nnST. Später jedoch deutete man den Namen bana auf daS Wunder, .welches Elia auf diesem Berge verrichtete. TacituS aber legte daS Hauptgewicht auf bs, daher sein Bericht: „so nennen fie" rc. Indessen muß ich gestehen, daß ich die erstere Erklärung für wahrscheinlicher halte. N2N«2 ^aba isaf -iwsa "nan bap** rb ->a fnpsi ntn^ nnrr nacan •miijrw ms^b p-> sb »niTT1! aa mas -ipnan •»■nsa nn*’ i:sme3 ->a 'wsa nnaiab -b a^nanpin b";n ■»ma-'bT m-np nvns -na *i:pnan na ttpb ■’S bs assin tw ’tnin b^Eas anaan naspai , r-VTsaos pttbb ■nsoa ab« nasa p*nsi-sb *ann vp-p rasa rs “rasa bs inaris ns nra nsnNi •pna *■?'’» *ann iav3 naaa: Prag, im Januar 1853. S. L. Rapoport, erster Rabbiner in Prag. Druck von I. B. Hirsch seid in Leipzig.

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