Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1900-05-18 · Heft 20 (18.5.1900) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
64 (1900)
Issue
Heft 20 (18.5.1900)
Date
1900-05-18
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/3224737-3228365-3228386--56469-3292774
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Miscellen. — Unter der Spitz marke „L e s s i n g in der B a u e r n j o pp e iubeu wir in der „Frkf. Ztg." folgende dein Maihest des Noseggerscheu Heimgarten" entnommene Geschichte, nue ein Bauer die Gleichoerthigkeit der Kirchen und Religionen bewies. Der Mann sagte: Es sind einmal ein Katholischer, ein Evangelischer. ein Jud und ein Heide in Streit gewesen, welche Religion die beste sei. Der Katholische mies die Macht seiner Kirche, der Evangelische die reine Lehre, der Zud das Alter seiner Religion. der Heide meinte: Wenn er das gehabt iHitte, was die anderen haben, so wäre feine Religion die beste. Den Streit schlichtete ein Unbetheiligter folgendermaßen: Der katholischen Religion gab er die Zahl 18, der evangelischen das Doppelte 36. der indischen wieder das Doppelte hiervon 72 und der heidnischen das Doppelte der jüdischen 144. Jetzt wollen wir die Rechnung machen, 1 wessen Religion die beste ist. Dn. Katholischer, hast 1.8 oder 1+8—9; Mt, Evangelischer, 36:3+6—9; du, Jud, 72:7+2=9; du, Heide, 144: I +4+4=9. Am End hat jede Religion die Zahl 9: eine Religion st wie die a u de re." Geschäftliche Notizen. — Ger m a uia , L e b e n s - V e r s i ch e r ll n g s - A k t i e n - Gesellschaft zu Stettin. Rach Genehmigung des Rechnnngs-Abichlnsses durch die am l2. d. Mts. stattgehabte Generalversammlung ind die uttt Anspruch ans Dividende Versicherten der Gertnania an dem Ueberschuß des Jahres 1899 in Höhe von Mark 4 394 782,04 vertragsmäßig mit Mark 4006 183,77 betheiligt. Hierdurch erhöht sich die lediglich zttr Dividendenvertheilnng durch Abrechnung von den künftigen Prämien angesammelte Gewinnreserve der Versicherten — trotz der im Jahre 1899 daraus vergüteten Dividende von Mk. 3 909 889 — auf Mark 16 521 758. Von den eingereichten 12579 netten Versicherungsanträgen über Mark 52 505 897 Kapital unb Mark 190 436,89 Jahresrente gelaugten zur Annahme 10 213 Anträge über Mark 41 786 281 Kapital unb Mark 184 668 Jahresrente. Der freiwillige Abgang von Versicherten tvar sehr niedrig; er betrug infolge unterlassener Prämienzahlung nur 0.32 Prozent. ittfolge Rückkaufs 0.92 Prozent des während des Jahres versichert gewesettett Kapitals. Der atu Schlüsse des Jahres verbliebene Gesammtbestand der Kapitalversicheruttgett belief sich auf 186 610 Polizen über Mark 602 050 74k Versicheruugssttmme und übersteigt den Bestand am Anfang des Jahres mit Mark 21 670 378 Kapital. In der Abtheilung der Rentenversicherung blieben 3864 Personen mit Mark 2 444 480.55 Jahresrente versichert. An Prämien vereinnahmte die Gesellschaft im Berichtsjahre Mk. 26507 165. an Zinsen Mk. 8393925. Von der Gesammteinnahme an Prämien und Zinsen in Höhe von Mark 34 901 090 wnrdeir verwendet 40,9 Prozent mit Mark 14 272 634 für Auszahlungen an die Versicherten uitb 36,6 Prozent mit Mark 12 767 467 wurden dem Prämienreservesonds überwiesen, dessen Gesammtsnmme hierdurch ans Mark 204 588 825 stieg. Der Verlauf der Sterblichkeit war auch int verflossenen Rechttnttgsjahr günstig. Durch die im Jahre 1899 eingetretenen 2451 Sterbefälle unter den Versicherten der eigentlichen Lebensversicherung tvnrden int Ganzen Mark 7 453 230 fällig. Für das Gesatumtgeschäst hatte die Gesellschaft ans dem günstigen Verlauf der Sterblichkeit unter den Versicherten einen Getvinn von Mark 1 143 585 zu verzeichnen. Die Gesammt- Activa der Germania, von welchen 83 Prozent mit Mark 196148 269 in mündelsicheren Hypotheken zinstragend angelegt sind, stiegen im Jahre 1899 um Mark 11 680 283 auf Mark 236 330 813. Bei einer staatl. gepr. ält. Lehrerin, .Israelitin freier Richtung, finden 1 bis 2 junge Mädchen, die sich zu ihrer Ausbildung in Frankfurt a. M. aufaalten sollen, vorzügliche pensrou sowie Rachhülfe und Unterricht in sprachen. Litteratur re. re. Mäßiger 'Preis. Vorzügliche Referenzen. Offerten unter S. O. 776 befördert Haasenstein «& Vogler, Aktie,»-Gcf., Frankfurt a. M._ Bad Salzbrunii-Augustaliof l.M*. Rothenberg, Special-Arzt fiir Hals- und innen* Krankheiten. Streng Streng jjaö frieörichroöa i. £hür. Hotel u. Pension Lindenhof. Anerkannt vorzügliche Kiiehe. Unter Aufsicht. — Ref. 8c. Ehnv. Herr Landesrahh. Dr. Salzer, Stadtlengsfeld. Geöffnet v. 1. Mai bis 1. October. 