Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 68 (1904)
- Issue
- Heft 40 (30.9.1904)
- Date
- 1904-09-30
- Page
- Seite 4 (sequence 16)
- Language
- German
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Grlchsktlichr Aati?m. — Berufswechsel. Wen sein Geschäft schlecht oder gar nichts nährt, der sucht einen neuen Erwerb. Aber diesen zu finden, ist nicht s leicht, weil überall gewisse Vorbedingungen erfüllt sein müssen. Es' gibt nur einen Beruf, den jeder ergreifen kann, ohne lange Vor- " bereitung, ohne Kapital: Der Beruf des Versicherungsaußenbeamten. Seine leichte Zugänglichkeit hat selbstverständlich zur Folge, daß^ mancher ihn wieder aufgeben muß, weil er den Anforderungen nichtgenügt. Aber der Aberglaube, man müsse zum Versicherungs-H acquisiteur geboren sein, ist unbegründet. Das Geschäft ist vonK jedermann erlernbar. Es gehören allerdings die Eigenschaften dazu,* die jeder tüchtige Mann haben muß: Rastloser Fleiß und nie er---, müdende Willenskraft. Wer diese Charaktereigenschaften nicht besitzt, " der bleibe dem Versicherungsaußendienste fern. Man kann aus jedem Beruf heraus und mit jeder Vorbildung sich der Branche zuwenden, f, Das Einkommen hängt ganz von den Leistungen ab, es ist nach oben völlig unbegrenzt. Das große Publikum sängt auch in Deutschland allgemach an, den Stand so zu würdigen, wie er es verdient und^f wie Kenner der Verhältnisse-es längst tun. Wer in . die.Branche eintritt, wird von den vorhandenen Beamten eingeschult. Äm besten wählt man eine anerkannt leistungsfähige Gesellschaft, die möglichst viel Branchen führt, wie die Lebens-, Volks-, Unfallimd Haftpflicht- Versicherung. Die größten Chancen bietet z. Z. die Viktoria zu Berlin, die größte Versicherungsgesellschaft unseres Kontinents. Von bleibendem Wert find „echte Orientteppiche, doch außerordentlich kostspielig, sofern sie nicht aus erster Hand erworben werden. Der im Orient einheimische Einkäufer der Firma Quantmeher L Eicke, Berlin W., Wilhelmstraße 55, hat persönlich an Ort und Stelle unter großen Vorräten die beste Auswahl getroffen, und besonders farbenprächtige und geschmackvolle Stücke, die das Auge jedes Künstlers und Kenners erfreuen, so billig erworben, daß die Firma in der Lage ist, echte Posten Teppiche ungefähr zum gleichen Preise abzugeben, wie er fast für inländische Erzeugnisse gefordert wird. Die bekannte Firma ladet das Publikum ein, ihr durchaus sehenswürdiges Lager an echten Orientteppichen zu besichtigen, ohne daß sich der Besucher hierdurch irgendwie zum Kaufe verpflichtet. SUÜLI gisE Mbriket Produktion 63000 Waggons J3st>d Orb TO3' Hotel Adler -\V3 vis-ä-vls dem Kurhaus. Grosser schattiger Garten nebst Veranden. Sol- und Sprudelbäder. Eigene Molkerei. Streng rit. Kiiche. SO elegant eiDgericbt. Fremdenzimmer mit Balkons. Beferenzen Ihre Ehrw. Herr Provinzialrabb: Dr. S. Bamberger, Hanau a. M., und Herr Distriktsrabb. Dr. G. Wachenhelmer, Asohaffenburg. Inhaber: Goldschmidt & Adler. Telephon No. 10. INGEIHARD Dieses Präparat enthält das bekannte Diaohylon-Pflaster fein verteilt in Puder unter Beimischung von Borsäure. Unübertroffen als Eftustreumittel für kleine Kinder, bei Wundlaufen der Fasse, übelriechendem Schweiss, Entzündung und Rötung der Haut etc. Herr Dr. Vömel, Chefarzt an der hiesigen Entbindungsanstalt, schreibt über die Wirkung des Puders: „Der in der Fabrik pharmazeutischer Präparate von Herrn Karl Engelhard dargestellte antiseptisohe Diachylon-Wundpuder wird von mir seit Jahresfrist vielfach, nahezu ausschliesslich angewendet und immer mit vorzüglichem Erfolge. Dieser Puder hat den grossen Vorzug vor anderen, dass er nicht so stark stäubt, den Atmungsorganen gar nicht lästig fällt und sich dennoch gut, auch - in kleine Hautfalten, auftragen lässt. Beim Wundsein kleiner Kinder ist er mir ganz unentbehrlich geworden;, in meiner ganzen Klientel, sowie auch in der städtischen Entbindungsanstalt ist derselbe eingeführt. Bei Schweissfüssen und Wundlaufen bewährt sich der Puder gleichfalls vortrefflich. Auch andere Kollegen, die denselben anwandten, bestätigen meine guten Erfahrungen.“ Fabrik pharm. Präparate Karl Engelhard, Frankfurt a. M. Zu beziehen durch die Apotheken. M/vo-pvveW Bad WildungeD "W3 Palast-Hotel Baruch l. Ranges Einziges jüdisches Hotel am Platze. Neuestes Deutsches Reichspatent IMr. 154 464, S. Goldberg’s $to$$frmr fmd-Apparat zum schmerzfreien Niederlegen von Grossvieh für Schächtzwecke vorzüglichster, von Schlachthofbehörden erprobter und belobigend anerkannter Apparat, ist hiermit Interessenten angelegentlichst empfohlen. Prima-Referenzen, Prospekte mit Abbildung und jede Auskunft durch S. Goldberg in Herford i. W. Schweizer MlLCH- (H0C0LADE "Oie echte!'