Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 69 (1905)
- Issue
- Heft 15 (14.4.1905)
- Date
- 1905-04-14
- Page
- Seite 5 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3224737-3228636-3228652--61640-3275471- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Lübeck 1× ep/1048008
OCR text
Geschäftliche Soti?ru. — Germania, Lebens-Versicherungs-Aktien-Gesellschaft zu Stettin. Die Ergebnissödes verflossenen Geschäftsjahres können in jeder Hinsicht als günstig angesehen werden. Bei einem Eingang non neuen Anträgen über fast 61 Millionen Mark Kapital, wovon mehr als 50 Millionen Mark zum Abschluß gelangten, hat der .Versicherungsbestand der Gesellschaft nach Abzug aller durch Tod oder aus anderen Ursachen erloschenen Versicherungen 700 Millionen Mark Versicherungssumme überschritten. An, Prämien und Zinsen wurden im Jahre 1904 rund 43 Millionen Mark eingenommen und für fällige Versicherüngsbeträge 19V2 Millionen Mark an die bei Lebzeiten ausgeschiedenen Versicherten oder an die Erben verstorbener Versicherter ausgezahlt. Der Ueberschuß einschließlich Zuweisungen an Zinsen für die Gewinnreserven der Versicherten beträgt 7 Millionen Mark/ wovon den Versicherten zur Dividendenverteilung allein 94,7 Prozent mit 6% Millionen Mark zufließen wird. Aus den bisher angesammelten Gewinnreserven der Versicherten über 20%g Millionen Mark wird den mit Gewinnanteil Versicherten im Versicherungsjahr 1906/7 eine Dividende von 24 Prozent der Prämie bei Plan A und eine Dividende von 2% Prozent der Prämiensumme bei Plan B, b. i. eine mit bljo Prozent der einzelnen Prämie finden jüngsten Jahrgang beginnende und für den ältesten Jahrgang auf 71'/» Prozent steigende. Dividende, vergütet werden. Die Sicherheitsfonds der Germania belaufen sich auf 303 Millionen Mark und sind mit mehr als 257 Millionen Mark in Hypotheken angelegt. „Friedrich Wilhelm" Preußische Lebens- und Garantie- Versicherungs-Aktien-Gesellschaft zu Berlin. — In der am 1. April stattgehabten Aufsichtsratssitzung wurden die Resultate für das Jahr 1904 festgestellt. Der Ueberschuß des abgelaufenen Geschäftsjahres beträgt 2993943,24 M. (im Vorjahre 2258005,94 M.). Hiervon werden den Versicherten 1502723,01 M. überwiesen. Darnach erhalten die Versicherten des Verbandes A 22% (in den beiden Vorjahren 21% und 20%). die Versicherten des Verbandes B o% der Prämiensumme, und die Versicherten der Verbände C und D je 25%. Die Aktionäre erhalten für jede Aktie 112,50 M. (101,25 M.) und den Extraresexven können 826774,21 M. (517448,78 M.) zugewendet werden. Im Jahre 1904 wurden 315407 Anträge über 78328286 M. Kapital (70288108 M.) eingereicht, von denen 313140 Anträge über '70199205 M. (63370889 M.) Annahme fanden. NachAbzug der durch Tod, Fälligkeit, Rückkauf und Verfall erloschenen Versicherungen ergibt sich ein Bestand von 1755987 Versicherungen über 373 801535 M.Kapital und 598 781M. Jahresrente, somit ein Reinzuwachs von 34939478 M. Kapital (28495547 M.) und 38231 M. Jahresrente (66144 M.) Die Generalversammlung ist auf den 2. Mai angesetzt worden.. — Lebensversicherung. Die Karlsruher Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit — vormals Allgemeine Versorgnngsanstalt — hatte nach den vorläufigen Mitteilungen im Jahr 1904 wieder sehr erfreuliche Ergebnisse. Neu , abges chlossett wurden 7040 Versicherungen über 35 030 000 Mark. — Dieser Reuzugang ist der höchste, den die Anstalt bisher in einem Jahre erzielt hat. Auch der reine Zuwachs war wieder größer als im Vorjahr und betrug 3790 Versicherungen über 20 980000 Mark. Auf Ende 1904 ergibt sich ein Gesamtversicherungsbestand von 123960 Versicherungen über 537 400 000 Mk., also von mehr als einer halben Milliarde Mark. Durch Ableben von 1215 Personen wurden im Jahr 1904 5 740 000 Mark fällig. Die Sterblichkeit blieb damit um etwa 32 Prozent hinter der Erwartung zurück^ ein Ergebnis, das auf den Jahresüberschuß in günstigster Weise, einwirken wird. Dieses^ Präparat ■ ' n-Fflaj _.