8. Cliaria«, von». J. Wells Wwr. Israelitisches Pensionat. Aeltere und junge Damen finden liebevolles Heim und vorzügl. Verpflegung. Mittagstisch für Nichtpensionäre Spiro, Potsdamerftr. 97, 1, II. Portal Hotel-Verkauf in Hamburg. (Krbreguliruttashalbk» ist das seit .fftttMYttpPiV 4ftrt+i>l 50 Jahren bestehende retiornrnirte itit ca. 50 Zimmern z», verpachten ev. zu verkaufen. Dasselbe liegt in frequentester Ttadtgegeuv, hat eine feste israelitische Kundschaft und bietet inem tüchtigen Hotelier fichere Existenz. Näheres bei den Maklern A. Snck & C. Möller, Hamburg. 5 werthvolle Wochenschriften * kostenfrei s *; 1 Montag: Zeitgeist jeden Mittwoch: Technische Rundschau illustrirte polytechnische Fachzeitschrift ' ÜOMi'atag^aus^of Garten WoLn? schrift für Garten- und Hauswirthschaft k'voil'gsß' > > > V farbig illustrirtes, satyrisch- . NtillCliJ, U L.IV politisches Witzblatt jeden Sonntag: Deutsche Lesehalle illustrirtes Familienblatt erhält jeder Abonnent des erliner TageM -und Handelszeitung -—— welches täglich 2 Mat, auch Montags, in einer Morgen-und Abend-Ausgabe erscheint, im Ganzen 13 Mal wöchentlich. Abonne&entspreis bei En Postanstalt-,i sur MlSNat JUNi Mtll. 1,75. Wiesbaden, jYerothal 24. Echostraße 3. Ist. Töchterpenf. u. Fortb.-Kurse v. Georgina Sah. Vvlsg. rur Nrlvraung ä. NausdaUs. IlmgsLgsspravds trsar. Hannover Isr. Töchter-Pensionat. Gründliche wissenschaftliche und häusliche Ausbildung. Beste Referenzen. Jenny Lehmann, Vorsteherin. Knmannstrarae 3. fenfeld Pianos N! 9 mal prämiirt. Anerkannt von Liszt, Ivullak, Scharwenka. Berlin SW.« Churlottenstr. 18. Suche auf Juli oder später einen Lehrling mit guten Schuikenntnifsen. Kost und Wohnung im Hause. 4\ Koppel-Äamberger, Pta tiu fakturw aa rei i-Handl., Ha nun i. Westf. „Germania" Leben? Nerstcherungp-Actien Gesellschaft zu Stettin. Gründungsjahr 1857. Unter Staatsaufsicht. Berstcherungskapiial Ende April ltiou.M. 609,740,498 Nene Anträge im Jahre 1899 ... 52,505,897 Sicherheitsfonds Ende 1899. „ 234,222,252 Bezug der ersten Dividende 2 Jahre nach Abschluß der Versicherung. — Gewinnreserve, nur zur Verthcilung an die mit Gewinnantheil Versicherten bestimmt, 16,521,758 M., nachdem im Jahre 1S99 cm die Versicherten 3,909,889 M. D ividenden gezahlt worden sind. Jede Nachfchuszverpflichtung d. Berstch. vertragsmästig ausgeschlossen. Mitversicherung des >lriegsristkos und der Invaliditätsgefahr. — Keine Arztkosten. Prospekte und jede weitere Auskunft kostenfrei durch: Berlin, im Mai I9oo, Das Centval-Bureau der „Germania" Berlin W. 8, Friedrichstr. 7s 1. Tüchtige Vertreter werden unter den günstigsten Bedingungen angestellt. Mtymx iüiii Milmheller jBuerfnTiüjmnifls^eftül'iljaft. Gegründet ls-25. Der Geschäfts stand der Gesellschaft am 31. Dezember 1 sott ergiebt sich ans dem nachstehenden Auszug aus dem Rechnungsabschluß für das Jahr iss«.,. Grundkapital.9)t. ‘.»OüuOUU — Prämien-Einnahme für 1S99.,, ir»623s:su,9S Jinfen-Einnahme für 1899. 355 311.32 Prümien- Neberträge.... 7 541700,58 Uebertrag zur Deckung außergewöhnlicher Bedürfnisse ,, loooouo, Kapital-Reservefonds. 900 000,- Dividenden-Ergänzu ngsfonds. 000 ‘»39,61 Spa r-R es e rvefo n d s.„ 1 297 027,50 M. 4ü(»22 775,09 Versicherungen in Kraft am Schlüsse des Jahres 1899 . . M. 8 329 55s is2,— An Entschädigungen wurden von der Gesellschaft im Jahre 1S99 gezahlt.. ln 093 91s,30 Seit ihrem Bestehen wurden von der Gesellschaft für Schäden überhaupt bezahlt.. i'.»5 373 997,70 Für gemeinnützige Zwecke verwendete die Gesellschaft seit ihrem Bestehen die Summe von. „ 31 so,4 211,09 Die Gesellschaft betreibt außer der Feuer-Verstcherniig auch die Versicherung gegen kinbruch und Diebstahl. Der Abschluß einer solchen Versicherung wirb für die beginnende Reife-Saison besonders empfohlen. Die Geschäftsräume befinden sich im eigenen Hause der Gesellschaft: Krausenstraße 371 (am Dönhofi-PlatzX Berlin im Mai 19O<>. 2 2 5

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.