Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 76 (1912)
- Issue
- Heft 27 (5.7.1912)
- Date
- 1912-07-05
- Page
- Seite 6 (sequence 18)
- Language
- German
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6 Dr. Elias, Arzt, Mülhausen; Dr. Bruno Weil, Rechtsanwalt, Straßburg; Dr. Weill, Oberlehrer, Gebweiler. — Der gelehrte Professor an der Wiener Universität Hofrat Dr. Theodor Gomperz, der vor kurzem seinen achtzigsten Geburtstag feierte, wird, einer Einladung folgend, im November d. I. im College de France in Paris einen Vortragszyklus über die Lehren Platos halten. — Dem „Israelit" wird aus Großwardein geschrieben: Archivar La kos hat die Geschichte der hiesigen Juden geschrieben. Diese geht bis 1722 zurück, da nur vier Juden in unserer Stadt wohnen durften. 1851 war ein Jude, Mihelffi, Stadtrat; jetzt wohnen hier über 13 000 Juden. Großwardein ist nach Budapest die judenreichste Stadt Ungarns. Auch der Polizeichef Gerö ist ein Jude. — Zum Rektor der Lemberger Universität wurde für das nächste Schuljahr der Professor der medizinischen Fakultät Dr. Adolf Beck gewählt. Er ist der erste jüdische Rektor an der Universität. Dr: Beck ist in Krakau als Sohn eines Bäckermeisters. geboren und erfreut sich als Patholog eines großen , Rufes. — Der jüngst verstorbene englisch-jüdische Finanzier und Philanthrop Sir Edward Sasso.on hat im englischen Unterhause den Wahlbezirk Hhthe vertreten. Bei der vorige Woche stattgefundenen Ersatzwahl wurde nun der 24 jährige Sohn des Verstorbenen, Philipp S a s s o o n , Bäronet, mit erdrückender Majorität gewählt- Sir Philipp hat sich trotz seiner jungen Jahre bereits sehr stark im öffentlichenLeben betätigt und galt immer als .die rechte Hand seines Vaters, den er oft in verschiedenen Körperschaften, deren Vorstandsmitglied sein Vater warmit Erfolg vertreten hatte. — Anläßlich feines Geburtstages hat der Khedive von Aegypten an mehrere militärische und Zivilpersonen Auszeichnungen verliehen. Unter ihnen befinden sich auch die folgenden jüdischen Funktionäre: Max Herz Pasch a, der Präsident der Kommission zur Erhaltung der arabischen Kunstdenkmäler, Archivinspektor Herz er Bey, Zollinspektor Jogues Salom Bey und eine Anzahl jüdischer in Diensten der Regierung stehender Aerzte. Verantwortlicher Redakteur: Albert Katz in Berlin-Pankow, Florastraße 58. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Max Fahrnländer, Neukölln. Druck und Verlag von Rudolf Masse in Berlin. richtung einer Herrsch»ttskucüe. Gebrüder Hammer Hoflieferanten Seiner Majestät des Kaisers und Königs BERLINW8 Mohrenstrasse 56 . Telephon: Amt Zentrum, 685 5457 Moderne Kuchen für Schlösser, Villen,Landsitze, Hotels, Restaurants, Caf6s, Krankenhäuser und Kantinen. Wäscherei-, Warmwasseru. Kühlanlagen, Kamine, Heizkörper-Verkleidungen in gediegenster Ausführung. Öfen aller Systeme. Petrol Hahn gegen Haarausfall. Durch jede Apotheke. Fl. M. 2.50. 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Alle diese Speisen erhalten durch den Zusatz von „Maizena" einen größeren Wohlgeschmack und beträchtlich erhöhten Nährwert und sind außer-- .ordentlich bekömmlich, so daß besonders während der Sommermonate das „Maizena" von der lund.igen Hausfrau allgemein sehr geschätzt wird. Bad Reinerz. In Bad Neinerz. sind alle Vorbereitungen für den Eintritt der Hochsaison getroffen. Um dem steigenden Andrange zu den kohlensäurereichen Sprudelbädern gerecht zu werden, hat dre Badeverwaltung noch eine Anzahl' weiterer Badezellen eingerichtet, so daß jetzt alle % Stunden über 150 Bäder abgegeben werden können. Der mächtige Stahlsprudel, „Die laue Quelle", welcher zu Bädern verwendet wrrd, ist derart mit Kohlensäure übersättigt, daß sein Wasser wie ein weißer Gischt unter ungeheurem Drucke der Erde entströmt. Die Quelle hat den Ruf von Reinerz als Herz- und Nervenbad begründet. Für ausreichende komfortable Wohnungen sorgen die in den letzten Jahren neuerbauten zahlreichen Villen. Die viele meilenweit bewaldeten Berge, welche das Bad von drei Seiten einschließen, sind mit zahlreichen Bänken ausgestattet worden. Die Grafschaft Glatz. Wer auf feinen Gebirgswanderungen vermeiden will, die ausgetretenen Wege des großen Tourrstenstromes zu gehen, wer Wert darauf legt, ein wundervolles Stückchen Erde, ein echt deutsches Gebirgsland kennen zu lernen, dem sei eine Wanderung durch die Grafschaft Glatz aus das angelegentlichste empfohlen. Noch jeder, der zum erstenmal die herrlichen- Touren, zum Beispiel über Wölfelsgrund und den Glatzer Schneeberg, nach Landeck, oder von Altheide durch das Höllental nach der Hohen Mense gemacht hat, war begeistert von den empfangenen Eindrücken und des Lobes voll. — Die Badeorte der Grafschaft, in dem außerordentlich tatkräftigen Bestreben, die hervorragenden, natürlichen Heilmittel mit modernem Komfort und schlesischer Behaglichkeit zu verbinden, sind ebenfalls jeder Empfehlung wert. Nicht unerwähnt möge bleiben, daß die Grafschaft Glatz sowohl als Touristenland wre für den Kurgebrauch noch zu jenen Gegenden gehört, wo man auch bei bescheidenem Geldbeutel sehr behaglich und gut leben kann. Es fei deshalb allen Naturfreunden und Kurbedürftigen empfohlen, sich.dre sehr ausführlich und reich illustrierte Broschüre von dem Verbarrdsburau in Glatz oder von dem Internationalen Verkehrsbüro in Berlin, Unter den Linden 14, gratis Und franko zusenden zu lassen. .... - StablbadA 'Nitelie _ jaes Verbandes! BerHotelinduffriellen .1 fdestlarzeSy F Mitglieder des Verbandes können nur solche Hotelindusfrieflen werdenderen PersöniictiKeil 1 f von vornherein die Erfüllung der übernommenen Pflichten dem Publikum gegenüber gewährleiste!! | Dm fl ||ai»9hni*n Löhrt Hotel u. Peni. I.R. Kais. Ant.-Club. Vorn.] DaU nailUUiy. M 6. Hauptallee. Elg. gr. schatt.Park. All. Komfort, I elektr. Licht etc., eigener Ant.-Verkehr. Fernapr. 1, Bes. Fritz Bürohl. I Eggelings Hotel und Ponsion I. R. 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