Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1909-10-08 · Heft 41 (8.10.1909) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
73 (1909)
Issue
Heft 41 (8.10.1909)
Date
1909-10-08
Page
Seite 6 (sequence 18)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/3224737-3228852-3228894--65925-3278077
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Wohlwollens und Interesses, .welche er stets -für 'das Wohlergehen' der ijüdifchen Bevölkerung des Landes hegt. Der König spendete bei diesem Anlast -100V Francs für die.armen Juden der Hauptstadt. -Zs» Von Sah und Mm. — Der -Kaiser von Oesterreich hat -dem Geheimen Kommerzienrat. Goldberger das KomthurkreUz des Franz Josef-Ordens mit einem Stern verliehen.—Kommerzienrat Richard Fried Länder, Mitinhaber der Firma Gebrüder Friedländer und Maüß wurde zum Handelsrichter ernannt. — Zu der Sonntag, den 17. Oktober 1909 11 Uhr zu -Breslau im großen Saale des Konzerthauses statt-- findenden dritten Hauptversammlung des Verbandes deutscher Juden werden unentgeltlich Zuhörerkarten auf mündliches ober schrisliches Gesuch im Bureau der Synagogengemeinde in Breslau. Wallstraße 14 sowie -bis zum 12. Oktober d. I. im Bureau des Verbandes Deutscher Juden in Berlin W, Potsdamerstraße 4511 ausgegeben. — Vorige Woche wurden die renovierten Räumlichkeiten der' Fuchsfchen Synagoge in Breslau, Sonnenstraße 25, feierlich wieder eröffnet. Das neue-Gotteshaus ist ein schöner, großer, lichter Saal mit freundlichem Wandschmuck. ' Die Feier lb'egann mit derEinholuntz der Thörarollen aus dem alten Tempel. Daran schloß' sich das Anzünden der ewigen Lampe. Rabbiner Dr. RosentHal hielt die Weihepredigt. — Im Anschluß an die neue Schlacht- und Vieh H ofs ordnu n g hat'sich der Gemeinderat -in Stuttgart mit der Frage des Schächt Verbots befaßt. Der Anregung wurde jedoch keine Folge gegeben da sich der 'Gemeinderat einhellig auf den Standpunkt stellte, daß die Tiere beim Schächten nicht mehr gequält werden, als auch bei anderen Tötungsarten. — Herrn Handelsrichter Kommerzienrat M o ri tz Sel ig mann in Köln, ist der Kronenorden IV. Klasse verliehen worden. — Vor der durch die Herren Regierüngs- und Geheimer Medizinalrat Dr. Rusack, Sanitätsrat Dr. Auerbach und Dr. Schwarzschild gebildeten Prüfungskommfsion unterzogen sich fünf Schwestern dos Vereins für jüdische Krankenpflegerinnen zu Kö ln, am 20., 21. und 22. September der staatlichen Prüfung. Drei der Schwestern bestanden mit der Note „sehr gut*, die beiden anderen mit „gut*.—In Wien ist Theodor Ritter v. Goldschmidt, Gemeinderat. Synagogenvorsteher usw., gestorben. Auf dem Friedhofe würdigte Bürgermeister Lueger seine Verdienste um die Stadt Wien. — In Wien starb der Direktor der Oesterreichischen Kredit-Anstalt für Handel und .Gewerbe Herr Julius Nossal im Alter von 48 Jahren. Er war Ritter wird von der Nährmittelfabrik München G. m. b. H. in Pasing bei München nach Angabe und unter Kontrolle des Herrn Geheimen Hofrats Prof. Dr. v. Soxhlet hergestellt und ist dank seiner Zusammensetzung im vollen Masse dazu berufen, in der Reihe der künstlichen Kindernährmittel eine hervorragende Stelle einzunehmen. Dafür sprechen vor allem die zahlreichen Urteile der Fachpresse, die mehrfach und ausführlich über Ernährüngsversuche mit diesem Präparate berichtet hat, und deren Urteile einstimmig die vorzüglichen Erfolge seiner Anwendung in der Säuglingsernährung betont : Der Nährzucker ist in erster Linie bestimmt, als Zusatz zur Kuhmilch, gesunden Kindern als Nahrung in den Fällen zu dienen, in denen die Mutter nicht oder nicht ausreichend imstande ist, selbst zu nähren, und hat sich hierzu seit Jahren in jeder Weise bewährt. Da er leicht und vollständig resorbiert wird, eignet -er sich zur Nahrung für Säuglinge vom ersten Lebenstage an; er befördert den Körperansatz, ohne jedoch einen einseitigen Fettansatz zu begünstigen, wird dauernd gut vertragen, auch während monatelangem Gebrauche bei einem und demselben Kinde gern genommen und beeinflusst das allgemeine Wohlbefinden der Säuglinge in hervorragender, ganz augenscheinlich günstiger Weise. . Doch-auch in der Ernährung kranker Säuglinge hat er-sieh vortrefflich bewährt. Während daher die Zugabe von Soxhlet’s Nährzucker zur üblichen Milchmischung für den Säugling immer und in jedem Falle von Vorteil ist, ist seine Anwendung in gewissen'Fällen besonders angezeigt, und zwar: 1 1. Bei schwächlichen Säuglingen, die ein ihrem Alter nicht entsprechendes, zu niedriges Körpergewicht besitzen und trotz vorhandener Trinklust nicht recht gedeihen wollen.. Die Erfahrung hat gelehrt, dass in solchen Fällen die Verabreichung von Soxhlet’s Nährzucker unerwartete Erfolge gezeitigt hat, und dass diese Kinder bald nach der Zugabe von Soxhlet’s Nährzucker überraschende Zunahme ihres Körpergewichtes aufzuweisen begannen. r 2. Bei Säuglingen, welche an Verdauungsstörungen (Durchfall, Sommerdiarrhöen) leiden oder einen Magendarmkatarrh überstanden haben, überhaupt in allen Krankheitsfällen, in denen Wert darauf zu legen ist, neben spezieller und medikamentöser Behandlung den Ernährungszustand und die; Körperkräfte durch eine leicht verdauliche, bekömmliche Nahrung zu heben, ist die Zufügung von Soxhlet’s Nährzucker zur Nahrung ein ausgezeichnetes Mittel, um den durch die Krankheit geschwächten Organismus in kürzester Zeit wieder vollständig herzustellen. Darbltttff Hilft VWllällferfßllßH * Der Nährzucker wird nur in Originalpackungen, Blechdose mit SchraubenverschlusS, mit Auf- J* awt>UIiy UUU f vUvflHjMlwUWl» druck unserer Firma und genauer Bezeichnung des Inhalts in den Handel gebracht und ist durch alle Apotheken und Drogenhaudlungen erhältlich; nach Orten, wo keine Niederlage, auch direkt von der Fabrik. Jede Dose ist mit einer ausfUirlithen ~' ' , versehen.:::: fluslrlidie ‘ ." versenden wir anf Wunsch gern kosten- und spesenfrei Nährmittelfabrik München G. m. b. FL, Pasing b. München. Syntg. BoLAusf. feinst. FrühstücH von 10-1 Uhr Diner von 1—7 Uhr Souper von 7—12 Uhr Datei deo Linden 56 ------ Telephon Ia, 5977 ------- Zum Treppchen fflattjias‘Beckmann |Ü fRolri iiJRh. ZweigUäus: Berlin. 05969 3332

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.