Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 73 (1909)
- Issue
- Heft 33 (13.8.1909)
- Date
- 1909-08-13
- Page
- Seite 4 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Oelchättlichk Mti?eü'. See-, Sol- und Moorbad Ost-Dievenow. Wie uns aus dem Bade Ost-Dievenow mitgeteilt wird, werden dort auch rnit der neu eingeführten Radiumbehandlung die "ausgezeichnetsten Erfolge erzielt. Selbst die hartnäckigsten Leiden finden Besserung und Heilung. Da auch das Wetter jetzt schon ist, wie der gute Besuch des Bades beweist, und die'Badedirektion bemüht ist, allen Anforderungen in. jeder Beziehung gerecht zu werden, so sind alle Vorbereitungen^ erfüllt, um einen Kuraufenthalt in Ost-Dievenow angelegentlichst empfehlen zu können. Wegen der Wohnungen, die trotz der zählreichen Gäste sowohl im Ort wie auch in dem komfortablen Kurhause noch immer zu haben sind, wende man sich an die BadedireÜion. Dieselbe erteilt bereitwilligst jede Auskunft.' Bad Reinerz erfreut sich namentlich nach Anfang der Schulferien eines reichen Zuzuges von Gästen und Vergnügungsreisenden, die den hiesigen Ort als Ausgangspunkt für recht lohnende Gebirgspartien wählen. — Bemerkenswert ist die Aenderung, die sich <seit einigen Jahren in der Art der Kranken hier zeigt. In . früheren Jahren sah man viele Schwerkranke.. Von Jahr zu Jahr und besonders aber seit sich die Sanatorien und Heilanstalten dieser Kranken annahmen, ist eine große^. Wandlung ein getreten. Viele, die mit vorgefaßter Meinung hierherkommen, sind erstaunt, wenn sie hier keine Schwerkranken mehr sehen, die den weniger Kranken den Aufenthalt verleideten. Darum nimmt auch die Zahl derer, die an Erkrankung des Nervensystems, der Verdauungs- und Harnorgane und des Herzens leiden, alljährlich zu, und die Erfolge, besonders bei letzteren Leiden, sichern den hiesigen Heilquellen und dem neuerbohrten Sprudel noch eine bedeutende Zukunft. Hochbedeutfam sind für Rheumatismus, Gicht usw. die jodhaltigen Moorbäder, Pie Heißlust- und die 1908 eingerichteten Lichtbäder. erbleichst du die Systeme schärfer, ' Hohlst du bestimmt die lickensderfer! Preise; ModcH Nr. L ...... M. do. m. Wagen f. 301j2 cm Papierbreite.. „ do. eq. Wagen f. 35 cm Papierbreite .. ,, do. m. Wagen f.451I2 cm 260. 285.- 295.- JII. Katalog fco. Doyens RicHTMöMtf ■•Köln:- k Filiale: Berlin LeipzigerSJrassellZ Papierbreite ..". „ 320.— Modell Nr. 7 .. „ 235,- Modell Nr. 5 . „ 185.— Modell Oriental, vorwärts u. rückwärts schreibend, komb. hebräisch-deutsch .. „ 315.- Modell Niagara .. „ 70.— do. rückwärts schreibend mit liebräiscben 70.- Israel. Töchterpensionat 1 Franziska Wassermann, Berlin» Oranienburger Straße 75 I. I Landeslmter Leinen- und Gebild-WeLerei F V. GRÜNFELD Königlicher, Grossherzoglicher und Fürstlicher Hoflieferant Berlin W., Leipziger Strasse 20/21 Zsraelttlsche kuNnsgemeiu-e Men. Dr. Moiir Uappapon-SkMung für PKisausscbreibungeit. Das Komitee der von vr. Jakob Rappaport zum Andenken an seinen Vater 'Dr. Moriz Rappaport errichteten Stiftung veröffentlicht hiermit'folgende Preisfrage: > ..Samuel Oppenheimer und sein kreis." Es wird eine eingehende Darstellung des Anteiles gewünscht, den Samuel Oppenheimer und jener Kreis von Juden, der sich um diese Persönlichkeit gruppieren läßt, an der Gestaltung der österreichischen Finanzwirtschaft-in den letzten Dezennien des 17. und in den ersten des 18. Jahrhunderts genommen haben. Einleitend können die Beziehungen der Juden zu den,österreichischen Finanzen in der früheren Zeit erörtert werden. Von einer Aufzählung jedes einzelnen Geschäftes, das S. Oppenheimer und, seine Genossen — es kommen da in erster Linie seine unmittelbaren Nachfolger in Betracht — gemacht haben, soll Umgang genommen, dagegen