Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 2 (1838)
- Issue
- Heft 30 (10.3.1838)
- Date
- 1838-03-10
- Page
- Seite 120 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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420 Anzeiger. Iu demselbm werden Annoncen aller Art aegnr 1 Gr. Gebühren für die gespaltene Zeile au- Petir-Schrift oder deren Raum ausgenommen. Die Verla gs Handlung. Ml. Cahen, traducteur de la Bilde, ancien directeur de l’Ecole Israelite de Paris, connu par le sueces de son ensei^n erneut et de ses dnerses publications, pcre de famille, se ehrnge de prendre en pension et de surveiller les jeunes gens du culte Israelite, que leurs parens voudraient envoyer a Paris pour y faire ou finir des eludes. S’adresser) puur les renseigneinens sur la moralite de Mr. Calien ä toutes les notabililes de Paris, Juives ou Chretiennes, litteraires, scienlifiques ou fmancieres. L’adresse de Mr. Cahen^ rue des francsbourgeois, au marais, No. 21. Herr S. Cahen, Uebersetzer der heiligen Schrift, früherer Dircctor der israelitischen Schule von Paris, bekannt durch den glänzenden Erfolg seines Unterrichts wie auch verschiedener Schriften, Familienvater, will sich der Pension und Beaufsichtigung für junge Leute israelitischen Glaubens unterziehen, die ihre Eltern nach Paris senden wollen, um hier ihre Studien zu beginnen oder ru vollenden. Man wolle über die Moralität des Herrn Cahen bald allen literärischen, wissenschaftlichen oder finanziellen Notabilitäten von Paris, jüdischen oder christlichen, gefälligst einziehen. Die Adresse des Herrn Cahen ist: Kue des francs-bourgeois, au marais, No. 21. Anstellungsgesu ch. Ein iunger Mann mosaischer Religion, der seit Iahten als Lehrer wirkt, sucht zu Michaeli d. I. unter bescheidenen Bedingungen eine Anstellung. Derselbe verbindet mir der wissenschaftlichen Kenntniß des Alttestamentlichen und Talmudischen Hebräischen die der lateinischen, griechischen, französischen, englischen italienischen und spanischen Sprache, der Buchhaltung, der Real- und Handelswissenschaften. Seine Unterrichtsmethode wirkt so erfolgreich, daß in seiner jetzigen Stellung sogar christliche Geistliche sich und ihre Söhne seiner Führung in Sprachen und Wissenschaften sich anvertraucn. Hierauf Reflcctirende belieben ihre A'ddressee unter A. B. C. an Herrn Baumgartners Buchhandlung einzusenden, welche dieselbe befördern wird. Erledigte Lehrerstelle. Hiesige israelitische Gemeinde hat mich beauftragt, einen geprüften, unvcrheiratheten Elementarlebrer, der zugleich die Function eines Predigers versehen soll, was jedoch nicht unumgänglich nothwendig ist, vorläufig auf einige Jahre, mit einem nicht unbedeutendem Gehalte zu engagiren. Der hierzu Befähigte muß aber spätestens schon zum 1. April c. hier eintreten können. Darauf Rcfiectirende wollen fick gefälligst in portofreien Briefen, mir Beilegung beglaubigter Abschriften von ihren Zeugnissen, an mich wenden. Sondershausen, den 18, Febr. 1838. PH. Heidenheim, Prediger und Lehrer. Stellengesuch. Ein junger Mann aus einer Hauptstadt Hannovers, der sowol durch sein sehr gefälliges und anständige s A e u ß e r e, als auch durch grün dliche'Schu lbild ung, besonders in den kaufmännischen Wissenschaften, sich ganz vorzüglich empfiehlt und darüber wie auch über seine bisherigen Leistungen die entsprechendsten Zeugnisse beibringen kann, wünscht seine'Stelle als Buch- und Geschäftsführer in einer Manufactur-Waaren- Handlung, Ostern dieses Jahres mit einer andern ähnlichen unter mäßigen Bedingungen zu verwechseln. Reftectirende werden daher höflichst ersucht, ihre gefällige Offerten unter Addreffe 8. 8. an die Verlags Handlung dies. Zeitung franco einzusenden. Bernerku rrgen. Königsberg, 18. Febr. Auf die durch meinen in der Sulamith abgedruckten Aufsatz: „Haben die Juden Glaubensartikel oder nicht?" hervorgerufene Erwiederung des Herrn Rabbinen H. werde ich erst dann antworten, wenn mir eine, wie ich aus sicherer Quelle erfahre, bereits frühere im 5. Hefte jener Zeitschrift erschienene vom Herrn Br. Scheper in Frankfurt a. M. zu Gesichte gekommen sein wird. Dr. M. Freystadt. Aufgefordert, bezeugen wir recht gern, daß der Artikel „Literarische Novität" aus Wien in No. 108. vor. Jahres und die Einsendung der Jahn'schen Briefe nebst Beibemerkungen in No. 2. des Beiblattes von Herrn M. E. Stern in Wien ausgegangen ist. Die Redaction. Nachdem sich jetzt das Publikum überzeugt, wie wir unserm Versprechen, mit Frankreich und England feste Verbindungen zu veranstalten, nachgekommen, so bemerken wir, daß wir jetzt auch Correspondenten in den Hauptstädten Italiens gewonnen haben. Die Redaction. Zu verbessernde Druckfehler: No. 14. S. 53. Sp. 2.. Z. 25. v. u. st. Alinambar, l.Alrnemor. S. 54. Sp. 1. Z. 22. v. u. st. und l. und sagen. S.55. Sp. 1. Z. 15. st. 8cbeniona Esra, l» Schemone Esre. Sp. 2. Z.. 4. st. Ahachromden, l. Aharoniden. S. 56. Sp. 1. Z. 1. st. spätem l. frühem. Z. 22. st. zu finden sind l. nicht zu finde? find. S. 65. Z. 2. l. 1. v. u. Festtagen l. Fasttagen. S. 66. Sp. 2. Z- 20. v. U. st. desenfascara l. desemfascara. S. 67. Sp. 1. Z. 17. v. u. st. wichtigen Psalmen l. wichtigsten Psalmen. S. 68. Sp. 1. Z. 21. st. Anwendung l. Anordnung. Z. 12. st. . Tora l. beresclut. No. 23. S. 89. Sp. 2. Z. 8. v. o. st. Vortheil l. U r theil. S. 90.- Sp. 1. Z. 1. v. u. und S. 91. Sp. 1. Z. 1. v. e. st. 2079 Thlr. 8 Gr. l. 2106 Thlr. . — Verlag von Baumgartners Buchhandlung. — Druck von I. B. Hirschfeld. Redacteur-. Dr. L. Philippfon