Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 57 (1893)
- Issue
- Heft 14 (7.4.1893)
- Date
- 1893-04-07
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Gei -er Refraktion eingegangene Sucher. (Ein näheres Eingehen ans einzelne Werke bleibt Vorbehalten.> M. Grünbaum. Neue Beiträge zur semitischen Sagenkunde. Leiden 1893. E. I. Brill. H. Zirndorf. Lome Jewish women. Philadelphia 1893. Jewisli Publications Society of Amerika. A. Katz. Der wahre Talmudjude. Berlin 1893. E. Apolant. S. Bub er. Midrasch Samuel. Krakau 1893. I. Fischer. S. Gelbhaus. Mittel hochdeutsche Dichtung in ihrer Beziehung zur biblisch-rabbinischen Litteratur. Frankfurt a. M. 1893. I. Kauffmann. Festschrift zum X. Stiftungsfest des akademischen Vereins für jüdische Geschichte und Litteratur in Berlin. Berlin 1893. Bibliographisches Bureau. i E. Saphir und N. Birnbaum. Brieflicher Sprach- und Sprech-! unterricht zur Erlernung der hebräischen Briefe. Erster und zweiter j , Brief. Wien 1893. Selbverlag.! Familienjahrbuch für gebildete Israeliten. Leipzig 1893. Rob. Claußner W. Pohlmann. Das Judenthum und seine Feinde. Neuwied 1893.! L Hauser. Geschäftliche Kotigen. * Deutsche Militärdienst-Bersicherungs - An statt in Hannover. — Im Monat März waren zu erledigen 2247 Anträge über Mark 2,493,000 — Das Vermögen erhöhte sich von Mark 45,964,000 : auf Mark 46,537,000. 2^ fnv alle Zeitungen Fachzeitschriften. Kursbücher, Kalender etr. übernimmt bei sorgfältigster unö schnellster Ausführung iu den vortheilhaftesten Bedingungen die Annoncen.Lxpedition von Rudolf Moste; dieselbe liefert Kostenanschläge, sowie Entwürfe ' Jur Zweckmäßige und geschmackvolle Anzeigen bereitwilligst. Insertions-Tarife kostenfrei RUDOLF IHOSSE «*- ANNONCEN-EXPEDITION Central-Bureau: Berlin SW. Jerusalemers tr, 48/49 entölter, leicht löslicher > Cacao. In Pulver» u. Würfelform, Hartwig & Vogel Dresden CacaoVero, Portugiesische Weine, Früchte und Konserven. 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Die Stelle des Ersten Rabbiners ist mit einem aus der israelitischen Zentralkirchenkasse zu verabreichenden Gehalte von 180) M., einer von der Kirchengemeinde Stuttgart zu stellenden freien Amtswohnung, sowie mit Stolgebühren für Kasualien verbunden. die Stelle des Zweiten Rabbiners, welcher zugleich die Funktionen eines Bezirksrabbiners in den übrigen zum Rabbinatsbezirk Stuttgart gehörigen israelitischen Kirchengemeinden (dermalen Cannstatt, Eßlingen und Ludwigsbnrg) zu verseben hat, mit einem aus der israelitischen Zentralkirchenkasse zu verabreichenden Gehalte von 3200 M., einer von der Kirchengemeinde Stuttgart zu leistenden Mistzinsentschädigung von jährlichen 1012 M. nebst Stolgebühren für Kasualien. Die Gehalte beider Stellen sind nach Maßgabe der bestehenden Normen mit Pensionsberechtigung gegenüber der israelitischen Zentralkirchenkasse verknüpft. Neben dem Gehalte haben die Inhaber beider Stillen in Gemäßheit der verabschiedeten Bestimmungen nach Ablaus von 5 Dienstjahren eine ebenfalls aus der israelitischen Zentraltirchenkasse zu leistende, aus diese Kasse vensionsberechtigte Allerszulage von jährlichen 100 M. zu erwarten. Die Bertheilung der den Heiden Rabbinern innerhalb der israelitischen Kirchengemeinde Stuttgart in Absicht aus die kirchenvorsteheramtl'chen Geschäfte, aus die Gottesdienste, ans die Kasualien, aus den Religionsunterricht und auf die kirchliche Armenpflege obliegenden Amtsgeschäfte, sowie der ihnen Ankommenden Stolgebühren aus den genannten Kasualien ist des näheren durch ein von der Aufsichtsbehörde genehmigtes Statut geregelt. Dem Ersten Rabbiner lvird nach Umständen zugleich die Stelle des theologischen Mitgliedes der Königlichen israelitischen Oberkirchenbebörde in Stuttgart definitiv oder provisorisch übertragen werden. Mit dieser Stelle ist ein aus der israelitischen Zentralkirchenkasse zu leistender, im Falle der definitiven Ernennung nach Maßgabe der beamtenrechtlichen Bestimmungen auf die Staatskasse pensionsberechtigter Gehalt von 1680 M. verbunden, neben welchem erforderlichenfalls eine nicht vensionsberechtigte Personalzulage von jährlichen 400 M. ans der erstgenaunten Kasse gewährt werden kaum Befähigte Bewerber um die eine und die andere von beiden Nabbinerstellen werden aufgesordert. sich unter eingehender Darlegung ihrer persönlichen Verhältnisse, ihres, Bildungsgangs, ihrer Befähigung und ihrer Dienstlaufbahn, sowie unter Vorlegung der erforderlichen Zeugnisse binnen vier Wochen bei der Unterzeichneten Behörde zu melden. Hiebei haben die Bewerber um die Erste Rabbinerstelle sich über ihreGeneigtheit zur eventuellenUebernahme der Stelle des theologischen Mitglieds der Oberkirchenbehörde zu erklären. Stuttgart. den 24. März 1893. W.i8r.OtMklrcheiiWrde. Finckh.