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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1914-01-16 · Heft 3 (16.1.1914) · p. Seite 4

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
78 (1914)
Issue
Heft 3 (16.1.1914)
Date
1914-01-16
Page
Seite 4 (sequence 16)
Language
German
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4 über „Tier- und Vogelschutz", speziell über Tierquälerei. Als vorbildlich in dieser Richtung erwähnte der Redner die Vorschriften der Bibel über die Behandlung des Tieres. Der Vortrag fand in der zahlreich besuchten Versammlung allgemeinen Beifall. — Vor kurzem ist in Wien Trau Gabriele Straus, die Mutter des Komponisten Oskar Straus und Schwester des Präsidenten der israelitischen Kultusgemeiude Dr. Alfred Steru, nach längerem Leiden im 75. Lebensjahre gestorben. — Ueber 400 jüdische Offiziere in London lder Land- und Freiwilligen-Armee (Territorial) nahmen auf Einladung der Londoner Gemeinde an einer Ehauutaseier teil. Der (5 h i e f Rabbi von England hielt eine feurige patriotische Ausprache. — Aus Petersburg wird uns geschrieben: Vom 5. bis 16. Januar (a. Dt.) findet in Petersburg der erste allrussische Kongreß statt, der sich mit Tragen der Volksbildung befassen wird. Da werden ans allen Teilen des großen russischen Reiches Tausende von Voltslehreru zusauuuentommen, um ihre Probleme zu erörtern. Indes schon betrachten ihn die Behörden und noch mehr die reaktionären Kreise mit solch scheelen Blicken, daß dieser Kongreß entweder seiner Aufgabe nicht gerecht werden oder der vorzeitigen Schließung verfallen wird. Ist es doch bislang noch fast immer das Schicksal jedes Kongresses in Rußland gewesen, der dem Fortschritt dienen soll. Aus Rew Port rvird gemeldet: Der gelvesene : jüdische Bürgermeister von Patterson im Staate Jersey hat, lute von dort berichtet lvird, der Stadtgemeinde eine Viertelmillion Dollar! zur Errichtung eines Hospitals gespendet. Nathan Barnett, dies der i Raine des Philanthropen, hat schon bisher verschiedene große Spenden gemacht: so be-gründete er die jüdische freie Schule und erbaute auf eigene Kosten die große Synagoge in dieser Stadt, die auch seinen i Namen trägt. Ebenso wurde das städtische Hospital bisher fast ausschließlich von Barnett erhalten. Ans diesem Anlasse wird eine inter-! essnnte Reminiszenz aufgefrischt. Als im Januar 1912 in Patterson; ein großes Feuer wütete, das zehn Millionen Dollar Schaden ange-! richtet hatte, lvurde auch die presbyterianische Kirche eingeäschert. Barnett ließ dem Bischof melden, daß er bereit sei, die von ihm erbaute! Synagoge der Kircheugemeinde zur Abhaltung des Gottesdienstes zur Verfügung zu'stellen, bis die neue Kirche wieder erbaut sein würde. Die Kirchengemeinde nahm das Angebot an, uub ihre Bereitwilligkeit, dafür irgend etwas ztt zahlen, wurde von Barnett dankend äbgelehnt. Auch sonst hat Barnett aus sozialem Gebiete verschiedene Wohlfahrts-! einrichtungen getroffen. i_• i-; Verantwortlicher Redakteur: Albert Kak in Berlin-Pankow, Florastrasw 58. Ver antwortlich für den Anzeigenteil: Max ^ahrrrlä nder, Neukölln.! Druck und Verlag von Rudots Masse in B.rlin. 1 1W2 PALMIN-PALMONA o'c : i’?; i* a “Z Die Herstellung von I^JPallllin (Pflanzenfett) u.^ftZJjPallltOIta (Pflanzen=Butter*Margarine) gefchiebt unter ftändiger, streng ritueller Rabbinats - Hufficbt, in Wilbelmsburg durch Herrn Oberrabbiner Dr. Spitzer, in Mannheim durch Herrn Rabbiner Dr. Rohn. I^JPalmln undlWJPalmona find abfotutfrei von tierischen Fetten, daher für Milch- und Fleifchfpeifen verwendbar. Jede Packung trägt das Siegel des Rabbinats. Alleinige Produzenten: H. Schlinck & Cie. ki.-6., Hamburg Fabriken in Wilbelmsburg a. E. und Mannheim. IVO PUHONN)^ ÜMMMlMiftftlAMItMi IMMUlj Die. Fürstliche Brauerei ♦'Möstrifz braut feit länger denn 300 Jahren das weltberühmte Kößrifier Scbwarzbier, das mit goldnen Medaillen und vielen Auszeichnungen im In« und Auslande ausgezeichnet iß. Köfirijjer Schwarzbier iß ein wirklich erprobtes, von ärztlichen Autoritäten anerkanntes Kraft« und Gesundbeitsbier für Kranke, Schwache, Nervöfe, Blutarme, Bteicbfücbtige und ßillende Mütter. — Gefunde, die körperlich oder geißig angeflrengt arbeiten, tollten als beßes und bekömmlichßes Hausgetränk Köftrißer Scbwarzbiet trinken. Viel Extrakt, wenig Alkohol, nicht füß. Achten Sie beim Einkauf auf das gef. gefeb. Flafchen- Etikett mit dem Fürftlicben Wappen. 18 Flafchen M. 3.- frei Haus oder Bahnhof Berlin durch die Generalvertreter k u. M. Campbausen, Berlin SW, Möckern« ßtaße NS, Fernruf Amt Lüftow, 926, 916, und in den durch Plakate kenntlichen Verkaufsstellen. Ausfchanh vom Faß in demSpezialausfcbank Ludwig Behncke, Linkßtaße 38. IN DEN APOTHEKEN! 80 PFENNIGE.

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