Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 2 (1838)
- Issue
- Heft 66 (2.6.1838)
- Date
- 1838-06-02
- Page
- Seite 267 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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267 Transport 7151 Thlr. 20 Gr. 1044) Herr Meyer badisch, Färöer in Graudenz. 2 - 12 - 45) - Elias Eiglen, in Rheden . 2 - — - 46) - Laser Prinz, daselbst .... 2 : — - 47) s Jacob Marcussohn, daselbst 2 - — - Sammlung der Gemeinde zu Bielefeld, einges. durch Herrn B. Ising. 1648) Herr B. Ising.. 5 - — - 49) Herren Merfeld u. Dreyer ... 10 - — - 50) Herr A. Eisenstädter.. , 5 - — - 51) - I. Friedländer. 1 - — - 52) - I. Speyer ......... 5 - ,— - 53) - I. Dammann. 3 - — - 54) Mad. verw. Speyer u. Sohn . . 5 - — - 55) Herr S. Meyer .. 5 - — - 56) - I. Heilbronn. 2 - — - 57) - Ph. Merfeld. 1 - — - 58) - S. Katzenstein ....... 1 - 12 - 59) - D. Mosberg. — - 16 - 60) - I. Frankenstein, zu Heepen 2 - — - 61) - I. Meyer, Seidenfabrikant in Crefeld. 5 - — - 62) t D. Herzog do. do. . . . 5 - — - Sammlung zu Münster, einges. durch Herrn M. Löwenstein. 1663) Herr M. Löwenstein. 5 - — - 64) - S. I. E.*). 5 - — - 65) - Jsaac Meyer ....... 3 - — - 66) - S. M. Heymann..... 1 - — - 67) - I. Koppel, vr. med. 3 - — - 68) - Ein Ungenannter ..... 1 - — - 69) Herr Roller. 2 - — - Sammlung der Gemeinde zu Neiße, eingesandt durch Hrn. Borst. Hirsch Sander. 1076) Herr M. Schweitzer. 10 - — - 71) - Em. Brühl ........ 1 - — - 72) - S. Huber jun. .. 1 - , — - 73) * Brieger.. 1 - — - 74) - H. Sander. 1 - — - 75) - I. Haberkorn. 1 - — - 76) - Schuck. . . /. 1 - — - 77) s D. Haber ........ 3 - — - 78) s C. Krämer. 2 - — - 79) - I. Preiß. 1 - — - 80) - Louis Franck. 1 - — - 81) s Salomon Leipziger. 1 - — - Latus 7260 Thlr. 12 Gr. •) Den Namen dieses Herrn konnten wir durchaus nicht lesen. Red. (Fortsetzung folgt). Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen 1 Gr. Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum ausgenommen. Die Verlagshandlung. Literarische Nachricht. Machsor Itoscli-Ilajscliana und Jom-Kippur mit Übersetzung von Dr. Z. Heinemann in Berlin. Um den Kenner und gebildeten Leser in den Stand zu setzen, eine Vergleichung dieser Arbeit mit der in der Hekdenheimischen (und in Hannover nachgedrucklen) Ausgabe anzustellen, liefern wir eine Probe aus dem Jom-Kippur, welche anfangt pDJJ und hoffen, daß das resp. Publikum nicht anstehen wird, der Heinemann'schen Ausgabe den ihr vor allen andern gebührenden Vorzug einzuräumen. Daß das Werk vor Beginn des nächsten Festes bestimmt in den Händen aller Abnehmer sein wird, wiederholen wir nochmals und bemerken, daß schon in einigen Tagen zwei neue Lieferungen ausgegeben werden; so wie, daß auch der Druck der übrigen Festgebete vorbereitet wird. Leipzig den 19. Mai 1838. G. L. Göthesche Buchhandlung. Uebersetzung in Heidenheims Ausgabe. Die zu einer Rose im Thale vergleichbare Nation ist sehr bekümmert, diesen Ersten der Ruhetage fein zu halten. Stamm und Ast (Väter und Söhne) stehen einmüthig fastend da; jetzt da ihre Veste (der heilige Tempel) nicht mehr ist, verläßt sie sich auf daS Ansehen ihrer Pfeiler (die Voraltern). An sie spreißt sie ihre Stützen und schlägt in Mel °) ihre Klammern ein. Sie fußt auf der Urvater Thaten, um deren Biederkeit du eine Wclt erschaffen — und harret auf Heil; nur Frevler mögen in Finsterniß schmachten. Die Sprossen jener vier Häupter, die einst vier Äbtheilungen formten, ächzen die Gebete in vier Abschnitten. O, nimm sie an, und rechtfertige sie, nimm Rücksicht auf jenen frommen Pilger, wie feierlich er den Irrigen Moral gepredigt; seiner Frömmigkeit willen, reinige uns von Sünden, jetzt, da keine Urim und Thumiin mehr sind. Statt des ehemaligen Opferstiers, der heute zur Versöhnung geopfert wurde, merke auf den Vortrag der Gebete derer, die am Neumond das Schofar geblasen, und verzeihe ihre Sünden. Besänftige deinen Grimm, und begnadige den Ueberrest deines Volkes; laß nur deine Milde obwalten, und belebe uns wieder durch deine Lebensquellen. Glorreichster! bei dir ist Vergebung; zur Vergebung bist du stets geneigt. O, laß eS doch dem Ausdruck unserer Lippen gelingen, daß unser Flehen Gehör finde, und Vergebung erfolge. *) Die Höhle von Machpela, worin die Urväter und Mütter begraben sind.