Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 57 (1893)
- Issue
- Heft 13 (31.3.1893)
- Date
- 1893-03-31
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Mt Bnlim Ägkblatt und vollständige Handels-Zeitung nebst seinen 4 werthvotten Beiblättern: illustrirtes Witzblatt „Ulk“. illustrirtes belletristisches Sonntagsblatt „Deutsche Lesehalle', feuilleton. Beiblatt: „Der Zeitgeist" und „Mit! Heilungen über Lanvwirthschaft, Gartenbau und Hanswirthschaft". Durch seinen reichen, alle Bereiche des öffentlichen Lebens umfassenden, gediegenen Inhalt sowie durch rascheste und zuverlässige Berichterstattung hat sich das „Berliner Tageblatt" die besondere Gunst der gebildeten Gesellschaftskreise erworben. Unter Mitarbeiter - schaft gediegener Fachschriftsteller auf allen Hauptgebieten, als T heater, M nsik, Li tteratur, Kunst, Naturwissenschaften, Heilkunde rc., erscheinen regelmäßig werthvolle Original- Feuilletous, welche vom gebildeten Publikum besonders geschätzt werden. Bei dem ausgedehnten Leserkreise in Deutschland und im Auslande ist das „Berliner Tageblatt" die am weitesten verbreitete große deutsche Zeitung. Das „Berliner Tageblatt" entspricht aber auch den strengsten Anforderungen, welche man an ein solches Organ zu stellen berechtigt ist. in vollem Maße. Im täglichen Roman-Feuilleton des nächsten Quartals erscheint In den ftftin der Schuld Berliner Roman von Friedrich Dernburg. Derselbe wirft drastische Schlaglichter auf die herbe Wirklichkeit Berliner Lebens. — Er führt in die hinterlassene Familie eines hohen Staatsbeamten und damit in eine jener Gruppen, auf denen die sozialen Verhältnisse der Gegenwart mit besonderer Schwere lasten. Der Kampf zwischen Sein und Schein steigert sich in dem durchweg spannenden Roman ans dem jetzigen Berlin schließlich zur tragischen Schuld der Heldin. ans das täglich 2 mal in einer Morgen- und ß4>IÜ»»LIV>V»is Abendausgabe erscheinende„BerlinerTageblatt" nehmen alle Postanstalten des Deutschen Reiches für S Hark 2S Ff. vierteljährlich entgegen; ebenso alle Postämter der dem Wellpost- Verein zugehörigen Staaten unter üblichem Postanfschlag. DMAho.Miimmcknn mit allen Separat-Beiblättern r rOHC^IillllllliePII versendet franko auf Wunsch die Expedition des „Berliner Tageblatts". Berlin SW. Ritfergutsbutter. Feinste Sabnenbutter, mehrfach prämiirt, versendet in Postkistchen von 0 Pfd. gegen Nachnahme franco. Preis pro Pfd. Mark 1,25. Bestellungen an A in t s v o r s t e li e l* Vogdt, Gr iinbagen. Ostp reusseil. -er H. Selow -rr Brücken-Strasse 5 a empfiehlt seine feinen Fleisch- »ndWnrstwaaren in bekannter Güte zu soliden Preisen. Vorzügliche Räucherwurft, täglich zweimal frische Würstchen un& Dampfwirrst, sowie sehr schöne Pökel- und Räucherzungen ü^Stück 2.50 Mart. « Pfund der beliebten Murstso rtrn in bekannt. Güte versendet für SVa M fr H. Elkan Inh.: Th. Loewenthal < - "irn Wnrst-Fabit mit Dampf-Betrieb BERLIN 0., Magazinstr. 12. muntren nD2 bv ohne preis- Aufschlng. kammiemlagsu rurSeiluag ües piattfusses Mark 1.80. Aerztlick empfohlen. Tausende geheilt, einziges und bestes Mittel. Brochüre gratis. Br. 