Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 72 (1908)
- Issue
- Heft 13 (27.3.1908)
- Date
- 1908-03-27
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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In unserer Gemeinde ist ote Stelle des Kontors aod SW-M uwie Bal-Kore und Bal-Tokeä alsbald zu besetzen.? - -;; Das Anfangsgehalt beträgt 1500 M. p. a. exkl. Nebenernnahmen. Bewerber wollen ihre Meldungen unter Beifügung ihrer Zeugnisse bis zum 1. April b. I. einreichen an den Vorstand der Synagogen ' Tarnowitz. An der jüdischen Lehrerbildungsanstalt hierfelbst soll die Stelle eines Lehrers besetzt werden, der die Fakultas für Mathematik und Naturkunde besitzt. Das Anfangsgehalt ist auf 2900 SOtavt festgesetzt und steigt von 2 zu 2 Jahren um je 200 Mark bis zum Höchstgehalt von 5000 Mark jährlich. Anderweitig geleistete Unterrichtstätigkeitkann zur Anrechnung gelangen. Bewerber, welche die Oberlehrerprüfung oder die Mittelschüllehrer- und Rektorprüfung abgelegt und in Mathematik und Naturkunde schon längere Zeit unterrichtet haben, wollen ihre Meldungen nebst Lebenslauf und beglaubigten Zeugnisabschriften an den Unterzeichneten Vorstand, Berlin N., Oranienburger Stratze 29, bis zum 15. April d. I. einreichen. , Berlin, im März 1908. Der Torstand der jüdischen Gemeinde, Die hiesige Religionslehreründ Kantorstelle ist per 1. Juli d. I. oder früher neu zu besetzen. Gehalt 1200 M. Nebeneinkünfte, Schechita usw. ca. 500 M. Seminaristisch gebildete, unverheiratete Lehrer werden bevorzugt. Reflektanten wollen sich unter Einsendung von Zeugniffen bei dem Unterzeichneten Vorstand melden. Der Vorstand der iöraelit. Religionsgemeinde Kauterbach (Hessen). Sigmund Stranss. Familienpenston Alexanderplatz, in besserer jüdischer Familie, beste Verpflegung, nicht gewerbsmäßig, bequemste Verbindung nach allen Richtungen der Stadt, zu vergebe». Croner, Alexanderstratze 30. Am Rudolf Mosse’schen Erziehungsheim in Wilmersdorf-Berlin jst die Stelle des indischen Lehrers und Erziehen Wegen anderweitiger Berufung des bisherigen Inhabers zum 1. Juli (bezw. 15. September) neu zu besetzen. Anfangsgehalt 1000 Mark neben völlig freier Station (keine rituelle Verpflegung). Schriftliche Meldungen geprüfter Lehrer mit Lebenslauf und Zeugnisabschriften nimmt entgegen Der Direktor Dr. Heinitz. Nachruf. Heute früh verschied hierselbst nach längerem Leiden das lang- 1 übrige Mitglied unseres Kuratoriums, H?'rr - Professor Or. Gustav Oppert. Unsere Lehranstalt erleidet durch seinen Tod einen herben Verlust;., Oppert verband mit tiefer Gelehrsamkeit und unbeugsamem Charakter warme Anhänglichkeit an das Judentum und rege Teilnahme für dessen Wissenschaft. Bei unserer Lehranstalt fand er eine reiche Stätte für die Betätigung dieser Teilnahme. Ihr widmete er in den letzten Jahren seines.Lebens einen nicht geringen Teil seiner Arbeitskraft, förderte ihre Bestrebungen nach allen Richtungen und, war insbesondere im Interesse unserer Bibliothek und unserer Stipendienkommission sowie für unsere Montagsvorlesungen unermüdlich tätig; Durch sein mildes, menschenfreundliches Wesen wurde er uns allen im Laufe der Jahre ein lieber Freund. So trauern wir an seiner Bahre! J - - Hat sich Oppert durch seine persönliche Wirksamkeit unvergängliche Verdienste um unsere Lehranstalt erworben, so hat er seinen Namen für alle-Zeit verewigt durch die grossherzigen , letztwilligen Zuwendungen, die seinen Namen tragen werden. Das Andenken des edlen Mannes und treuen Freundes wird