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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1853-04-04 · Heft 15 (4.4.1853) · p. Seite 188

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
17 (1853)
Issue
Heft 15 (4.4.1853)
Date
1853-04-04
Page
Seite 188 (sequence 12)
Language
German
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188 Außerdem hat jeder Angemeldete entweder durch die gesetzlichen Prüfungen oder durch sonst genügende Ausweise fich von der Staatsbehörde ein Maturitäts- und ein förmliches Wahlfähigkeitszeugniß zu erwerben, und, wenn er gewählt wird, die ihm zu hierseitiger Niederlassung nochwendigen Schriften beizubringen. Mit der ausgeschriebenen Stelle ist, nebst freier Wohnung und einigen Akzidentien, eine fire, jährliche Besoldung von wenigstens 1200 Franken verbunden. Endin gen, am 14. Mä^ 1853. Nameas der Vorsteherschaft: Der erste Vorsteher: Gustav Dreifuß. Der Gemeindeschreiber: Salvraon ZVyler. Durch Berustrng nnserS stühern Gemeindelehrers nach Frankfurt a. M. ist diese Stelle vakant geworden, und soll dieselbe baldmöglichst wieder besetzt werden. Hierauf Reflektirende wollen sich durch portofreie Briefe anhero wenden. Norden, den 21. März 1853. Der Schulvorstand. M. Bargebuhr. Für 4 Knaben im Alter von 6—9 Jahren wünsche ich einen unverheiratheten Hauslehrer zu engagiren. Derselbe soll in “f;n und Nnaa gut verfirt, und außerdem befähigt sein, die Knaben in allen Lehrgegenständen nach Tertia, mindestens nach Quarta bringen zu können. Die Stelle kann sofort angetreten werden. Die erforderlichen Zeugnisse find an mich einzusenden. H M. Frourberg in JohanniSburg bei Königsberg i. Pr. In einer der Hauptstädte Englands sucht eine sehr angesehene englische Familie eine Erzieherin für zwei Mädchen (das älteste ist 12 Jahre und hat bei Lehrern Unterricht) und einen Knaben. Dieselbe muß eine streng religiöse Erziehung genossen haben, und neben den Elementarkenntniffen fertig französisch und auch ein wenig englisch sprechen können. Die auf diese Stelle Reflektirenden haben fich an den Redakteur d. Bl., den Herrn Rabbiner vr. Philipp so n zu wenden. Handelsinstitut in Bonn am Rhein. Mit dem 15. Mai 1853 eröffnet der Unterzeichnete in Bonn ein Handelsinstitut für israelitische Knaben. — DaS Nähere darüber ist auS dem „ProspektuS" zu ersehen, welcher von den Herren Rabbinen vr. Philipp» s o n in Magdeburg, vr. G e i g e r in Breslau, vr. Klein in Stolp und von dem Unterzeichneten in Bonn zu beziehen ist. Eduard Wolstberg. Pensionsanstalt für Knaben in Dessau. Zu Ostern 1853 kann ich noch einige Zöglinge, die die Herzog!. Franzschule (Handelsschule), oder das Gymnafium besuchen wollen, aufnehmcn. Dessau, im Mär;. irr. Gustav Philippfoi», Lehrer der Herzog!. Franzschule (Handelsschule) und Prediger des deutsch-isr. Gottesdienstes in Leipzig. Das israelitische Pensionat von N. Frank in Düsseldorf, im schönsten und gesündesten Stadtlheile, empfiehlt fich zur Aufnahme von Zöglingen, mit der Verficherung, denselben die sorgfältigste Pflege, Erziehung und Ausbildung angedeihen zu lassen. Der ProspektuS ist direkt oder durch den Redakteur d. Bl. Herrn vr. Philippson in Magdeburg zu beziehen. nvsb 'l'O'D V’’ Der Herr Sal. Wiener, Gemeindeschächter in Grünberg, von dem die hiefigeHandlung Z. G. Prausnitz ihre nrra-Weine bezieht, ist schon von dem hiefigen Rabbinatsassessor Herrn M. Liffer als gewissenhaft-religiöser und in Ritualsachen vertrauungswürdiger Mann insoweit anerkannt worben, daß derselbe niemals Anstand nahm dem Weine rr ba mrraa iiswa “vast den erforderlichen “rsjDr: zu ertheilen. Ich habe mich überdies zur Zeit der Weinlese und Presse bei meiner Anwesenheit in Grünberg durch Anschauung überzeugt, daß die ganze Prozedur unter seiner Leitung romn yaya y yrs -»ba -rom y:rn y ,-Vw naoan nron 7122 ■man nba ■>"“ in ritualmäßiger Ordnung vor fich gehe. Die von Herrn Wiener wohlverfiegelten Fässer kommen, wenn fie hier abgeladen werden, in eine besondere Abtheilung im Weinkeller der gedachten Handlung, wo fie unter der speziellen Aufficht yn2DN) eines religiös-unbescholtenen, von mir eigens vereideten Mannes lagern. Dieser rraoa besorgt persönlich das Ent- und Verfiegeln (das Siegel mit meinem Namen und Charakter liegt bei mir und wird jedesmal zum Gebrauch von dem Aufseher abgeholt), das Auf- und Abfüllen; überzeugt fich, daß die Fässer und Flaschen, worauf, und der Heber, wodurch der Wein zum Versenden nachgefüllt wird, rein und frei find yan nrni ya« baa. Erst auf sein Zeugniß und auf Verlangen der erwähnten Handlung stelle ich den nrsan in folgender Fassung aus: na*ran y rrans-ra ■»amm ^navina *p2b aan yn NLirra arm n? am na iminm .mmto ym msa 2. G. Prausnitz y?arn nmomb noat n«an nasa na r*ri®b 22 nao Glogau, 10. März 1853. ArnHerw, Rabbiner. Berichtigung. Die in No. 12 der A. Z. d. Jud. angezeigte „Hebräische Lesefibel von L. M. Lewisohu." erschienen in der Müller'schen Buchh. in Fulda, kostet statt 3^/4 Ngr. .nur 23/4 Ngr. Verlag von Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von Z. B. Hirschfeld.

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