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Bei der israelitischen Kirchengemeinde Stuttgart sind infolge der Erledigung des Bezirksrabbinats Stuttgart und der Errichtung eines weiteren geistlichen Amtes zwei Ravbincrstellen zu besetzen. Die Stelle des Ersten Rabbiners ist mit einem aus der israelitischen Zentralkirchenkasse zu verabreichenden Gehalte von 4800 M., einer von der Kirchengemeinde Stuttgart zu stellenden treten Amtswohnung, sowie mit Stolgebühren für Kasualien verbunden, die Stelle des Zweiten Rabbiners, welcher zugleich die Funktionen eines Bezirksrabbiners in den übrigen zum Rabbinatsbezirk Stuttgart gehörigen israelitischen Kirchengemeinden idermalen Cannstatt, Eßlingen und, Ludwlgsbnrg) zu versehen hat. mit einem aus der israelitischen Zentralkirchenkasse zu verabreichenden Gehalte von 3200 M.. einer von der Kirchengemeinde Stuttgart zu leistenden Mützinsentschädigung von jährlichen 1012 M. nebst Stolgebühren für Kasualien. Die Gehalte beider Stellen sind nach Maßgabe der bestehenden Normen mit Pensionsberechtigung gegenüber der israelitischen Zentralkirchenkasse verknüpft. Neben dem Gehalte haben die Inhaber beider Stellen in Gemäßheit der verabschiedeten Bestimmungen nach Ablauf von 5 Dienstiahrcn eine ebenfalls aus der israelitischen Zentralkirchenkasse zu leistende, aus diese Kasse pensionsberechtigte Allerszulage von jährlichen 100 M. zu erwarten. Die Bertheilnng der den beiden Rabbinern innerhalb der israelitischen Kirchengemeinde Stuttgart in Absicht auf die kirchenvorsteheramtlidten Geschäfte, auf die Gottesdienste, auf die Kasualien, auf den Religionsunterricht und aus die kirchliche Armenpflege obliegenden Amtsgeschäfte, sowie der ihnen zukommenden Stolgebühren ans den genannten Kasualien ist des näheren durch ein von der Aufsichtsbehörde genehmigtes Statut geregelt. Dem Ersten Rabbiner rvird nach Umständen zugleich die Stelle des theologischen Mitgliedes der Königlichen israelitischen Oberkirchenbehörde in Stuttgart definitiv oder provisorisch übertragen werden. Mit dieser Stelle ist ein atls der israelitischen Zentralkirchenkasse zu leistender, im Falle der desinitiven Ernettnung nach Maßgabe der beamtenrechtlichen Bestimmungen aus die Staatskasse pensionsberechtigler Gehalt voit 1680 M. verbunden, neben welchem erforderlichenfalls eine nicht vensionsberechtigte Personalzulage von jährlichen 400 M. aus der erstgenannten Kasse gewährt werden kann. Befähigte Bewerber um die eine und die andere von beiden Rabbinerftellen werden aufgesordert. sich unter eingehender Darlegung ihrer persönlichen Verhältnisse, ihres Bildungsgangs, ihrer Befähigung uub ihrer Dienstlaufbahn, sowie unter Vorlegung der erforderlichen Zeugnisse binnen vier Wochen bei der Unterzeichneten Behörde zu melden. Hiebei haben die Bewerber um die Erste Rabbinerstelle sich über ihre Geneigtheit zur eventuellen Uebernahme der Stelle des theologischen Mitglieds der Oberkirchenbehörde zu erklären. Stuttgart, den 24. März 1803. Nl.M.OlierktrüMbe!jörde. Fintkli. Gegründet Stickerei rons i. fünf«, u. solid. Ausf., v. eins, bis zum feinsten Genre. Berlin 8 . Friedrichs«'. Druck und Verlag von Rudolf Mosse in Berlin. — Verantwortlich für die Redaktion Max Bauchwitz in Berlin.