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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1902-05-02 · Heft 18 (2.5.1902) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
66 (1902)
Issue
Heft 18 (2.5.1902)
Date
1902-05-02
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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Sprerhfaal. Geehrter Herr Redakteur! d^eber den Namen N2V (Ladbat daKaäol) giebt es Dix mancherlei Erklärungen vgl. Or. Chajim A 422, nach Zuuz soll r christlichen Ursprungs sein. vgl. Synagogenpoesie (Berlin 1859),!l, 9, ferner Joh. 19, 31. Vielleicht wäre auch folgende Vermuthung u Betracht zu ziehen: Wie viele andere Sabbathe den Namen des an hnen zur Verlesung kommenden Abschnittes tragen, zum Beispiel ^127 7ÜV u. s. w., so dürfte auch der Sabbath vor Pessach oegen der an ihm zu rezitirenden Haggadah geheißen aben, woraus dann fälschlich geworden ist. Berlin, 14. April. W-r. LrfchSftttchr Notizen. — Friedrich Wilhelm. Preußische Lebens- und varantie-Versicherungs-Aktiengesellschafl zu Berlin. Der Jahresabschluß für 1901 weist nach, daß diese Anstalt in ihrer mtwickelung ungestört weiter gegangen ist. Während die wirthschaftiche Depression fernere Fortschritte gemacht und auch die Lebensvericherungsgesellschasten mehr oder weniger beeinflußt hat, kann diese Gesellschaft, welche stets liberale Bedingungen für die Versicherten in?en Vordergrund gestellt, stets neue und praktische Formen der Vericherung berücksichtigt hat, auch diesmal wieder Resultate geltend nachen, die anzeigen. daß unter den Versicherungsnehmern immer sehr Verständnis für diese richtige Versicherungspolitik Platz greift. Las im Betriebsjahr erzielte Neugeschäft ist noch erheblich gröber als m Vorjahr. Die an die mit Anspruch am Gewinn Versicherten zu verteilende Summe ist um über 150000 Mark größer als die vorährige. Das sind Merkmale einer gesunden Weiterentwickelung. Im öetriebsjahre wurden Lebensversicherungsanträge über 66000162.60 Mark Kapital und 113 399.01 Jahresrente bei der Gesellschaft ein- .ereicht, wovon 50729 765.50 Mark Kapital und 101778.43 Jahresente angenommen wurden. Nach Abzug aller Abgänge durch Tod ider bei Lebzeiten der Versicherten erhöhte sich der Gesammtvericherungsbestand auf 283102760.99 Mark Kapital und 465176.91 Mark Lahresrente. Die gesammte Prämieneinnahme für Lebensversicherungen und Rentenversicherungen betrug 13351364.57 Mark, die Zahlungen in Versicherte oder deren Hinterbliebene — ohne die Dividenden — 4665473.42 Mark. Das Gesammtvermögen stieg um 9553320.21 Mark auf 61963042.03 Mark. — Lebensversicherungs'Gesellschast zu Leipzig, auf Gegenseitigkeit errichtet 1830 (alte Leipziger). Das Jahr 1901 ist für die Gesellschaft sehr günstig verlaufen. Trotz der anhaltenden wirthschastlichen Schwierigkeiten hat dieselbe einen steigenden Zugang an neuen Versicherungen und höchst erfreuliche finanzielle Ergebnisse erzielt. Der Ueberschutz des Jahres 1901 beträgt 7 446 471 Mark. Er ist der größte, den die Gesellschaft je erzielt hat und übertrifft den Ueberschuß des Vorjahres um nahezu eine Million Mark. Die Ende 1901 vorhandenen, zur Vertheilung an die Versicherten bestimmten Gesarnmtüberschüsse beziffern sich aus 28172 590 Mark. Sie gestatten auch für 1903 die Vertheilung der schon seit einer Reihe von Jahren gleichmäßig gewährten Dividende von 42 Prozent der ordentlichen Jahresbeiträge und überdies eine weitere Zuweisung von 200 000 Mark an den Extrareservesonds, der hierdurch die Höhe von 1000000 Mark erreicht. Das Gesellschaftsvermögen ist um 14146154 Mark auf 210 735567 Mark gestiegen. Die Verwaltungskosten der Gesellschaft, die zu allen Zeilen sehr niedrige waren, haben sich noch mehr ermäßigt; sie stellten sich 1901 auf nur 5,18 Prozent der Prämien- und Zinseneinnahme. An Versicherungen sind im Jahre 1901 insgesammt 7205 über 56 473 100 Mark Versicherungssumme (gegen 1900 mehr 160 über 2 663 600 Mark) beantragt und 6212 Versicherungen über 47 359 400 Mark (gegen 1900 mehr 202 über 2 455 900 Mark) abgeschlossen worden. Bei einem günstigen Verlauf der Sterblichkeit hat sich der Reinzuwachs an Versicherungen auf 2407 Personen und 25 908 150 Versicherungssumme gestellt. Damit ist der Gesammtversicherungsbestand Ende 1901 auf 79 348 Personen und 624 076 950 Mark Versicherungssumme gestiegen. Auch im Jahre 1902 hat sich das Geschäft günstig weiterentwickelt. Im ersten Viertel desselben sind 1519 Versicherungen über 11 378800 Mark Versicherungssumme (212 200 Mark mehr als in dergleichen Zeit des Vorjahres) abgeschlossen worden. — Die Citronensaftkur von H. Trültzsch, Berlin. Boyenstraße 37 hat sich bereits in unzähligen Fällen als bewährtes Mittel gegen Gicht, Rheumatismus, Fettsucht, Gallen- und Blasensteine, Magenleiden sowie gegen alle Verdauungskrankheiten bewährt. Wir macheil unsere Leser aus obige vertrauungswürdige Firma besonders aufmerksam. 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