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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1902-11-28 · Heft 48 (28.11.1902) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
66 (1902)
Issue
Heft 48 (28.11.1902)
Date
1902-11-28
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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Miscellen. — Eine Burg des Königs Salomo. Bekanntlich ist der Professor an der evangelischen Fakultät irr Wien, Herr Dr. Sellin, auf einer wissenschaftlichen Forschungsreise durch Palästina begriffen, die er mit Unterstützung der Akademie der Wissenschaften unternommen hat. Von Dr. Sellin ist nun letzter Tage ein Bericht hier eingelaufen der ausführliche Angaben über die Funde und Entdeckungen des Gelehrten enthält. Doktor Sellin ist bei einer der von ihm vorgenommenen Grabungen aus die Burgmauern eines salomonischen Schlosses gestoben; auch das Festungsthor desselben wurde gefunden. Außer diesem historisch sehr interessanten und bedeutsamen Funde gelang auch bei der Freilegung einer Begräbnißstätte israelitischer Kinder die Entdeckung eines aus dem Naturfelsen herausgearbeiteten Altars. Die FestungSmauern in Taanak, die Sellin gleich am Beginne seiner Expedition fand, wurden tatsächlich als die Umfangsmauer der alten kananitischen Stadt festgestellt. Seinen größten Erfolg errang der Gelehrte, wie erwähnt, in der Auffindung des salomonischen Schlosses. In Anbetracht der Wichtigkeit dieses Fundes ließ der Forscher einen sehr genauen Plan anfertigen, weil hier zum ersten ' Male ein Muster der so oft in der Bibel erwähnten, von den - israelitischen Königen aufgeführteu Burgen gegeben ist. Ferner wurden i zwei Schächte aufgegraben, welche eine solche Fülle an Material boten, j daß es möglich ist. mit aller wünschenswerthen Deutlichkeit ein umfassendes Bild von der Kultur der vorisraelitischen Bewohner des Landes zu entwerfen. Am Schlüsse seines Berichtes erwähnt Dr. Sellin, daß der ganze Mai in Palästina auffallend kühl und angenehm war. Geschäftliche Notizen. ---- Victoria zu Berlin. Im Jahre 1901 gingen pro Tag weit über 1000 Versicherungsanträge ein. Die Prämien- und Zinseneinnahme betrug 78 Millionen Mark; das Vermögen stieg um 48 auf 320 Millionen, der Versicherungsbestand um 67.9 auf 920 Millionen Mark, der Jahresüberschuß von 17 Millionen Mark (3 Millionen größer als im Jahre vorher!) gestattete das Legen einer Extrareserve von einer Million. Die deutsche Assekuranz hatte bisher solche Zahlen noch nicht aufzuweisen. — Wer einen guten Tropfen liebt und eleganten wie behaglichen Aufenthalt sucht, findet beides in den altbekannten Weinstuben von Stein ert u. Hansen, Berlin, Leipzigerstrabe 33 (zwischen Friedrich- und Charlottenstraße). Für die Vortrefflichkeit der Weine bürgt das gesicherte Renommee der Weingroßhandlung Steiuert u. Hansen. Es sei noch auf die allabendlich stattfindenden Salonkonzerte aufmerksam gemacht, welche von einer vorzüglich geschulten Künstlerkapelle aus» geführt werden. ^VLrä von äeu dervorraseuästsu Professoren unä bersten als de^vLdrtes Nittel bei l-uogenki'snkbsilsn, Katsi'i'bsri 6sr Hlmungsorgsns, vi« Oiimmselis ösDnobilis, Ksuobbusisn. «.t. -»sei HscoiiVÄlssesiir csed Influsnrs «Mpkou-». Sebt äsn ^ppstit unä äas KorpSI'gSWlolll. dessitiAt liustsn omä Huswurf, dringt äon dtsodtsodwsiss rum Vsrsedwincisn. Mrä «vgsn seines angvnslimvn Ksruods uns Kssolimaoks auoli von asn XinUsrn gerne genommen. Ist ln äen ^.xotkokeu 2UM Preise von N. 3.20 per plaseke erkLItliod. »W- Man Lebte darauf, äs88 jväs plkwabs mit unlsngtsksnäsr pirma vvr8sbsn i8t. Uottmsnn-^s Noeks L Qis., 6dem. Fabrik, Sasel u. Qi-enraek. (Laäen) 8ckude unä Stiefel fertigt sauber bei billigen Preisen unter Garantie für guten Sitz. Otto Schuhmach ermstr. Berlin Stromstr. 6. Reparaturen schnell, sauber und billig. 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