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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1853-04-18 · Heft 17 (18.4.1853) · p. Seite 213

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
17 (1853)
Issue
Heft 17 (18.4.1853)
Date
1853-04-18
Page
Seite 213 (sequence 13)
Language
German
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213 Schemajah stand erstaunt, bewundemd, ergriffen. ... „Nein, Schemajah — des Königs Räthe haben mich verworfen, aber der König soll mir helfen; die Vorsteher Juda's haben mich verjagt, aber Juda soll mir folgen; meines Hebens Freundin hat mich verstoßen, aber sie soll mich erheben und segnen — wo die Erdenkinder verzweifeln ... da tritt Gott ein, und sein Arm bezwingt die Menschensöhne. Jetzt ist es beschlossen, hier bin ich ... bevor der Mond sein Antlitz gewechselt, find wir am Ufer des Aheva zum Zuge versammele.... Ich gehe zum Könige...." „Ha, Maleachi, Maleachi!" rief Lriumphirend Schemaja, und stürzte dem fich entfernenden Esra nach. (Fortsetzung folgte Anzeigen. Erledigte Lehrerstelle. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Wien ist vom 1. Oktober 1853 die Stelle eines Religionslehrers der unteren Schulklassen für Knaben und Mädchen, womit zugleich die sonntägigen Erhotten der Handwerkslehrlinge und im erforderlichen Falle daS Supliren des Lehrers für die Schüler der oberen Real- und Gymnafialklassen, ferner das Abhalten von Erhörten am Sabbat und an hohen Festtagen in den k. k. Strafhäusern verbunden ist, zu besetzen. Die Stelle trägt einen firen Gehalt von 800 Fl. K. M. (achthundett Gulden) jährlich, nebst Emolumenten. Die darauf Reflektirenden haben sich sowol über die erforderlichen speziellen Kenntnisse zur Ertheilung des Unterrichts in den höheren, wie unteren Klaffen, über allgemeine wissenschaftliche Bildung, Lchrfähigkeit und tadellosen Lebenswandel; so wie auch über die Befähigung zur Abhaltung gottesdienstlicher Vorträge auszuweisen. Die aspirirenden Herren wollen ihre Bewerbungen längstens bis 31. Mai d. I. „An daS Archiv der israelitischen Kultusgemeinde in Wien, Stadt No. 494" franko einsenden. Wien, am 30. März 1853. Die Vertreter der israel. Kultusgemeinde. Die hiesige Gemeinde wünscht spätestens vom 1. Juni e. einen Prediger zu engagiren, der zugleich auch den Religionsunterricht ertheilen soll. Das firirte Gehalt ist zwar nur auf Thlr. 200 jährlich festgesetzt, es dürfte jedoch die Einnahme inkl. Akzidenzien und den Revenuen der Religionsschule auf Thlr. 400 zu veranschlagen und durch anderweite pädagogische Thätigkeit bei Weitem höher zu bringen sein. Hierauf reflektirende, wissenschaftlich gebildete Männer wollen fich unter Einsendung ihrer Qualifikationszeugnisse in ftankirten Briefen bis spätestens den 1. Mai c. an den unte^eichneten Vorstand wenden. Reisekosten werden nicht erstattet. Marienwerder, den 1. April 1853. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. H Jaeoby. C-JT Zu n^s rin wird in der Unterzeichneten Gemeinde die Stelle eines -,rn vakant und soll wo möglich bis riisi2'2 besetzt werden. HieraufReflektirende müssen fich durch Zeugnisse als wahrhaft religiöse Männer ausweisen können, im Besitze der erforderlichen Kenntnisse des Hebräischen sein, die regelmäßige Bildung eines fich angeeignet haben, so wie auch mit anerkannten mbap versehen sein. Reisekosten werden nicht ersetzt. Märkisch-Friedland, im April 1853. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. In der hiesigen Gemeinde findet zu bevorstehendem »VK rin ein Religionslehrer, der zugleich Vorbeter und Schächter sein, und gottesdienstliche Vorttäge in deutscher Sprache zu halten versteht, unter sehr annehmbaren Bedingungen Engagement. Bewerber, die durch genügende QualifikationS- und MoralitätSzeugnisse sich ausweisen können, und die Prüfung vor dem Landrabbiner zu bestehen haben, belieben fich ungesäumt an den Unterzeichneten Vorstand zu wenden. Mirow (Mecklenburg-Strelitz), im Februar 1853. M. Herzfeld. Durch Berufung unserS frühern Gemeindelehrers nach Frankfutt a. M. ist diese Stelle vakant geworden, und soll dieselbe baldmöglichst wieder besetzt werden. Hierauf Reflektirende wollen fich durch portofreie Briefe anhero wenden. Norden, den 21. März 1853. Der Schulvorstand. M. Bargebuhr. Die Lehrer- und Kantorstelle in hiesiger Gemeinde ist von Michaelis c. ab vakant. Der Gehalt ist 150 Thlr. Qualifizirte unverheirathete Reflektanten wollen fich in ftankirten Briefen baldigst wenden an den Vorstand der jüdischen Gemeinde. Bünde, im April 1853. Lehrerstelle. In einem Orte Rheinheffens ist sofort die Stelle eines israelitischen Hauslehrers zu besetzen. Derselbe hat 4 Kinder von 6—12 Jahren in Elementargegenständen, neueren Sprachen und, wenn möglich, Klavier zu unterrichten. DaS Gehalt ist den Leistungen entsprechend. Portofreie Anmeldungen bei Rabbiner Dr< Adler in Alzey. 17**

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