Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 67 (1903)
- Issue
- Heft 45 (6.11.1903)
- Date
- 1903-11-06
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Grlchäktlichr Soti?m. Lebensversicherungs- und Ersparnis-Bank in Stuttgart. Die „alte Stuttgarter" hat im abgelausenen Jahre unter allen deutschen Lebensversicherungsanstalten a. G. den größten Zuwachs zu verzeichnen. Ihr Versicherungsbestand vermehrte sich um 26908013 Mark und erreichte Ende 1902 die Höhe von 653473715 M. In der Todesfallversicherung konnte der Verfall von Policen auf dem äußerst niedrigen Satz von 0,9 Prozent der im Laufe des Jahres versichert gewesenen Summen gehalten werden. Die finanziellen Erfolge der „alten Stuttgarter" sind von jeher allerersten Ranges gewesen; in den letzten Jahren haben sie eine unübertroffene Höhe erreicht. Da die „alte Stuttgarter" eine auf reiner Gegenseitigkeit beruhende Anstalt ist. teilen sich ausschließlich ihre Versicherten in die Ueberschüsse; an Aktionäre werden keine Dividenden gezahlt. Die Dividenden der Versicherten betragen im Jahre 1903? nach Plan A II (gleichmäßige Dividende) 39 °/0 der ordentlichen Jahresprämie und extra 19l/2 °/o der alternativen Zusahpränlie; nach Plan B (steigende Dividende) 2,6°/0 der einbezahlteil Gesamtprämiensumme. Namhafte Dividendenfonds sorgen für Gleichmäßigkeit und Stetigkeit der Gewinnanteile der Versicherten. — Ende 1902 waren an überrechnungsmäßigen Reserven 38886660 Mark bei einem Gesamtvermögen von 212529195 Mark angesammelt, wodurch den Mitgliedern der Bank, das heißt den Versicherten eine nach jeder Richtung hin vollkommene Sicherheit gewährleistet wird. — „Luft, Luft, reine Luft!" ist die Devise aller an katarrhalischen Erkrankungen Leidenden. In der Tat führen Luftkuren, sofern sie in sachgemäßer Weise an zweckentsprechenden Orten durchgeführt werden, erfreuliche Erfolge mit sich. Für die vielen Tausende aber, welche ihre Berufe oder andere Faktoren verhindern, Wald, Gebirg oder Seestrand zum längeren Aufenthalt zu wählen, ist „Sirolin" ein wahrer Segen. Dieser Sirup ermöglicht ohne jedwede Berufsstörung eine wirksame Behandlung von sogar schweren Affektionen der Luftwege und Atmungsorgane. Schon nach kurzem Gebrauch von drei bis vier Teelöffel täglich macht sich eine Abnahme vorhandenen Hustens, eine Verminderung des ihn begleitenden Auswurfes, eine Erleichterung der Atmung, eine Besserung des Appetits und eine Hebung des Körpergewichts bemerkbar. Aber auch denjenigen, welchen ihre Vermögensverhältnisse gestatten, einen Luftkurort oder ein Sanatorium als Aufenthalt zu wählen, sollte „Sirolin" ein fortwährender Begleiter sein, da dasselbe in jeder Beziehung danach angetan ist, Luftkuren rc. in kräftigster Weise zu unterstützen. „Sirolin" schmeckt gut und wird selbst von schwachen Magen ausgezeichnet vertragen? * Wird von den hervorragendsten Professoren und Aerzten als bewährtes Mittel bei Lungenkrankheiten, Katarrhen der Atmungsorgane, wie Chronische Bronchitis, Keuchhusten, und namentlich auch in der Rekonvaleszenz nach Influenza empfohlen. Hebt den Appetit und das Körpergewicht, beseitigt Husten und Auswurf, bringt den Nachtschweiss zum Verschwinden. Wird wegen seines angenehmen Geruchs und Geschmacks auch von den Kindern gern genommen. Ist in den Apotheken zum Preise von Mk. 3.20, Frs. 4.—, ö. Kr. 4.— per Flasche erhältlich. Pfman achte darauf, dass jede Flasche mit untenstehender Firma versehen ist. F. 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