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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1914-03-27 · Heft 13 (27.3.1914) · p. Seite 5

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
78 (1914)
Issue
Heft 13 (27.3.1914)
Date
1914-03-27
Page
Seite 5 (sequence 17)
Language
German
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des Vorstandes itub des Beirats des genannten. Bereins die feierliche Grundsteinlegung stattgefnnden. — Am 20. dieses Monats verschied nach kurzem Leihen Herr Adolph Salomou in Berlin kurz vor seinem 80. Geburtstage. Der Verstorbene stand eine lange Reihe von Iahrerr im Dienste jüdischer Wohltätigkeit. Der Verein „Freunde der Taubstummen — Jedide Jlmim", dessen Vorstand er angehörte, verliert in ihm eines seiner eifrigsten Mitglieder. Das Hinscheiden dieses opferwilligen Mannes bedeutet einen schmerzlichen Verlust auch für das Kuratorium des jüdischen Kurhospitals in Kolberg und die Kinderheilstätte in Kissingen, wie auch siir verschiedene andere Vereine, deren Interesse er vertreten und für deren Entwickelung er unermüdlich gewirkt hat. - - Der Malermeister Herr Gustav Gerling ist bei der jüngst stattgesundenen Wahl für sechs Jahre zum Gemeindevorsteher der Gemeinde Kaulsdorf bei Berlin gewählt worden. Die Familie Gerling ist die einzige in dem Dorfe Kaulsdorf lebende jüdische Familie. - Die höhere Mädchenschule in Crvne a. Br. zählt unter 76 Schülerinnen 8 jüdische, die höhere Knabenschule unter 85 Schülern 6 jüdische. Die Einwohnerzahl der Stadt beträgt 5443, wovon 203 Israeliten sind. Aus dem Nachlasse der Tobiasschen Eheleute in Zwickau, die früher in Schneidemühl ihren Wohnsitz hatten, ist der letzteren Shnagogengemeinde eine Stiftung von 5**00 Mark zugesallen. -- Herr H. Bachrach in Hamburg, eine in den Kreisen der Deutsch-Israelitischen Gemeinde sehr bekannte Persönlichkeit, beging in voller geistiger und körperlicher Frische feinen 70. Geburtstag. Dem Jubilar, der bereits seit mehr als 20 Jahren dem Reprüsentantenkoltegilnn der Deutsch-Israelitischen Gemeinde angehört, wurden durch Deputationen verschi-edener Verwaltungen sonne des Reprä-sentantenkolleginms Ehrengeschenke und Blumenspenden übermittelt. — Am 11. März begingen in voller körperlicher und geistiger Frische die Eeheleute M o s e s N e u h a n s II und Frau in Bamnbach das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar wurde durch viele Geschenke und Telegramme von nah und fern erfreut. Auch aus dem Zivilkabinett des Kaisers ging ein Glückwunschschreiben und eine Gratifikation ein. --- Herr Oberrabbiuer I. Weil in Colmar erhielt anläßlich seines 50 jährigen Amtsjubiläums ben Kronenorden 3. Klasse mit der Zahl 50. — Aus Bern wird uns geschrieben: Durch Vermittlung von Personen, die im Bundesratshaus verkehren, hört mau, daß vor kurzem der schweizerische Bundesrat das Gesuch des Gemeindebundes, Anträge auf Aufhebung des Schäch'tverbots bei der Bundesversannnlnng zu stellen, abgelehnt hat. Auch von anderer, zuverlässiger Seite ist diese Nachricht bestätigt worden, so daß an ihr nicht zu Zweifeln ist. Aus der gleichen Quelle wird berichtet, daß bei der verkehrten Art und Weise, wie die Sache in die Hand genommen worden sei, ein anderes Resultat gar nicht herauskommen konnte. Weitere Aufklärungen werden wohl in nächster Zeit folgen, und es wird alsdann die Frage eingehender zu behandeln sein. — In dm ersten Tagen d. M. wurde in Wien die zweite der aus der Stiftung Nathaniel, Freiherr v. Rothschild geschaffenen Anstalten für Nervenkranke eröffnet. Sie kann 06 Kranke ausnehmen. — Aus Paris wird uns geschrieben: Der Verband der republikanischen Jour- Für einen 14 jährigen Knaben, Sekundaner (Gymnasium), wird Pension und Beaufsichtigung in gebildeter jüdischer Familie kleinerer oder Mittelstadt gesucht. Offerten mit Referenzen unter Sch. K. 291 an Rudolf Masse. Berlin SchSneberg, Hauptsiratze 23 2h._ Belle-Miailtt-Pla«, 15 Eike WilhelmsieaHe 148 Wohnung, I. Stock, 8 Zimmer, Bad, Fahrstuhl ufw. zum 1. April 1914. ^chöneberger Mer 10» 5 Zimmer, Bad, Mgd., Zubehör. 1. 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Kein füßes Karamel* oder Malzbier, sondern ein Bräu ohne Zucket, aus rein Malz und Hopfen hergestellt von an« genehmem würzigen,fein bitterlichen Gefchmadt. Viel Extrakt, aber wenig Alkohol, daher bester und woblbekömmlicbfter Haustrunk. Jede Flafcbe muß das gef. gefdb. Etikett mit dem Fürst lieben Wappen tragen. 18 Flaichen M. 3»— frei Haus oder Bahnhof Berlin durch die Generalvertreter F. u. M. Camphausen, Berlin SW, Möckern» fttaße 118, Fernruf Amt Lüftow, 926, 916, und in den durch Plakate kenntlichen Verkaufsstellen. flusfebank vom Faß in demSpe« zlaTausfcbank Ludwig Behncke, Linkftraße 38. Taehel’s J Kiubmöbel mit einem Griff ein Bett IUiiatr. Preisliste 308 franko. Markgrafenu. Kochsto.-Ecke München, Di«nerstra«se 6.

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