Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 57 (1893)
- Issue
- Heft 52 (29.12.1893)
- Date
- 1893-12-29
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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57. Jahrgang. Nr. 52. Berlin, 29. Verember 1893 Allgemeine eitung des Audenchums. Gin unparteiisches Organ für altes jüdische Interesse. Diese Zeitung erscheint wöchentlich. Abonnements-Preis: Durch Buchhandel. Post oder direkt von der Expedition in Berlin unter Streifband bezogen vierteljährl.3M. Redactenr: Gustav Karpeles. Begründet von Rabbiner 13*- Ludwig PIiilippson-i3onn Verlags-Erpedition: Verlin, Äernfalemerltr. 48/49 Alle Zusendungen für Redaktion und Expedition sind an die Adresse: Berlag der „Allgem. Zeitung des?nldenthums". Berlin SW., Jerusalemer Llraße 48/19 zu richten. Verlag von dkndolf Mossc, Berlin. Annoncen pro Zeile 30 Pf. Alleinige An na hure bei Nudolf Masse, Annoncen. Expedition Berlin, Breslau, Eoln a. Rh. Halle a. S.. Hamburg, Hannover, Leipzig, London. Magdeburg, Mannheim. München, Nürnberg. Prag 'resden. 5rantfurt a Stuttgart, Böieu, L,i R.. rich. An unsere Leser! Beim bevorstehenden Quartalswechscl richten wir an unsere Leser, welche das Blatt durch die post oder den Buchhandel beziehen, die Bitte, das Abonnement für das i. Quartal 1894 rechtzeitig zu erneuern, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleidet. — preis pro Quartal incl. franko Zusendung 3 Mark. Diejenigen Abonnenten, welche von uns die „Allgemeine Zeitung des Iudenthums" direkt beziehen, erhalten die Zeitung ohne besondere Erneuerung des Abonnements fortlaufend zugcsandt. Nach Beginn des neuen Quartals können wir Abbestellungen nicht mehr annehnien. Käs5' Jii Folge vielfacher an uns ergangener Anfragen und um den wünschen der meisten unserer geehrten Abonnenten zu entsprechen, erklären wir uns gern bereit, der Einfachheit und der Porto - Ersparnist wegen Abonnementsbeträge auch für mehrere Quartale auf einmal im voraus entgegen zu nehmen. Expedition der „Allgemeinen Zeitung des Iudenthums" Berlin SW., Ierusalemerstraße 48/49. Jüdische Gemeinde. Gottesdien st. Freitag, den 2N. Dezember in allen Synagogen Abends 4 Nhr. Sonnabend, den 30. Dezember in der alten Synagoge Morgens 8V2 Uhr. in den übrigen L>ynagog. Morgens 10 Uhr. Predigten: In der neuen Synagoge 10 Uhr. Herr Rabbiner Dr. Weisse, in der Kaiserstrastm-Synagvge 10 Nhr. Herr Rabbiner Dr. Maybaum. Gottesdienst an den Wochentagen: Alte Synagoge und Kaiserstrayen-Synagoge Morgens 7 Uhr. Reue Synagoge und Lindenstraßen - Synagoge Morgens 7 V; Uhr, Abends in allen Synagogen 4 Uhr. Sitzung der Repräsentanten-Versammlung Sonntag, den 31. Dezember, Vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaal? Oranienburgerstraße 30. Jüdische Reform-Gemeinde. Sonntag, 31.Dezbr.. Vorm. 10 Uhr Gottesdienst. Predigt Hr. Dr. Oppenheimer. rief lieber Unterricht: Buch führung, einf., dopp. Corr., Rechn.,Weciisdk. Erfolggarant. Probebrief grat. St eilen vermittlg. Prof. E. Wien 2/3. Wollmann’sches Töchter-Pensionat N. Berlin, Monbijouplatz 10. Bertha Fridberg. “HEO Fleisciiextraltt, empi. Breslauer9» Kleischhandlgen., Kloster-, Potsdamer- «- Markgrkstr. Wegen andauernder Krankheit hat unser Prediger Herr Blumenfeld seine endgiltige Entlassung genommen und soll nunmehr die feste Anstellung eines Rabbiners in unserer Gemeinde erfolgen. Das Gehalt ist einschtießlicb der Remuneration für die Ertheilung des Religionsunterrichts an den höheren Schulen auf 4000 M. festgesetzt, wozu noch die mit dem Amte verbundenen erheblichen Nebeneinnahmen kommen. Bewerber werden gebeten, uns ihre Anmeldungen bis zum 17. Januar 1894 zukommen zu lassen. Essen an der Ruhr, den 22. Dezember 1893. