Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 66 (1902)
- Issue
- Heft 4 (24.1.1902)
- Date
- 1902-01-24
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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Lehrlings-Gesuch. Hin mein Manufaktur-, Tuch-, Eisen- und Kolonial-Geschäft suche einen Lehrling aus anftänd. Familie mit nöthigen Schulkenntnissen, bei freier Station und Wäsche zum 1. Juli oder 1. Oktober 1902 Familienanschluß. Haushalt. H.'Aron, Burg i. Spreewald. Lehrlinge gesncht per sofort in der großen französisch. Waarenhalle „in Gassen" Zürich, Schweiz; nur solche ans streng rel. Hause. Kost und Logis frei. An Samstagen und jüdischen Feiertagen streng geschlossen. Ohne prima Schulzeugnisse unnöthig sich zu melden. Schweiz. Suchefür mein.aus drei Persvuenbesteh. Haushalt per 1. April eine erfahrene Person, welche dem Hauswesen gründlich vorstehen und die bessere Küche selbftständ. besorgen kann. Zweitmädcheu vorhanden. Kran M. Marx, Dülken. Leistungsfähige Cigarrenfabrik sucht tüchtige Agenten an allen Plätzen geg. hohe Provision. Offerten unter LV N. 786 an Rudolf Mosfe, Frankfurt a. M. Mi Addir Gesang zur Trauung mit hebräischem u. deutschem Tert u.Klavierbegleitung von S. 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D r liberale Venein für die Angelegenheiten der jüdischen Gemeinde -tzt m n Pr is v« Eintanfend Mark aus für die Besse unter Beobachtung nachstehender Bedingungen bei ihm eingelieferte Schrift über „Das Wesen des Jndenthnms"; doch soll der Preis nicht zur Vertheilung kommen, wenn keine gute, den Bedingungen entsprechende Arbeit eingebt. Die Arbeit soll vom Standpunkt der liberalen Anschauung im Iudenthum geschrieben und für gebildete Laien, nicht nur Juden, sondern namentlich auch Christen bestimmt fein; sie soll nicht oder möglichst wenig sich bei der Verteidigung des Jndenthums gegen ungerechtfertigte Angriffe anshalten, vielmehr das Hauptgewicht legen aus klare und entschiedene Hervorhebung derjenigen Punkte, in denen das Iudenthum den christlichen Religionen ebenbürtig, und derjenigen, in denen ersteres den letzteren überlegen ist. Zwecks Aufklärung christlicher Leser wäre eine Ausführung darüber erwünscht, ob die im heutigen Iudenthum herrschenden oder die in den Bekenntnißsormeln der heutigen christlichen Religionen zum Ausdruck gebrachten Ansichten denjenigen Grundanschanungen näher stehen, die in Palästina im Anschluß an die Lehren der jüdischen Propheten von nicht wenigen Männern der folgenden Zeit, unter ihnen — soweit der mangelhafte Zustand der Quellen ein Nrtheil gestattet! — auch von Jesus, auf den die christlichen Religionen sich berufen, vertreten worden sind. Die Arbeit ist in deutscher Sprache, durchaus leserlicher Schrift, drucksertig, den Umfang von etwa 200 Druckseiten nicht übersteigend, bis zum 1. April 1903 bei dem Unterzeichneten Verein zu Händen seines Vorsitzenden einzureichen. Etwaige Anmerkungen sind in einen Anhang zu verweisen, dessen Umfang möglichst zu beschränken ist. Ausfuhr nn genuin hebräischer Sprache