Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 73 (1909)
- Issue
- Heft 11 (12.3.1909)
- Date
- 1909-03-12
- Page
- Seite 4 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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GelchNtliche Nv1i?m. . — Beider DeutschertMilitärdienst- und Lebens--- v er si ch e r u n g s - An st ul t a. G. in Hannover, waren im .Monat Februar -1909 in den beiden von der Anstalt betriebenen Geschäftszweigen, der Militärdienst-Ver--^ sicherung Und' Lebens-Versicherung (auch Töchter-' Versorgung), zu erledigen: 949 Anträge über Mark 2 338 630.--' Versicherungs - Kapital.' - -Von- Errichtung '' der' - Anstalt? (1878) bis Ende Februar 1909 gingen ein 430 446 Anträge über Mark 634 518 770.— - Versicherungs - Kapital; '. im Jahre 1908 rund 26 Millionen Mark! ' Die Auszählungen an Versicherungssumme, Prämienrückgewähr usw. ttn Jahre 1908 betrugen über 12 Millionen Mark; die Gesamtaüszahlüngen seit Bestehen der Anstalt belaufen sich auf über Mark 100 000 000.—. Vermögensbestand 130 Millionen Mark. Der heutigen Nummer liegt ein Prospekt der Roland Flaschenöierversand-Geseüschaft mit beschränkter Haftung,- Berlin NVV. 87 öei, auf welchen wir unsere Leser hierdurch aufmerksam machem . cmn p ü'iz bv ans' Barmherzige Glaubensgenossen! Oeffnet Herz 'und Hand zu einer großenEin im Amte ergrauter Kultusbeamter, der al§ kt und IT’X weit über, die Grenzen seines Wirkungskreises hinaus bekannt ist, hat seine Tochter, geborene Deutsche unter großen Opfern an einen nicht naturalisierten Russen in Deutschland verheiratet, später wurde derselbe samt Familie aus Deutschland ausgewiesen. Jetzt nach kurzer Zeitkehrte die Frau mit ihrem in.Rußland geborenen Kinde (ein Kind starb inzwischen) von allem beraubt und entblößt in einem sehr traurigen Zustande zu ihrbn alten und schwachen Eltern zurück. Die Frau, durch den Gram ganz gebeugt, halb erblindet; das Kind mußte, kaum auf.deutschem Boden, sofort nach dem Krankenhause. Damit ist dieser Leidenskelch noch nicht voll Der Mutter würde beim Anmelden von der deutschen Polizei mitgeteilt, daß sie nebst Kind von Deutschland ausgewiesen würde. D^öm Fühlet mit, das 2K DttEm und helft, helft, daß die. unglückliche Familie ihren Lebensmut znrückgewinne und sich eine Existenz gründen könne. Es geht auch die innigste Bitte an die Herren Kultusbeamten, für diese Wohltat sich zu interessieren und durch Sammlungen milder Gaben einigermaßen aufzuhelfen.' Jede Gabe lohnt' Gott mit doppeltem Segen und sind die Herren Rabbiner Sr. Ehrw. Dr. S. Freund in Hannöver, wie auch der Großherzogliche Landesrabbiner Dr. Wiesen in Stadtlengsfeld bereit, auf Wunsch Auskünfte zu. erteilen, Spenden entgegenzunehnhen und an die bestimmte Adresse gelangen'zu lassen. nfcnai hw jb -bv rf'sDfi rn '-nfe BERLIN W., Meinekestrasse 8 TOchterpenslonnt Dora Simonsahn1 Erziehungs- und, Unterrichtsinstitut, in^gesunder ruhiger Gegend gelegen. 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Direktorin: M. BLOCH. Bergstrasse 24 D R ES DE N Schweizer-Viertel Israelitisches Töchterpensionat und höhere Lehranstalt Fi?au Lina Wallepstein Gegründet 1884. Individuelle Erziehunj ig. * __ Massgebende Referenzen im In- und Auslände durch Eltern der Zöglinge. Villa mit grossem Garten. Aufnahmezahl beschränkt. 8/9 Tiergartenstr. HfltlTlflVftT Tiergartenstr. 8/9 : Pensionat und höhere Töchterschule gegründet 1872 vormals Frau Dr. Leverson und Frl. Constance Levy Inhaberin: Clara Marcus, staati. gepr. Schulvorsteherin. Bumannstrasse Nr. 3 Hannover. Rumannstrass e Nr. 3 Israelitisches Töchterpensionat und höhere Mädchenschule Fräulein Jenny Lehmann, Vorsteherin. PlöcK 52 ü Israelitisches Töchterpensionat Neumann Gediegene Ausbildung auf wissenschaftlichem, häuslichem, musikalischem und gesellschaftlichem Gebiete. Ausländerinnen im Hause. Israelitische junge Mädchen finden zur weiteren Ausbildung liebevolle Aufnahme in der Familienpensiön der Unterzeichneten. 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