Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 57 (1893)
- Issue
- Heft 8 (24.2.1893)
- Date
- 1893-02-24
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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57. Jahrgang. Ar. 8. Berlin, 24. Februar 1893. eitung des Audenlhums. Gin. unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Begründet von Rabbiner ®r- Ludwig Philippfon-Sonn. Verlags-Expedition: Gerlin, Jerulalemerftr. 48/49 Alle Zusendungen für Redaktion und Expedition sind an die Adresse: Verlag der „Allgem. Zeitung des Judenthmns", Berlin SW., Jerusalemer Straße 48/49 zu richten. Verlag von Rudolf Mosfe, Berlin. Diese Zeitung erscheint wöchentlich. Abonnements-Preis: Durch Buchhandel, Post oder direkt von der Expedition in Berlin unter Streifband bezogen vierteljährl. 3 M. Redacteur: Gustav Karpeles. Mtttt/Mira« MrA Xotfo Alleinige Annahme bei Rudolf Mosfe, Annoncen-Expedition Berlin, Breslau, Eoln HIV litt II Rw Q/viit üu p'R Haue L. S.. Hamburg, Hannover, Leipzig, London, Magdeburg, Mannheim. München, Nürnberg. a. Rh., Dresden, Frankfurt a. M., Prag, Stuttgart, Wien/ Zürich. Jüdische Gemeinde. Gottesdienst Alte Synagoge: Freitag. 24. Februar Abends Uhr. Sonnabend. 25. Februar Morg. 8^2 Uhr. Pred.: Hr. Rabb. Dr. Maybaum 9'/2 Uhr. Pred.: Hr. Kand. 8. Poznanski 4 Uhr. Gottesdienst Nene Synagoge: Freitag. 24. Febrllar Abends 5'/2 Uhr. Sonnabend. 26. Februar Morg. 9 Uhr. Gottesdienst Synagoge Kaiserstr. SS: teeitag. 24. Februar Abends 5*/2 Uhr. onnabend. 25. Februar Morg. 9 Ubr. Pred.: Hr. Rabb. Dr. Ungerleider 10 Uhr. Gottesdienst Synagoge Lindenstraße 4880: Freitag. 24. Februar Abends 5V2 Uhr. Sonnabend. 25. Februar Morgens 9 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: Alte Synagoge: Morg. 7. Abends 5 Uhr. Neue Svnag.: Morg. 7% Abends 4 V2 Uhr. Vom 1. März ab Morg. 7, Abds. 5 Uhr. Synagoge Kaiserftraße 29: Morgens 7, Abends 5 Uhr. Synagoge Lindenstr. 48/50: Morgens 7xh, Abends 4x/2 Ubr. Vom 1. März ab Morg. 7, Abds. 5 Uhr. Gottesdienst am Purimfeste. Mittwoch, den 1. März: Alte Synagoge: Abends 5 Ubr. Neue Synagoge: Abends 5 Uhr. Predigt Herr Rabbiner Dr. Stier. Synagoge Kaiserstr. 29: Abends 5 Uhr. Synagoge Lindenstr. 48/50: Abds. 5 Uhr. Predigt Herr Rabbiner Dr. Rosenzweig. Jüdische Reform-Gemeinde. Sonntag, der 26. d. Mts. Vorm. 10 Uhr Purimseier. Predigt Hr. Dr. Klemperer. Gesucht für die hiesige Gemeinde zu April ein tüchtiger Lehrer und Kantor. Gehalt bei freier Station 4 bis 500 M. nebst vieler Gelegenheit zu lohn. Nebeneinnahmen. Meldungen mit Zeugnißabschristen erbeten. Wolbeck bei Münster i. W. __8. Hoffmann, Vorsteher. Die Stelle eines KeWMlchMS, Millyters und MMers ist in der hiesigen Gemeinde zu besetzen. Das damit verbundene feste Gehalt beträgt S00 Mark pro anno nebst einem Nebeueinkommen von 600 bis 800 M. Qualificirte Bewerber wollen Ihre Meldungen nebst Zeugnißabfchriften, unter ausführlicher Angabe der persönlichen Verhältnisse, an uns einsenden. Sensburg im Februar 1893. ver Vorstand d. Synagogen-Gemeinde. Samsonschule in Wolfenbüttel. Realschule und Erziehungs-Anstalt mit einjähriger Berechtigung. Beginn deS neuen Schuljahres am 10. April. Näheres durch den Direktor Dr. Tachau. Tbiergartenstr. 3/4 Hannover Thiergartenstr. 