sind stets mit deutscher Uebersetzung zu begleiten. Die Arbeit ist mit einem Motto zu versehen, ein gleiches Motto ist auf einen Briefumschlag zu setzen, der verschlossen Namen lind Wohnung des Verfassers enthält. Die Namen der Preisrichter und die näheren Bestimmungen über ihre Thätigkeit werden in der „Allgemeinen Zeitung des Judenthums" veröffentlicht werden. Nach Eingang der schriftlichen Entscheidung der Preisrichter werden in einer Sitzung des Veremsvvrstandes die verschlossenen Briefumschläge geöffnet. Den Erwerbern wird das Ergebniß mitgetheilt, die preisgekrönten unter Uebersendung des Preises, den übrigen unter eingeschriebener Rücksendung ihrer Arbeiten, für die sie bei etwaiger Veröffentlichung nicht den obigen Titel wählen dürfen. Mit Zahlung des Preises geht das Urheberrecht an der preisgetrönten Arbeit auf den Verein über, oder falls dies rechtlich nicht zulässig sein sollte, ans den Vorsitzenden des Vereins, der jedoch verpflichtet ist, darüber nach Anweisung des Vereins zu verfügen. Berlin, im Januar 1902. Der liberale Verein für die Angelegenheiten der jüdischen Gemeinde. Für die Pensions- und Nelitten-Kasse der Preußischen Rabbiner gingen ferner ein: Berlin: Oscar Berlin -. 100 M. Magdeburg: (Erste Sammlung): Oberstabsarzt vr. Rofenthal 100 M. Richard Nathan 150 Nt. Alfred Schwarz 200 M. Abraham Frank 150 Nt. Eugen Alenfeld 50 Nt. Ferdinand Weinmann 50 M. Gottfried Friedeberg 100 M. Rudolph Fließ 150 M. Moritz Brenner 200 M. Rabbiner Dr. Rahmer 100 M. Henriette Nordheimer 50 M. Summa 1300. Köln: (Erste Sammlung): Sally Birkenseld 50 M. Gebrüder Bing L Söhne 100 M. Instizrath 1),-. Lock 50 M. Friedrich Drucker 50 M. Isidor Dülken 100 Nt. Louis Eliel 100 Nt. Rechtsanwalt Carl Eltzbacher 100 Nt. Leonhard Emannel 100 Nl. Frank Lehmann 100 M. Otto Liebmann 100 M. PH. Neckarsulmer 50 M. Rosenberg k Herz 50 Nt. Fritz Rothschild 50 Nt. Loiris Rothschild 100 M. Albert Simon k Cv. 200 M. Siegfried Simon 50 M. Josef Sterrr 50 M. Leonhard Tieh 200 M. Summa 1000 M. Bojauolvo: Rittergutsbesitzer Rohr 500 M. Posen: Amieitia Loge 18880 Nt. Hildesheim r Nt. Davidson 50M. L. Löbenstein 20 M. Summa 70 Nt. Cmden: PH. Philipp50 M. Vswpk-Viisvllvrvi „Rollopol" 8LR. 1,12s Is., IiotrLrlnKsrsIrr. 16. Altrenommirte Anstalt zur Uebernahme jeder Art Haus- und Leibwäsche von Privaten. — 6 und 7 jährige Referenzen zu Diensten - Fernsprecher Amt HI, Nr. 1865. - Kacket u.bnstet mit Lrstklassiges proäukt, unter ^.uk-^ siokt. lleä. rit. ULU8trs.lt kür LlLlvLurrä Klersokspeiseu uuentdekrtlod. VLreokt 2U besieden von 0." ' Mns, Illsinksilli. IVrsctnDer-KÄn/s-' Assuckk.- W Vivv-Präsuisnt üsr Intern, lury W aut cier Weltausstellung in Paris i960. Leiclmer'r * » » »»» fettMer leiolinki''8 itki'mvlinpltttsl' unä Hspasispuäer sinä äie desteu uusvkLSUeken Ossi elltsxu6 er der XVelt, geben äem Deirrt eines sarten, rosigen, zugeuclkrrseken Don, uuä mau merkt nrekt, äass msu gexuävrt ist. LLu Kaden in äer K5idrik vekI.R, 8vkütrvnstr. 3i unä in allen karkümerien. 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