Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 86 (1922)
- Issue
- Heft 3 (3.2.1922)
- Date
- 1922-02-03
- Page
- Seite 4 (sequence 17)
- Language
- German
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4 dre Stadtverordneten überfandtcn GlückwuttscL>i0ressen'. <$>d)ctmrat O der neck überreichte eine Adresse des Jüdifckren Krankenhauses, auch von der Kraftfchen Stiftung für hilflose Arbeiterinnen zu Berlin, dem Oskar-Helene-Herm in Zehlendorf u. a. wurden Adressen überreicht. Bürgermeister Tr. Reicke. der Ehrenbürger von Berlin P. DLiche le t, Reichsminifrer Tr. Prenß und zahlreiche andere bekannte Persönlichkeiten hatte .zahlreiche Glückwünsche übersandt. - dnchen Verbindung..Tahlemia" im Verbände jüdi'cher neutraler Korporationen an der Universität Berlin fand nach einem Vortrag von Herrn Reg.-Rat Hans Goslar über „Das neue Teutschland und die Juden" kürzlich ein Vortragsabend von Herrn Ministerialrat ' Tr. Jöhlrrrger über .^Bismarck und die Juden" statt. - Wir machen auf das am 16. Februar in der Hochschule für Musik stattfmdende diesjährige Konzert des Vereins zur Pflöge hebräischer Gesänge (Tirigent Kapellmeister Hcüenttann) besonders aufmerksam. solistisch wirken mit Frieda Wolf (Deutsches Opernhaus». Jbolyka Gyarfas (Violine). Benno Ziegler (Staatsopcr), Professor Watter Fischer (Orgel). Karten (5—25 Mark) bei Bote L- Bock und Wertheim. — Ter Rektor Moritz Friedländer hat vom Zenat zum 1. April d. I eine Berufung in den Schuldienst der Freien stadt Tanzig erhalten. — Im „Verein für jüdische Geschichte und Literatur" zu Königsberg i./P. sprach Professor Tr. L u d w i g stein (Berlin) über „Judentum und Völkerbund". — Am 14. Januar starb zu Eberswalde nach kurzem, schroerom Leiden der Regierungs¬ und Baurat Martin Cohn. Er entstammte einer geachteten iüdisckzen Familie aus Breslau, wo auf Wunsch des Verstorbenen die Beerdigung in aller stille stattgcfunden hat. — Aus Breslau wird uns geschrieben: Am 15. Januar starb plötzlich in der Vollkraft feines Schaffens und Wirkens sannätsrat Tr. Eugen Löw in Königshütte lO.-sck)!.). Lange Jahre Mitglied der Genreindevcrtretung hat er sich durch seine rege Teilnahure au den Angelegenheiten der Synagogen gemein de n?:c du rch fein liel^nswürdiges ruhiges Wesen die höchste Werlichitzung seiner Kollegen erworben, die seinen Heimgang als schweren Verlust empfinden. — Am 27. Januar beging der frühere siadtrat von Kö.rigshütte lO..sck>lJ Mühlcnbesitzer Heer Joseph Stern, hier, in voller Frifckze an Körper und Geist feinen 80. Geburtstag. Ter Jubilar ist hier nicht mehr hervorgetreten,' um feinen' früheren Wirkungskreis, an dessen wirtschaftlicher Entwicklung er jederzeit regen und tätigen Anteil nahm, hat er sich sehr verdient gemacht. — Kurz vor Schluß des Blattes geht uns aus Breslau die traurige Nachricht zu. daß Professor Tr. Wohlauer infolge eines Herzschlages plötzlich verschieden üst. — Herrn Simon Putziger in Zielcnzig war cs vergönnt, auf eine Tätigkeit von 25 Jahren als Rendant für die dortige Synagogengemeinde znrückblicken zu können. Ter Vorstand und im Aufträge der Repräsentantenversammlung haben die Herren Adolf Cohn und siegm. Mannheim die Gratulation persönlich überb rächt und ein ehrendes Tiplom überreicht. — Aus Stettin wird ^meldet: Berliner Kircheneinbrecher haben jüngst unsere Synagoge heimMucht. sie drückten einige Butzenscheiben ein,„riegelten dann einen Flügel auf mw verschafften sich so Eintritt in die Synagoge. Um in den Raum, in dem die Geräte zum Gottesdienst aufbewahrt werden, zu gelangen. brachen sie verschiedene Türen auf. sie erbeuteten silberfachen von großem Worte, darunter 1V Thoraauftatze im Gewicht von 4 Kilogramm, zrvei Kronen, die auch mehrere Kilogramm wiegen, Becher und Leuchter. Tie Täter, die noch unbekannt sind, haben nach dem Einbruch, wie dre Ermittelungen ergaben, den Weg nach Berlin eirrge schlagen. Für die Ergreifung ist eine hohe Belohnung ausge'etzt worden. — Am 6. Januar ist Rabbiner Tr. Lazar Münz, eine talmudische Kapazität, im hohen Alter verschieden und fand in Ansbach (Bayern) seine Grabstätte. Länger rrls 4t) Jahre, davon drei Jahrzehnte in der bedeuteirden Gemeinde Kempen (Prov. Po'en».. lptt er als Rabbiner segensreich und ersprießlich gewirkt. Ter Verewigte kannte nur ein Ziel: der Ehre Gottes und der Ehre de; Judentums seine Kräfte ,yt weihen. Ehre 'einem Andenken! — In Frankfurt a.M. verschied bx hei wer sanitätsrat Tr. E. Rosen bäum, einer der erfolgreichsten ***** HWLlh « ilr KapUcü föG r unw itiKe Herrenzimmer GelegecheMüufe! 00”! schwer — Elche —. BidllvUirk LS0w drrrt, mrtLedersesseln u. Sruhlen äuBerft preiswert vertäu ft ich. Ferner Speiseu. Schlafzimmer in ^rotzer Auswahl, aber nur bester Qualität zu tUUiim Brette». 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