Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 1 (1837)
- Issue
- Heft 115 (26.12.1837)
- Date
- 1837-12-26
- Page
- Seite 460 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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gicbt, wie Menschen. Fast jeder Mensch ist sein eigener Gotr, sich > heraus nehmen können, die Stimmen, die sich gegen ihre Machtseine Bestimmung, in subjektiver wie in objektiver Hinsicht, selbst spräche erheben, höchst anmaßend, als Rcacrion und den der verzeichnend, vor ihm und für ihn modelirt. I diese Ideen ausspricht, ohne Weiteres, Kors ä« la toi erklären. Dies die Früchte einiger sogenannten volkstümlichen Schriften Als Beleg zu dem hier km Allgemeinen Ausgesprochenen mag neuerer Zeit. uns die oben angeführte Recension dienen. Am Eingänge derselben nennt der Rccensent den Verfasser rcner Schrift seinen übrigens recht braven und gelehrten jungen Rabbmen und nimmt gern an, daß der Inhalt des an sich geistreichen Werkes Lona L«l« dahingestellt sei.« Ferner, »Laß alles recht lebendig, warm, starktäuschend (l) dahingestellt sei.« Weiler unten heißt es : »er schrieb an manchen Stellen wahrhaft schön und energisch, ist also der Sprache mächtig.« Wir wollen nun sehen, wie sich diese Vorzüge, die der Rccensent dem Verfasser zugesteht, mit den Schmähungen vereinbaren lassen^womic er denselben zerfleischt. wegen den unerhörten^Verdre^hun^n de/heiligen°Schrift^ die er sich offenbar mit v o llem B cwußtsei n erlaubt, harr ^anzuklagen.« einem recht braven und gele hrr^en Verfasser, d^sein ge iu - reiches Werk bona flll«, lebendig, warm, geistreich hinstellt, und der der Sprache mächtig ist, anders ansalsch find^ "" dem vollen Bewußtsein, daß sie durchaus Zur Begründung dieser harten Anklage nimmt der Rcc. zur Kleinkrämerei seine Zuflucht, und versteckt sich ziemlich ungeschickt, hinter elende Wortklauberei.