__ enthalt das bekannte Diaohylon-Fflaster fein verteilt in Puder unter Beimischung von Borsäure. . Unübertroffen als Einstreumittel fttr kleine Kinder, bei Wixndiaufen der Füsse, abelriechendem Schweiss, Entzündung und BOtung der Haut etc. Herr Dr. Vömel, Chefarzt an der hiesigen Entbindungsanstalt, schreibt aber die Wirkung des Puders: „Oer in der Fabrik pharmazeutischer Präparate von Herrn Karl Engelhard dargestellte antiseptisohe Diaohylön-Wundpuder wird von mir seit Jahresfrist vielfach, nahezu ausschliesslich angewendet und immer mit vorzüglichem Erfolge. Dieser Puder hat den grossen Vorzug vor anderen, dass er nicht bo stark stäubt, den Ätmungsorganen gar nicht lästig fällt und sich dennoch gut, auch in kleine Hautfalten, auftragen lässt. Beim Wundsein kleiner Kinder ist er mir ganz unentbehrlich geworden; in.meiner ganzen Klientel, sowie auch in der städtischen Entbindungsanstalt ist derselbe eingeführt Bei Schweissfttssen und Wundlaufen bewährt sich der Puder gleichfalls vortrefflich. Auch andere Kollegen, die denselben au wandten, bestätigen meine guten Erfahrungen.“ Fabrik pharm. Präparate Karl Engelhard, Frankfurt a. M. Zu beziehen durch die Apotheken. p0SEPTISC//fa ii^0-PüD£kl feinste Pflanzenbutter unübertroffen zum Kochen, Braten u. Backen gleich vorzüglich für Fleischwie Milchspeisen. Hergestellt unter streng ritueller Aufsicht der Herren Babbiner Dr. P. Kohn, Ansbach,, und Dr. L. Rosenack, Bremen. — 35 hohe Auszeichnungen und zahlreiche Atteste, darunter von Herren Rabbinern Dr. Bondi, Mainz Cr. 8. Carlebach, Lübeck, Dr. Mannheimer, Oldenburg, Dr. Muck, Berlin. Alleinige Produzenten: H. Schlinck & Cie., Mannheim. Amerik. Bnchführnng lehrt gründl. durch Unterrichtsbriefe. Erfolg ir:i rahtiert Verlang. Sie Gratisprospekt II. Frisch, Biicherexp., Zürich 20. Kochfrau Fra« Kaplan, Bertt» w., Pragerstratze 34, hält sich bestens empfohlen. Feinste Referenzen für Tüchtigkeit und Gewissenhaftigkeit. Als eine erste Bezugsquelle für die Beschallung Societät Her! Wohnungs-Einrichtung empfiehlt sich die altrenommierte Firma ■Tischler Ad. Tilzer Berlin SW., nur a. d. Jerusalemer Kirche 3. Sonderausstellung von Speisezimmern, Herrenzimmern, Salon und Schlafzimmern von 300 (VI. an. Schlossbranerei Schöneberg* Telephon Amt 9, Nr. 5018 u. 5424 BERLIN W, Telephon Amt 9, Nr. 5018 u. 5424 --- liefert ihre vorzüglichen Biere für den Familiengebrauoh - a) in Flaschen: 30 Flasch. ScKlossbräu (hell) 3 M. 30 Fi. Schöneberger Cabinet 3 M. 30 Flaschen Kronenbräu ... 3 M. b) in Fässern: '/»Tonne Schlossbräu (hell) 3 M. V» Tonne Schöneberg. Cabinet 3 M. VsTonne Kronenbräu .. . 3,50 M. Pfand auf Flaschen 10 Pfennig pro Stück. c) in Siphons: 5 Liter Schlossbräu (hell) 1,50 M. 5 Lit. Schöneberg. Cabinet 1,50 M. 5 Liter Kronenbräu.2,— M. Eingetragene Zum nDÖ'Feste empfehlen wir unsere auf der Pariser Wellausstellung mit der Goldenen Medaille prämiierten . W roß b'i! "MO -WW Weine und Cognacs aus den jüdischen Kolonien Palästinas. Gell. Aufträge nehmen sowohl wir als auch die Herren: David Bauer, Frankfurt a. M., A Birnbaum, Fürth i. B., Salomon Bergei, Posen, M. Brutzkus, Königsberg i. Pr., Kaiserstr.46, E. Ert, Hannover, Lindenerstr. 2, Julius Goldmann, Kattowitz O.-Scbl, Teichstr., Leop. Pessel, Inh. M. Pfifferling, Ermsleben a. H., Gust. Schulz,-Memel, 8. Stern, Köln a. Rh., Roonstr. 15, zur promptesten Ausführung in Nota. Wir bitten genau darauf zu achten, dass die Etikette unsere Firma sowie olbige Schutzmarke trägt, da verschiedene unserer Marken als Ortsnamen nicht eintragungsfähig sind und mit Vorliebe von unserer Konkurrenz benutzt werden. ' Import-Gesellschaft PALAESTINA o m. b. h. mephoh-Ami i 8275 BERLIN C., St. Wolfgangstrasse, Ecke Heiligegeiststrasse. Telephon-Amt i 8275 Schutzmarke