Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 66 (1902)
- Issue
- Heft 30 (25.7.1902)
- Date
- 1902-07-25
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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Religionslehrer. Infolge Rücktrittes Sr. Ehrwürden des Herrn Kreisrabbiners Adam Wunder von dein Neligionslehramte an den hiesigen Mittelschulen gelangt in der isr. Kultusgemeinde Budweis (Böhmen) mit Beginn des Schulrahres 1902 1903 die Stelle eines Religionslehrers an den hiesigen deutschen Mittelschulen zur".Besetzung. Oesterreichische Staatsbürger, welche die Befähigung zur Ertheilung des Religionsunterrichtes an Mittelschulen mit deutscher Unterrichtssprache besitzen, den vorgeschriebenen Grad allgemeiner sowie der speziellen theologischen Bildung nachzuweisen imstande sind, wollen mit den erforderlichen Zeugnissen und einem emiicnlnm vitao belegte Bewerbungsgesuche bis längstens 20. August 1902 bei dem gesertigten Vorstande einbringen. Budweis, am 15. Juli 1902. Vorstand der isr. Knltusgemeinde in Budweis. _II. lOr. F. Itolii», Vorsteher.__ 8telle »18 erster KekMvder bei äer kravlilkvdvll Kewvmüe lv vopvlldLSvll. Bei der vorgenannten Gemeinde ist die Stelle eines erstell Geistlichen zu besetzen. Der betreffende Kandidat muß das vollständige Rabbinatseramen abgelegt haben und würde die mit dem Amte verbundenen Pflichten in Gemäßheit eines näher festgesetzten Reglements wahrzunehmen haben. Das feste Gehalt beträgt Kr. 5000 (ca. M. 5600) pro anno und hierzu kommen noch verschiedene Legatszinsen in Höhe von Kr. 1248,66 (ca. M. 1400) pro anuo sowie die mit dem Amte verknüpften üblichen Sporteln. Nähere gedruckte Ausschlüsse über die zu besetzende Stelle ertheilt auf Wunsch der Vorsitzende der Repräsentanten, Hr. Etatsrath Is. Gluckstadt, Holmens Kanal 12, Copenhagen K., an den auch die Gesuche in Begleitung von Prüfungszeugnissen, Legitimationen und allen sonstigen erforderlichen Aufschlüssen einzusenden find, und zwar vor dem 31. August 1902. Copenhagen im Juli 1902. I-ie Ikvprr»8vi»lLri»1«iL Äer isrriHlitiselR. OviTivlinä« Li» SoirvirH»»s«ir. N««vl L VsNlivn, Laiserl. LöniZI. LcMekeranten, Köln unä flLiii'ssIr- 63630 u. 6koool3lle. Sanatogen llsrvenltärkenllö Cmäkirung kür Crnacklsns unä liinäer. von arrllichen Autoritäten glanrenä begutachtet. Illultnerte Sroschüre aut Wunsch gratis unä franko von Lauer L Cie., Lerlin 5V. 1ö, Röirclier 5ckvertern!>eim r« Zrerlsu. IiiiLiselLv AlriUvlLvii, v,vLoI»v Äio Kr»i»lL«iLp1Lvxv LZL rlrrs»»» LvrrLL vrÄliIviL woLLoi», worden xv8R>olLl. Ilnterriebt unentgeltlich, Pension frei. — Loworborinnon wollen ilue Neläungen, denen ein seldstverfasster Lebenslauf. Oebnrts-, Kübrnn^snncl 8eliulahAanj?s-26NAniS86, sowie ein ärrrtliebes Gesundheitsattest nncl Photographie deiirufügen sind, spätestens dis 2um 15. ^«s>i8t «r. «.» Herr» 8»i»LtLil8» atllL Vr« Oaro, Ikrv8lLLUU, Kaiser >Vildelm strasse 20, ein senden. Der Vorsis.ua riss ^MisoLsn ScrNvrssisrLlisjnis. kekannlmackung. Aus den Renten der hiesigen Mäher und Babette Oberniaher'schen Stipendienstiftung werden im September l. Is. an vier dem bayerischen Staatsverbande angehörende Jünglinge isr. Konfession, welche entweder an einer Universität oder Akademie oder technischen Hochschule oder höheren Schule für Musik oder einem öffentlichen Lehrerseminar studiren und nach den Satzungen dieser Anstalt im Allgemeinen zum Genüsse von Stipendien befähigt sind, Präbenden, und zwar in diesem Jahre in einem Betrage von je Mk. 250. vertheilt werden. Bei Vertheilung dieser Präbenden find in erster Reihe die Blutsverwandten des Stifters, in zweiter Deszendenten der Schwester seiner Gattin, der Wittwe Fannh Rosenthal von Fürth, je nach der Verwandtschaftsnähe und bezw. der Würdigkeit und Bedürftigkeit der Bewerber, in dritter Reihe in Nürnberg, Fürth oder Schnaittach geborene, in vierter Stelle überhaupt dem bayerischen Staatsverbande angehörende Jünglinge zu berücksichtigen. Bewerbungen unter Vorlage 1) eines Heimathscheines, 2) eines Zeugnisses über die dermalen bestehende Immatrikulation bezw. den Besuch der betreffenden Anstalt, 3) eines Zeugnisses über bestandenes Gymnasialabsolutorium und bestandene Stipendienprüfung event. eines Iahreszeugnisses über zurückgelegte Studien sind bis 1. September er. portofrei hierorts einzusenden. In dem Gesuche ist anzugeben, ob sich der Bewerber im Genüsse eines Stipendiums befindet, event. in welcher Höhe. Bewerbungen, die nicht mit den erforderlichen Zeugnissen und Angaben belegt find, bleiben unberücksichtigt. Kostenfrei Jeden Montag . . Jeden Mittwoch . Jeden Donnerstag Jeden Freitag . . Jeden Sonnabend Jeden Sonntag . wissenschaftliche undfeuiUetonistische Zeitschrift cecklmchr bunckedau iUuftrirte polytechnische Fachzeitschrift vrr Mllspiegel Muster« sa >> rvochen-Lhronik OI-K farbig LUustrirteS, strtyrischpolitischeS Witzblatt illuftr Wochen schrift für Garten- und ZauSwirrhschafc vrr Mlttpiegel m-strin« sai» wochen-Lhronik erhält jeder Abonnent des erlinerTageW — uuä Lls.uäeIsLsituQK - Alle postanftalten des deutschen Reiches nehmen Abonnements entgegen zum Preise von 1 Mark 92 Psg. monatlich. Annoncen stets von großer Wirkung. — Gegenwärtig ca. *73000 jl Nürnberg, den 10. Juli 1902. Ai»i>iilißrati«i>!>.isr.K«IWWei»i>eMk»tttll. O. dossphthal. Ws IkksI" U,I-> mks fü.ifeine Lanken Xi 011611 - iju6ll6 ru 0dsr8Ll2druiw i. Setil. 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