Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 64 (1900)
- Issue
- Heft 31 (3.8.1900)
- Date
- 1900-08-03
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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■ ■'T--/--.-'-" v-,;';-'-sv_-v-:■■:■'^; " ■ '':r-;;- ,r;~ •'•-■'■•>■.. /; Sprerhsonl. Sehr geehrter Herr Doktor! etreffs der Vermuthung des Herrn Dr. Löwenberg - Hamburg (Sprechsaal der Nr. 25 vorn 22. Juni d. I.), daß der Name „zum Gudenherg" ursprünglich „zum Judenberg" lautete, gestatte ich mir ans den Bericht von Fr. Stolle in seiner Schrift „Ans der Geschichte der Juden in Köln am Rhein," Barmen 1888, S. 28 hinzuweisen, daß das heutige Godesberg, ursprünglich Wodenesberg genannt, nachdem der Erzbischof Dietrich (1209—1216) von der einem Juden abgenommenen Beute eine Burg auf jenem Berge erbaut hatte, den Namen „Judenberg" erhielt. Hildesheim. 13. Juli. Dr. Lewinskh. ^SKr "—t Löbliche Redaktion! in Redakteur mutz für alles Rath wissen; darum möchte ich aufragen. beziehungsweise auregen. ob es sich nicht empfiehlt, in Ihrer geschätzten Zeitung einige Winke für den Besuch der Pariser Ausstellung zu geben. Unstreitig werden manche der Kollegen die Ausstellung besuchen. Für nichtjüdische Lehrer bietet die „Preußische Lehrer-Zeitung" und das „Reisebuch des deutschen Lehrer-Vereins pro 1900" auf 8% Seiten manche schcitzenswerthe Winke, aber leider! .kann namentlich der Theil. welcher die meisten Geldopfer erfordert — | Kost und Wohnung — seitens derjenigen jüdischen Lehrer nicht berücksichtigt werden, welche auf rituelle Verpflegung Anspruch machen. Ihre geschätzte Zeitung würde, wie so oft, sich auch diesmal ein! Verdienst erwerben, wenn sie nach dieser Richtung hin billige „koschere" j Hotels oder Privatpeusionen zu empfehlen in der Lage wäre. Hameln. 30. Juni 1900. Ihr ergebenster! S. B a ch ra ch. Aachen. Ein Eckhaus mit Ladenlokai in kehr guter Geschäftslage zu verkaufen oder zu venniethen. Dasselbe würde sich besonders zum Logirhaus für jüdische Badegäste oder Pensionäre eignen, da ein solches hier fehlt. Auskunft in der Exp, d. Bl. u. J.R.9745, Mariage. Fabrikant, Anfang Dreißiger, jüd., wünscht die Bekanntschaft einer jungen, gebildeten, vermögenden Dame aus guter Familie zwecks Henath zu machen. — Nur ernstgemeinte, nicht anonyme Offerten mit Photographie unter B. B. 4452 an Rudolf Moste, Breslau» erbeten.__ Euer g.» geb. isr.Fräul., d. Kennt«, im Nähen n.Haush. besitzt, z.4j. Knaben, sow. Stütze u. Gesellsch. d. Hausfr. p. 15.8. od. spät. n. Leipzig ges. Damen aus gut. Hause, denen mehr an angen. dauernd. Heim wie an sehr hoh. Gehalt liegt, belieb, ihre Adresse m. Angabe d. Beding., Zeugnitzabschrift. u.Bild einzusend.unt. L.«.3126 an Rudolf Moste, Leipzig. Suche per 1. September ein jüdisches Mädchen, welches die Küche gründlich versteht, bei hohem Lohn. Offerten mit Bild u. Gehaltsansprüchen erbitte an Frau Heinrich Herrmann, M.-Gladbach (Rheinland), Lüpertzenderstr. 122. Zum 1. Oktober d. I. suche ich ein junges isr. Mädchen. das im Haushalte erfahren ist, bei vollständigem Familienanschluß. Frau R. Blank, Horn i/Lippe. Alte jüdische Dame sucht zur Besorgung der wirthschaftlich. Arbeiten u. auch zur Gesellschaft jüd. Mädchen gesetzteren Alters per 1. Oktober. Ost. mit näheren Angaben «.Ansprüchen unter U. n. 4841 an Rudolf Moste, Halte a.S. Restaurant Vornehmst. Restaur. des Centr. Weine a. d. JUerl. Raths keil. Echt.u.hies.^jJ^ Biere. Berlin C. d.Stadtb.26/27 r a. Bahnh. Alex.-Pi. Vereinsaalons zu vergeben. Fritz Falkenberg« TO Israelitisches "W2 Pensionat. Aeltere und junge Damen finden liebevolles Heim und vorzügl. Verpflegung. Mittagstisch für Nichtpensionäre bei Spiro, Potsdamerstr. 97, 1, II. Portal. M. Rosenthars ^5 Restaurant KSnigstr. 31,1, a. Bahnhf. Alexanderplatz. Großer Mittagsu. Abendtifch. 5 Gänge 1 Mark. Streng rituell. Familien-Pension. Jung. Mädchen find. unt. Familien- Anschluß Wirkt, prakt. Ausbildung im Haush. (streng rituell), gesellsch. Umgang u. Wiffensch. Vorzügl. Refsr. Ida Warenheim, Nordhaufeu a.H. Seebad Ostende Hotel-Restaurant Franh. 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Obst und Gemüse« C^tefe§ Kochbuch ist, wie der Titel besagt, in erster Linie für die Bedürf- ZJ ) nisse des bürgerlichen Haushalts in Stadt und Land bestimmt, denn es berücksichtigt, mehr als dies bei irgend einem anderen Kochbuch der Fall ist, die Erfordernisse des täglichen Familientisches beim Mittelstände. Trotzdem aber giebt die Verfasserin, welche als eine in Küche und Keller wohlbewanderte, durchaus practische Hausfrau natürlich auch die feinere Küche gründlich kennt, auch Anleitungen für festliche Gelegenheiten. Eine besonders zweckmäßige Neuerung dieses practische» Kochbuchs, welche besonders jungen Hausfrauen zu statten kommt, ist, daß fast alle Rezepte für 2 Portionen berechnet find. Die meisten Kochbücher machen den Fehler, daß sie auf zu großartige Verhältnisse zugeschnitten sind und jungen Hausfrauen, die rechnen müssen, daher schlecht dienen. Das Kochbuch paßt dagegen für jede Hausfrau, sowohl für seine wie für einfach bürgerliche Verhältnisse. 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