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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1900-11-23 · Heft 47 (23.11.1900) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
64 (1900)
Issue
Heft 47 (23.11.1900)
Date
1900-11-23
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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Spreihsaat. Geehrter Herr Redakteur! dem Berichte über amerikanisches Zudenthum in der jüngster, <3*5 Nuttnner Ihres geschätzten Blattes weist Herr Dr. Gotthard Deutsch «n Cincinnati daraus hin, daß auch Moses Soser s. A., Oberrabbiner in Preßbnrg. in der 13. Response des I. Theiles seiner Gutachtenfammlung gewissen unlauterer,, Manipulationen bei Bewerbungen -um Rabbinerstellen das Wort redet. Es genügt, darauf hinzuweisen, daß der gedachte Oberrabbiner Soser. in seinen, bekannten und vielfach kommentierten Testamente feinen Nachkominen jegliche Bewerbung um eine Rabbinerstelle überhaupt verbietet, deren Annah,ne vielmehr ihnen nur dann gestatten will, wenn sie ohne alles Hinzuthun ihrerseits in eine solche berufen werden,—um darzuthun, wie fern erden von Dr. Deutsch gedachten Bestrebungen stand und wie wenig er daran dachte, dieselben gutzuheißen oder gar zu fördern. Was die in jenen, Artikel aber eitirte Bemerkung betrifft, so kann sie nur-, wenn aus den, Zusammenhänge gerissen, den ihr unterstellten Sinn haben. In den, erwähnten 13. Gutachten, das, wie aus dem Datum 1829 und dem Umstande, daß es sich nn, die Besetzung des mähr. Landesrabbinates handelt, nur ans die Bewerbung des Sohnes von Markus Benedict um die Nachfolgerschaft seines Vaters bezogen werden kann, lvird auf die längere Auseinandersetzung des vorangehenden Gutachtens über denselben Gegenstand verwiesen. Moses Soser führte dort aus, daß, wenn selbst dem Sohne irgend ein Vorrecht zugestanden werden könnte, er jedoch die Befähigung für das in Frage kommende Amt unter allen Umständen nachzuweisen habe. Die Befähigung zum Landesrabbiner wieder kann nur Demjenigen zuerkannt werden, der mit seinem Wissen säunntlichen Rabbinern des Landes überlegen ist. In Rücksicht ans diesen Umstand, meint Moses Soser, bedarf es der Vorsicht und wohlweise,, Ueberlegung, falls zuständigerseits eine derartige Anfrage an ihn gestellt werden sollte. Wien, 5. November. Dr. Daniel Fink, Rabbiner. Ich suche zum sofortigen Antritt ein erfahrenes junges Mädchen als Stütze gegen gutes Gehalt. gally Iipepert, Schivelbein. Für eine Lehrertochter, 23 Jahre alt, sehr musikalisch, tüchtig im Haushalt, wird geeignete Partie gesucht. Mitgift 10 000 M. Offerten sub V. J. 3390 an das Berliner Tageblatt, Königstraße 56. Für verwandten jungen Mann, gebildetet, von angenehmem Aeutzern und im Besitze von 20000 Mk., suche ich Partie, die ihm Gelegenheit zur Uebernahme eines Geschäfts bietet. Adresse: H. W., Berlin, Postamt 57. *Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser Sitz in Hamburg. Ort Name Straße Referenz Bemerkungen**) Altona Badenweiler I. Bähr Grünestraße 27 1 Referenzen 0 Bad Schwarzw. Frau Levh-Mavev Hotel Bellevue cu. d Berlin L. Peltefohn Cassels Hotel, Burgftr. 16 beim c u. d Breslan Julius Wiolickh Hot. Wi eu.H os, Gra upenftr.6 c u. d Cöln Frau S. Seligmann Schildergaffe 1 Verein d Kiel L. Katz Hafenstraße 22 d München Müller-Ehrenreich Altheimereck 16,1. zu d Paris P. Langer 8 nie Cadet d Regensbnrg Stern Gesandtenstr. 29 C, I erfragen a 12-2, 6-9 Schweinfnrt L. Blumenthal d Travemünde Hotel Goldschmitt c u. d *) Beitritt erb., Satzungen zu Dienst., Postadresse. **) aTischzeit, d.vorh. Anmeldg. erwünscht, e auch Hotel, d.z.jed. Tageszeit. Bekanntmachung. Hertz Marcus u. Helene Dppeilheiiner'sche Stiftung. Die Stiftung gewährt Unterstützungen r 32 a) an unbemittelte israelitische Knaben oder junge Leute, die Vater, Mutier oder beide Eltern durch den Tod verloren haben und sich zu Rabbinern, Kehrern oder Aerzten ausbilden wollen oder ausbilden. l>) an arme Verwandte des Stifters israelitischer Religion, c) an israelitische Waifenmädchen und <1) an israelitische Wittwen mit einem oder mehreren Kindern. Bei gleicher Würdigkeit und gleicher Bedürftigkeit haben Angehörige der israelitischen Gemeinde zu Frankfurt a. M. den Vorzug.M Gesuche um Unterstützung sind bis znm 1. Februar 1901 schriftlich unter Beifügung der erforderlichen Nachweise an den Vorsitzenden der Verwaltung zu richten und ihrem Schriftführer — Herrn Oberlehrer Br. Bl. Dobriner. Frankfurt a.M«, Eiserne Hand 18 — zuzusenden. Frankfurt a. M., 15. November 1900. Der Vorsitzende der Verwaltung. Rabbiner Dr. Horovitz. Karlsbader Feinbäcberei Moritz Dobrin, Berlin, Alexanderstr. 14 c, Telephon-Amt 7 No. 1905 empfiehlt zu Festlichkeiten garnirte Baumkuchen und dir. Torten, als Spezialität: Bohes Posner Mtirbekuclieii, Butter kucken. Sämmtliche Backwaaren sind in garantirt reiner u. bester Naturbutter gebacken. Versandt nach außerhalb. |\dolf Hocbmann’5 ch SSSTi -w- Restaapanf /. Hochzeiten und Festlichkeiten Anerkannt bestrenommirte Küche Berlin C., Königstrasse 29, Haushälterin gesucht. Eine tüchtige Haushälterin gesetzten Alters, der auch die Erziehung zweier Kinder im Alter von 8 und 9 Jahren obliegt, wird von einem Wittwer möglichst sofort zu engagiren gesucht. Gefl. Offert, unt. X.Z2257 mit Zeugnißabschriften und Gehaltsansprüchen sind an Rudolf Masse, Nürnberg zu richten. Jüdische Kran 8Ä""« als Aushilfe. Frau Szulezinsky, Elisabeth-Üser 10, Hof 4 Treppen links. Verbessere Deine Schrift! Für 6 Mk. lehre Jeden Schönschreiben. Ferner unterrichte i.Buchfiihr., Briefstil, Rechn.,Dtsch., Schreibmaschine und Stenographie. Georg Woltersdorf, Dir., Möckernstr. 113. Israelitisches -MI Pensionat. Aeltere und junge Damen finden liebevolles Heim und vorzügl. Verpflegung. Mittagstifch für Nichtpenfionäre bei Spiro, Potsdamerstr. 97, 1,11. Portal. Färberei und Wäscherei für Herren* und Damen-Garderoben, Möbelstoffe, Federn, Gardinen etc. Chemische Reinigungsanstalt H_ RDnnmaitn BERLIN NW., Lübeckerstr. 27. ■ Dd" Telephon Amt H, 1544. 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