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. J. S. Hirschland. Novitäten ans dem Berlage von J.JKanffmaiin in Frankfurt a. M. Gelbliavis, Dr. S., Die Targumliteratur vergleichend agadisch und kritisch philologisch beleuchtet. Heft 1: Das Targum Scheut zum Buche Esther. M. 2.50 Kaufmann, Br. II. E., Die Anwendung d. Buches Hiob in d. rabbin. Agadah. I. Theil: D. tannait. Interpretation von Hillel bis Chijah nach Schulen geordnet. M. 1.20 Ee der eis Bh., Hebr. u. chald. Abbreviaturen. welche i. dem talmnd. Schriftthum u. in Werken d. hebr. Liiteratur Vorkommen. Ins Deutsche übersetzt und erläutert. Ni. 1.— Lewinsky, Dr. A., Rede z. Feier d. 225jähr. Best., d. Chewra Kadischa d. Gem. Hildeshemi. M. —.30 Frankfurt a. M. 3. Kanttman«. Ztg. d. Judenth., Jahrg. 1844. 17 und 48 zu verk. Prersoff. bei «ndoif AIos8e,Ber1in8W.,unt.F. C.S387. IsrntLPaMieii-ftarwitat -—>- von -- Geschw. Polak, Bonn a. Rhein 17 Banmschuler Allee 17. In Folge Ablebens des Herrn Rektor Huth ist die BirrgentensteUv an der Dina - Nauen'schen Lrnaben- Erziehungs-Anstalt zu besetzen. Verheirathete, pädagogisch erfahrene Bewerber, nicht über 45 Jahr alt. welche die Prüfung pro schola bestanden und die Fähigkeit haben. Schüler höherer Lehranstalten bis zum Ziel der Einjährig-Fretwilligen- Prüfung zu fördern, sowie ausreichende Kenntnisse in der jüdischen Religionslehre besitzen, wollen ihre Zeugnisse nebst schriftlicher Angabe ihrer Familieuverhältnisse an Hrn. Rabb. Dr. Ungerleider. Oranienburgerstr. 57, bis zum 20. Januar 1894 einsenden. Das Huratorinm. Israel. TWer-Venstmal von M. Wassermann, Oranienburgerstratze 73, zur wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und häuslichen Ausbildung. Lauters Restaurant “itiO Burgstrasse 13 ->V2 « Telephon-Amt I, 4589 ch Institut für Hochzeits-Essen. Nachruf. Durch das am 22. d. M. erfolgte Hi «scheiden des Herrn M. 8. MEYER hat die hiesige jüdische Gemeinde einen schmerzlichen Verlust erlitten. Ein Freund und Förderer jeder humanen Bestrebung, hat der Verstorbene bereitwilligst seine rastlose Thatkraft unseren Wohlthätigkeitsinstitutionen gewidmet und unserer Gemeinde auf den verschiedensten Gebieten ihrer Verwaltung mehr als ein Vierteljahrhundert hindurch gedient. Als Mitglied der . - nnen-. Kommission, der Vorstande des Krankenhauses und des Siechenhauses der Gemeinde, in früheren Jahren auch der Repräsentantenversammlung und des Vorstandes der neuen Synagoge, ist er mit Eifer und Erfolg thätig gewesen. Besonders dem Krankenhause, dessenVerwaltung er 27Jahre,darunter 15 Jahre lang als Vorsitzender an gehörte, widmete er eine hingebende Sorgfalt/welche seinen Namen aufs Engste mit den Fortschritten dieser Anstalt verknüpft. Sein edler Sinn und sein gemeinnütziges Wirken sichern dem Entschlafenen in unserer Gemeinde ein dauerndes Andenken. Berlin, 24. Dezember 1893. Der Vorstand der jüd. Gemeinde. Billigen Kssttifch für Damen empfiehlt Jüdisches Mädchenstift. Münzstr. 2"