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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1911-03-31 · Heft 13 (31.3.1911) · p. Seite 5

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
75 (1911)
Issue
Heft 13 (31.3.1911)
Date
1911-03-31
Page
Seite 5 (sequence 17)
Language
German
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. nunmehr bis zu einem gewissen Grade erreicht worden sind. Nicht nur steht dem Verein die gegenwärtige Höchstzahl von 32 gut ausgebildeten^ mit der staatlichen Approbation versehenen Schwestern zu Gebote, auch die Tätigkeit der Schwestern hat in der Anstalts-, Gemeinde- und Privatpflege allgemeine Anerkennung gefunden: Freilich sind auch die Ausgaben gewachsen, mit denen die Einnahmen leider nicht gleichen Schritt gehalten haben. Die Tätigkeit der Schwestern erstreckte sich in der Armen- und Privatpflege auf Kranke ohne Unterschied des Glaubens. Anfang des Berichtsjahres waren sieben Schülerinnen in der Ausbildung begriffen, zu denen im weiteren Verlaufe noch zwei hinzutraten. Von diesen neun Schülerinnen haben fünf die staatliche Prüfung abgelegt und sämtlich sie mit der Note 1 bestanden. Vier von ihnen, die ihre Lehrzeit von 1% Jahren bereits beendet hatten, wurden als Schwestern im Schwesternverband neu ausgenommen. Dem Ersuchen auswärtiger Vereine und Gemeinden konnte bis auf eine Ausnahme nicht entsprochen werden, . da der Verein seine Tätigkeit zunächst zugunsten Frankfurts auszuüben sich verpflichtet fühlt. Nur dem Verein für Kranke in Bad Neuenahr wurde während der Kurzeit im Sommer eine Schwester zur Verfügung gestellt. In der Privatpflege waren, ein Teil nur vorübergehend, insgesamt 21 Schwestern tätig, die im ganzen 168 Pflegen leisteten, sie erforderten im ganzen 3733 Pflegetage und 404 völlige Nachtwachen. Die Hilfe der Armenschwester wurde von 377 Kranken in Anspruch genommen, von denen 325 jüdischen und 52 christlichen Glaubens waren. Der Etat des Vereins balanciert in Einnahmen und Ausgaben mit 43 000.60 Mark. Für den Penfionsfonds gingen von Oktober 1909 bis 30. September 1910 an Geschenken und Beiträgen einschließlich eines Legats von 20 000 Mark aus dem Georg und Franzisca Speyerschen Nachlaß insgesamt 31 648.65 Mark ein, so daß er mit Zinsen von Effekten usw. einen Zuwachs von GelesenheitskiiQfeund Verkäufe in gefassten u. ungefassten Juwelen, Perlen und Perlketten. Farbige Edelu. Halbedelsteine. Brillanten. av-< m Perlen Ergänzungen von Perlschnüren, Juwelen-Arbeiten in feinster Ausführung billigst. Alle Logenabzeichen stets vorrätig am Lager. Berlin SW. 68, Schützenstr. 54/55 nahe Jerusalemer Strasse. — Tel. I, 2655. v/ze Godesberg- Rhein. Er st kl. Anstalt für. Nervenand Gemütskranke. Durdi Park getrennte Villen. Dr. Bernard. - - - - - - garantiert rein, Pfund 1.40 M. bei Entnahme von 8 Pfund-Dosen, ....Pfund 1.20 M. Ia Fraustätter Würstchen .... Dtzd. 1— M. Ia Wiener Würstchen .. ........ Dtzd. 2.— M. Ia Schlesische u. 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Folgende Herren wurden gewählt: In Mannheim Eduard Bauer, August Oppenheim, Josef Zimmern, David Kahn; in Heidelberg Isidor Maier (liberal); in Karlsruhe Wilhelm Bär (Zionist) und Rechtsanwalt Dr. Levis; in Bruchsal Stadtrat Louis Marx; in Breiten Max Lämle; in Grötzingen Vorsteher Sinauer; in Pforzheim Rechtsanwalt Dr. Kan der; in Offenburg I. Lang aus Altdorf; in Bühl Leo Wertheimer; in Freiburg Rechtsanwalt Kassewitz; in Müllheim Vorsteher Elias Heim; in Konstanz Stadtrat Emanuel Rothschild; in Gailingen vr. meä. Heil bronn; in Mosbach Dr. med. A. Würzburger aus Rappenau; in Tauberbischofsheim Tr. Jonas Simon aus Heidelberg; in Breisach Heinrich S. Epstein aus Freiburg; in Weinheim Rechtsanwalt Dr. Pfälzer. Die geistlichen Abgeordneten werben Ende dieser Woche gewählt. Die Synode wird aus den 3. April einberufen und dauert wahrscheinlich drei Tage. Zur Vorlage kommen der Voranschlag für 1911, 1912 und 1913, die Novelle zur Wahlordnung für die Synode, die Novelle zur Besteuerungsordnung und die Petition der badischen Religionslehrer um Gehaltsreglung und Aufbesserung. GLsterreich-Nngsrn. K. Wien, 23. März. Anläßlich der vor einigen Tagen durch den österreichischen Kaiser eröffneten Jubiläumsausstellung im Künstlerhause zeichnete der greise Monarch auch einige jüdische Künstler, die die Ausstellung, reichlich beschickt haben, durch Ansprachen aus. mm hergestellt unter streng ritueUer Aufsicht des Ehrw. Hamburger Oberrabbinats und Sr. Ehrw. Herrn Rabbiner Dr. Kohn in Ansbach. — Palmin sowohl wie auch Palmona (Pflanzen-Butter- Margarine) sind gänzlich frei von tierischen Fetten, daher gemäss Rabbinatsättest für Milch- und Fleischspeisen verwendbar. AUeinige Produzenten : H.Sdilinch& Cie. A.-G., Hamburg-Mannheim. nnromi nD3 ira General-Depot für Berlin: Ad.Goldsthmldt, Berlin C 2, Neue Frledrldisfr. 45. WIESBADEN. 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