die wichtigeren kritisch erörtert und vor allem im Zusammenhänge mit der gesamten Finanzwirtschaft Oesterreichs in jenen Tagen die Frage erörtert werden, inwieweit das Verhalten Oppenheimers und seiner Genoffen dem Staate förderlich war. Bei der Untersuchung dieser Frage sollen die Geschäfte selbst, nicht aber günstige oder ungünstige Urteile der Zeitgenossen aller Epigonen das Urteil des Bearbeiters bestimmen. Kurze biographische Daten über das Leben Samuel Oppenheimers und der übrigen maßgebenden Persönlichkeiten sind erwünscht. Als PreissUmme für die Veste Schrift wurden Kronen 3000,— (Dreitausend Kronen) bestimmt. Diejenigen Personen, welche um diesen Preis zu konkurrieren beabsichtigen, haben die Preisschrift bis längstens 31. Sezember 1811 mittags 12 llhr an das Sekretariat der israelitischen Kultusgemeinde Wien I, Seitenstettengasse 4, III. Stock, ohne Namensnennung» mit einem Motto versetzen, einzusenden und in einem Kuvert, welches dasselbe Motto trägt, versiegelt Name und Adresse anzugeben. Bemerkt wird, daß stiflbriefgemäß dem Autor das Recht des Eigentu,ns bleibt, und daß, falls der Antor die Publizierung der Preisschrift nicht selbst vorniknmt, dem Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien das Recht zusteht, über Vorschlag des Unterzeichneten Kuratoriums die Publizierung zu veranlassen. Wien, 1. August 1909. Das kurakorium der Sr. Moriz Rappapork-Shskung. Zsraelttische Kullnsgemeinde Men. vr. moriz Rappaporr-Stiftung für prekaumlmibungru. Das Komitee der von Dr. Jakob Rappaport zum Andenken an seinen Vater Dr. Moriz Rappaport errichteten Stiftung veröffentlicht hiermit folgende Preisfrage: ..DasWenlum zuEnde des jWfchenSlaakes." Es sollen die politischen, sozialen und religiösen Verhältnisse, welche zu Ende des jüdischen Staates bestanden, dargelegt und die Bedingungen nachgewiesen werden, weiche den Bestand der jüdischen Religion auch nach dem Untergänge des jüdischen Staates und unabhängig von demselben ermöglichten. Als - Preissumme für die beste Schrift wurden Kronen viertausend (Kronen 4-000.—) bestimmt. Diejenigen Personen, welche um diesen Preis zu konkurrieren beabsichtigen, haben die Preisschrift bis längstens 31. Sezember 1812 mittags 12 Ahr an das Sekretariat der israelitischen Kultusgemeinde Wien I, Seitenstettengasse 4, III. Stock, ohne Namensfertigung mit einem Motto versehen einzusenden und in einem Kuvert, welches dasselbe Motto trägt, versiegelt Name und Adresse anzugeben. Bemerkt wird, daß stiftbriefgemäß dem Autor das Recht des Eigentums bleibt und daß, falls der Autor die Publizierung der Preisschrrst nicht selbst vornimmt, dem Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien das Recht zusteht, über Vorschlag des Unterzeichneten Kuratoriums die Publizierung zu veranlassen. Wien, 1. August 1909. ' Das Kuratorium der Sr. Mach Rappapork-Sliskung. Grösste Auswahl aller Wäscheartikel Anfertigung ganzer Ausstattungen Preislisten m. Abbildungen sowie Kostenanschläge z. Diensten Von der Rentier Selig Lewischen l Familienstistimg zu Kempen (Posen) sind demnächst die zweijährigen Zinsen zu vergeben. — Meldung von weiblichen Angehörigen des Stifters wegen Unterstützung ihrer Ausstattung oder auch von männlichen Angehörigen des Stifters, eventl. des sel. Posener Qberrabb. A. Eger, wegen Unterstützung in ihrem Berufe, sind bis zum 20. Sept. . d.J. an einen der beiden Unterzeichneten Kuratoren zu richten. Rabbiner vr. Friedmann-Lnblinitz Kaufmann Joseph Levtz-Breslau, Schwertstraße 5. Ich übernehme wieder selbst am 1. Oktober d.^J. meine staatlich konzessionierte Vorbereitungs¬ und Pensions-Anstalt für israelitische Knaben in.tzirschberg i. Schles. Dr. Korach : z. 3t. Breslau. Gräbschuersti-atze 61