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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1853-02-28 · Heft 10 (28.2.1853) · p. Seite 128

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
17 (1853)
Issue
Heft 10 (28.2.1853)
Date
1853-02-28
Page
Seite 128 (sequence 12)
Language
German
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feie obige Einleitung zu vermeiden, und ihre Folgerungen »ehr auS dem inner» Wesen deS Buchezu schöpfen. Anzeige«. %* Die Stelle eine- ReligiontzlehrerS, Vorsängers und SckächrerS, der zugleich deutsche Vorträge halten muß, ist zu Ostern d. 3. (-p->k rn) bei der hiesigen israelitischen Gemeinde noch unbesetzt. Dieselbe trägt jährlich an Gehalt und Sporteln circa 150 Thlr. preuß. Art. ein und hat der Lehrer außerdem noch freies Logis und Beköstigung. Diejenigen Herren Lehrer, welche genügende Zeugnisse ihrer Fähigkeiten besitzen und geneigt find diese Stelle anzunehmen, können sich persönlich oder schriftlich bei unS melden. Crivitz in Mecklenburg, den 27. Januar 1853. Der Vorstand. 8. Jacobson. N. 8. 8adewig. Vakanz. Zu •v*''« riS d. 3. kann -ei hiesiger israelitischer Gemeinde ein und prrna placirt werden. Befähigte Subjekte, nur naturalifirte Preußen, die, der Einführung und Leitung deS gottesdienstlichen ChoralgesangeS mächtig. >?rra und tt-np und im Besitze einer nrrin mnn sind, wollen baldigst ihre Meldung nebst den bezüglichen Zeugnissen dem Unterzeichneten Vorstande franko überreichen. DaS Gehalt wird auf circa 350 Thlr. jährlich, nämlich 150 Thlr. baaren Einkommens und circa 200 Thlr. Akzibenrien auSgesetzt. Pr. Srargardt, inWestpreußen,den 12. Febr. 1853. Der israelitische Vorstand. I. Goldfarb. M. Mannheim. Ausschceiben. Die israelitische Gemeinde zu Altenkundstadt beabsichtigt einen Vorbeter auszunehmen. Bewerber müssen mit den nöthigen Seminarzeugniffen »ersehen sein. Der Ertrag dieser Stelle ist st. 150 auS der Kultuskaffe, fl. 50 aus Stiftungen, dann der gewöhnlichen Akzidenzien, außerdem kann derselbe auf Privatunterricht sich zuverlässig fl. 150 erwerben. Bewerbungen wollen baldigst stanko ringesendet werden. Altenkundstadt, 13. Februar 1853. Die israel. Kultusverwalturig. C^T* Ein geprüfter, praktisch geübter Lehrer, der auch Latein und Hebräisch zu unterrichten vermag, findet zu Ostern d. 3. an meiner Privatschule eine Stelle, mit einem jährlichen Gehalre von 120 Thlr. Unverheirathete Bewerber haben sich unter stankirter Einsendung ihrerZeugniffe an den Unterzeichneten zu wenden. Posen, im Februar 1853. M. Budwig. Eine Dame israelitischer Konfession, welche befähigt ist, in allen Elementarfächern wie im Klavier und Französisch Unterricht zu errheilen, wird als Hauslehrerin gesucht. Reflektirende belieben sich bei P. Schönes Wald in Willebadessen (Westphalen) zu melden. Mehrere erfahrene israelitische Kleidermachergehilfen finden dauernde Beschäftigung bei Wein. In ftankirten Briefen zu erftagen bei 33. 8. Nordwald in Arnsberg (Westphalen). Ich suche zu Peßach d. 3. eine erfahrene jüdische Köchin. Lohn 40 Thlr. preuß. Krt. Anmeldungen bei Samuel Salomou in Stavenhagen in Mecklenburg-Schwerin. Bei A. M. Colditz in Leipzig ist soeben erschienen und in allen Buchhandlungen des In- und Auslandes zu haben: Jellinek, Adolph, Midrasch Ele Eskerä. Nach einer Handschrift der Hamburger Stabtbibliorhek (Cod. hebr. CXXX.V1) zum ersten Mal nebst Zusätzen herausgegeben. 8. Preis 5 Ngr. 3ellinek, Ad., Thomas von Aquino in der jüdischen Literatur. 8. geh. Preis 10 Ngr. Jellinek, Ad., rsSapn marsn Auswahl kabbalistischer Mystik. Erstes Heft enthält: Traktat über die Emanation. Das Buch der Intuition. Sendschreiben Abraham Abutafia’s. Ueber das Tetragrammatoa von Abraham aus Köln. Zum TheU nach Handschriften zu Paris und Hamburg, nebst historischen Untersuchungen und Charakteristiken, br. 8. 15 Ngr. Jost, Dr. J. M., Adolph Jellinek und die Kabbala. Ein Lileratorbericht. br. 3 Ngr. Ferner wird zur Ostermeffe vollendet werden: Das Buch Kusari von R. Jehuda Ha-Levi. Nach dem hebräischen Texte des 3ehuda 3bn-Tibbon herruSgegeben, übersetzt und mit fortlaufendem deutschen Kommentar, so wie mit einer allgemeinen Einleitung versehen von Dr. David Cassel, gr. 8. Berichtigung. 3a der Aufforderung des Herrn Goldstein in Anrath „an die Lehrer", in No. 8, S. 97, Sp. l, 3. 3 v. o. muß es statt „ein kleines Bild" heißen: „ein klares Bild". Verlag von Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. — Druck »on I. B. Hirschfeld

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