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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1913-10-10 · Heft 41 (10.10.1913) · p. Seite 5

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
77 (1913)
Issue
Heft 41 (10.10.1913)
Date
1913-10-10
Page
Seite 5 (sequence 17)
Language
German
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Stellvertreter auf drei Jahre Bankier B l a ch , Kaufmann M. M a r - > euse, Kaufmann L. Herzseld. — Unter den in Offcnbach a. M. nwhnenden russischen Juden herrscht starke Erregung, da seit kurzem die Ausenthaltsbedingungen für,!aus Rußland gebürtige Ausländer erschwert wurden sind. Die Erschwerungen sollen eine Revanche für die Behandlung deutscher Staatsbürger in Rußland sein. Der Rabbiner und der Vorstand der Gemeinde sind bemüht, von Fall zu Fall zu intervenieren. —Auf ein hundertjähriges Bestehen ihrer Synagoge kann die israelitische Gemeinde in Dinslaken in diesem Jahre znrückblicken. Ans diesem Anlaß findet am 26. Oktober d. I. eine größere Feier statt, bestehend ' aus Festgvttesdienst mit anschließendem Kommers und Ball. — Frau Bertha Anerba ch in Konstanz feierte ihr 25 jähriges Jubiläum als Vorsteherin des jüdischen Frauenvereins und wurde aus diesem Anlaß von der Großherzogin Luise von Bgden mit der Friedrich-Luisen - Medaille ausgezeichnet. — Am 20. September ist die neue Synagoge in Eberbach ihrer Bestimmung übergeben worden. Bei der Einweihnngsfeier waren auch Bürgermeister Dr. Weiß und Oberamtmann Schmitt zugegen. In festlichem Zuge fand die Uebersiedelung in das neue Gotteshaus statt, wo ein Gottesdienst abgehnlten wurde. Am gleichen Abend fand aus Anlaß der Einweihung ein Festbankett statt. — Aus Stuttgart wird berichtet: Herr Lehrer Leo Adler hat zu einem von Emil Lipp-Eßlingen verfaßten schwäbischen Charakterstück „Unserem König seine Spitzer" - die-Musik geschrieben. Seine Majestät der König hat den Komponisten durch ein Anerkeminugsschreiben ausgezeichnet. Der Einakter ist bei .Franz Gutmann in Eßlingen erschienen und gelangt demnächst an der Schwäbischen Volksbühne in Stuttgart zur Aufführung. — Unter großen Festlichkeiten der Gesamtbevölkerung wurde am 24. September in Hirsingen (Oberelsaß) eine neue Synagoge eingeweiht. Herr Rabbiner Dr. An s ch e r - Altkirch hielt die Weiherodc. — Zum Professor an der kaiserlichen Universität Tokio ist Dr. Theodor Sternberg, früher bekanntlich Privatdozent au der Universität Lausanne, ernannt worden. Dr. Sternberg hat bereits die Reise nach Tokio angetreteu. — Das Hvsburgtheatcr in Wien hat einen zweiten „Schnlom Asch" entdeckt, einen russischen Juden namens G i r t e s - mann, der, als er vor wenigen Jahren als Buchhandlungsgehilfe nach Wien kam, noch kein deutsches Werk gekannt haben soll. Sein Drama, das sich nach dem berühmten Dostojewskischen Roman „Raskolnikow" betitelt, ist von Direktor Schlenther angenommen worden und wird während der Wintersaisvn im Hofburgtheater zur Aufführung gelangen. — Aus Prag wird gemeldet: Professor Dr. Samuel S t e i n h e r z ist zum Dekan der philosophischen Fakultät gewählt worden. — Aus Budapest wird geschrieben: Der hundertste Geburtstag Baron Josef Eotvös, eines der Vorkämpfer der Judenemanzipation in unserem Laude, wurde von fast allen jüdischen Schulen und in vielen Synagogen feierlich begangen. Er war eine formvollendete Jdealgestalt von kristallreinem Charakter. Er kämpfte 30 Jahre für die Gleichberechtigung der Inden. Er hat als Minister gleich darauf den jüdischen Kongreß einberufen, der zu der Spaltung der ungarischen Judenheit geführt hat. — Der Judenhaß der rumänischen Regierung geht soweit, daß, wie jetzt bekannt wird, etwa 200 jüdischen Medizinern der Eintritt in den Sanitätsdienst verwehrt wurde, zu einer Zeit, wo täglich Hunderte von Soldaten an der Cholera starben Die Sonderstellung des Bioson als blutbildendes Nähr- und Kräftigungsmittel wird von zahlreichen Kliniken, Krankenhäusern, Heilanstalten, Professoren, Aerzten usw. anerkannt und ferner dadurch bewiesen, dass in der letzten Zeit immer mehr Krankenkassen \ dfe' Verordnung von Bioson zulassen. Hierdurch dürfte der Wert dieses einzigartigen Präparates und sein billiger Preis am besten gekennzeichnet sein. Bioson^ hergestellt unter Benutzung des D, R. P. 171371, erhältlich in Apotheken und Drogerien, die Dose (zirka Vs kg) \ M. 3.—. Verlangen Sie gratis und franko eine Geschmacksprobe „und die interessante Broschüre: „Die Lebenskraft und ihre Erhaltung“ direkt vom Biosohwerk Bensheim G. m. b. H. in Frankfurt a. M. 37. tlNSELHARP ^SWTISCA^ "Mchyloh HtyMO-PUDtK Seit Jahrzehnten bewährt, von hervorragenden Aerzten empfohlen als unübertroffenes Elnstreupulver für^ kleine Kinder. Gegenstarken Schweiss, Wund- - laufen, Entzündung, Bötung der Haut, bei Verbrennungen. Hautjucken, Durchliegen usw. Im ständigen Gebrauch von Krankenhäusern, dermatologischen Stationen und Entbindungsanstalten. . . Best: Diachylonpflaeter, Borsäure, Puder. . In den Apotheken, mmmmmmmmmm MnäelmUcd'MiMMbutter'Mam rgestillt unter äußimt 5M»MWMols. .Alte Weisen* von! Alleinige‘Produzenten vonTomor: Lana-Kesellsckmft <Elet> e, mit beschränkter Tjaftung*' TIMOR hesitztalle Ligen schäften bester tfaturbuffer, ist dieser aber DOtsusietien, weil fleischig unö

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