in unserer Lehranstalt niemals erlöschen, Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums.' Das Kuratorium: Das Lehrerkollegium: Dr, Herinan Veit Simon, Prof. Dr. S. Maybaum. Nachruf. Am Freitag den 20. d, M. verschied in Münster, -wohin er vor kurzem seinen Wohnsitz verlegt hatte, Herr Rentner Herz L. Hirschland langjähriges Mitglied unserer Gemeinde-Vertretung. Er Verwaltete mit Sachkenntnis und Hingebung die Aemter eines Vorsitzenden der Repräsentanten und“ Leiters der TJnterstützungskommission, entfaltete eine reiche Tätigkeit in Werken der Humanität und der sozialen Fürsorge, und förderte in vorzüglicher Weise das Wohl der Gemeinde. Sein Andenden wird von uns stets in hohen Ehren gehalten werden. Essen, den 23. März 1908: Vorstand und Repräsentanten der Synagogen-Gemeinde. .. 4 In der hiesigen Gemeinde, ist" die Stelle eines und Religionslehrers verbunden mit. einem festen Jahresgehalt von 1200 M. und mit einem Nebeneinkommen von 200 M. zum 1. Juli d. I. zu besetzen. Geeignete Bewerber wollen ihre Meldungen nebst Zeugnis.- Abschriften mit Angabe des Alters und der Familienverhältnisse einsenden an den Vorstand der Synagogen - Gemeinde. 3MT. Weher. Neumartt i. Schl., 15. März 1908. nrun Pessach-Hagadahs mit deutscher Uebersetzung and Erklärungen der Zeremonien und Gebrauche aus Talmud und Meidrasch, sowie seidene und wollene Tälässe, Gebetbücher fürsämtl. Synagogen in Berlin u. auswärts, Brautu. Barmizwa-Geschenke, empfiehlt die seit 1863 bestehende hebräische Buchhandlung O. BoasNachf. Berlin C., Neue Friedrichstrasse 69 (Ecke lüosterstrasse).. Für die am 1. Oktober 1908 zu eröffnende israelitische Erziehungs-Anstalt für geistig zurückgebliebene.jkinder (Wilhelm- Augusta Viktoria- Stiftung) in Beelitz bei Potsdam wird eine staatlich geprüfte Lehrerin gesucht. Sofern die Dame bisher einer fachmäßigen Ausbildung für den Unterricht schwachsinniger Kinder entbehrt, ist sie verpflichtet, die Zwischenzeit' bis zur Anstaltseröffnung in Hilfsschulen und Erziehungsanstalten für geistig weit zurückgebliebene Kinder zu hospitieren. Finanzielle Beihilfe wird evtl, gewährt. Grundgehalt 900 Mark, entsprechende Alterszulagen, freie Station. Bewerbungen mit Lebenslauf und beglaubigten Zeugnisabschriften zu richten an den Deutsch-israelitischen Berlin W. Steglitzer Straße 86. Jüdischer Herr sucht in streng religiöser Familie Zimmer mit voller Pension. Lage: Westen bevorzugt. Off. mit Preisangabe unt. J. 17.1804 an Rudolf Moste, Berlin SW. von Ernst v.Wolzogen Zn diesem neuesten Roman zeigt Wolzogen mehr als jemals zuvor seinen liebenswürdigen, frischen Lumor und seine glänzende DarstellungSkunft. Er läßt die Gestalt einer höchst originellen Frauen. natur hervortreten aus einem Lintergrunde, der die geschichtlich so interessanten Gegensätze zwischen den rletnstaalich zerrissenen und demunter der Kaiserkrone geeinten Deutschland, widerspiegelt. Dieser groß angelegte, hochinteressante Roman kommt im nächsten Vierteljahr, und zwar »Nein in Deutschland, im «im Abdruck. Das Berliner Tageblatt bringt folgende Wochenschriften als Gratis- Beiblätter: Montag: „DerZeitgeist", Mittwoch: „Techn. Rundschau", Donnerstag: Ferner Montag: „Sportblatt", Dienstag: „Reise-, Bäder- und Touristen-ZeiLung", Mittwoch: „Lit. Rundschau", Donnerstag: „Jurist. Rundschau", Freitag: „Frauem „Wettspiegel", Freitag: „Alk", Sonnab.: Rundsch.", Sonnab.: n-jur mnnn+ijnT, „LausLosGarLen",Sonntag:„Wettspiegel" „Börsen-Wochensch." «u Ul. DIOQalllGIl 09 01539731 09716434