3/4 Pensionat und Höhere | von Frau Dr. Leverson and Frl. Constance Levy. - Jetzige Inhaberin: Frl. Constance Levy. -—<♦ Helnriclistrasse 27 a, Hannover. Israel. TWer-MiMt von Jrau |. Wolss's TWer." Gründliche Ausbildung in Wissenschaften, Handarbeiten. Haushalt und f. gesellschaft.- liche Formen. Unterricht im Hause. Beste Referenzen. Israel. Tochter - Menstonat und Fortbildnngs - Anstalt. | Berlin w. Hedwig Sachs, Therese Salz, keMinerstr. 3SUI Referenzen: Sr. Ehrwürden Herrn Rabb. Dr. Ungerleider, und Dr. Rosenzweig in Berlin und die Eltern früherer Zöglinge. ÄSP13 Pensionat für j. Mädchen fiSTu lvon FranlBosalie Her|zfeld geh. Heitelzweig. Gründliche häusliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Ausbildung. Beste Referenzen im In- und Auslande. Prospekte gratis. Israelitisches Familien-Pensionat für Töchter gebildeter Stände von Frau Hermine Heine, CüSSel, Grüner Weg: 29 Gründliche Fortbildung in sämmtlichen Lehrfächern: deutsche, engl, und franz. Lehrerin im Hanse. Gelegenheit zur Aneignung feiner gesellschaftlicher Formen, sowie gründliche und gewissenhafte Anleitung fürs praktische Leben, besonders Erlernung der feineren Küche. Das Deutsch-. Reichswaisenhaus zu Diez an der Dahn bittet wohlthätige Glaubensgenossen um Zuwendung von Jahresbeiträgen, Spenden und Stiftungen. Soeben erschien im Verlage von Richard Lesser, Berlin W\, Yorkstrasse No. 44: Israels Gemeinschaftsleben mit den vorchristlichen Völkern. Von Rabbiner Dr. Tobias Cohn, Potsdam. ->7 Preis 50 Pf. - Dieser in der Literarischen Gesellschaft zu Fo sdam vor kurzem gehaltene Vortrag hat durch seine geistvolle geschichtliche Darstellung des friedlichen kulturellen Zusammenwirkens der Juden mit den vorchristlichen Völkern um so mehr einen tiefen Eindruck gemacht, als hierin die edele brüderliche Gesinnung eines Rabbiners dem Cliristenthum gegenüber zum Ausdruck gekommen ist. Diese Veröffentlichung des Vortrages hat durch ein von Dr. Cohn verfasstes Vorwort, welches di© heutig© Zeit behandelt, eine erhöhte Bedeutung erhalten und dürfte so in vielen gebildeten Kreisen nachhaltig klärend und versöhnend wirken. Nachruf! Nach langem, schweren Leiden hat es Gott gefallen, den R a b b i ner, Prediger Herrnl Dr. M. Loewenmeyer in seinem 70. Lebensjahre von hier abznberufen. Wir verlieren einen sorgsamen. treuen Seelsorger, einen unermüdlichen Lehrer, einen liebevollen Rathgeber, einen allen unseren Gemeinde - Mitgliedern zugethanenen Freund. Sein edles FrdenwaDen, sein stets mildes Urtheil, seine bewährte Menschenfreundlichkeit werden ihm ein unvergängliches Andenken sichern. Frankfurt a. 0.. 17. Febr. 1893. Her Vorstand und die Repräsentanten -Versammlung der Synagogen-Gemeinde._ Bekanntmachung, Tie Stelle eines l.sMsbbinei'S für die Regierungsbezirke Aurich und Osnabrück, mit dem Sitze in der hiesigen Gemeinde, soll neu besetzt werden. Das Gebalt beträgt an feststehendem Einkommen M. 4200.—, an feststehenden Gebühren M. 300.—, an bisher regelmäfug gewährten Zuschüssen aus Provinzialsonds M. 450.— nebst freier Amtswohnung. Bewerber welche Angehörige des Deutschen Reiches sein müssen, haben ihren streng religiösen Lebenswandel und ihre Befähigung mittelst zweier von anerkannten Autoritäten ausgestellten Bescheinigungen (Hattarotb Haraoh), sowie ihre akademische Bildung nachzuweisen, auch die Leitung der Gemeindeschule und Unterrichtsstunden in der Religion und im Hebräischen zu übernehmen. Schriftliche Meldungen sind unter Beifügung der erforderlichen Zeugnisse dem Unterzeichneten Vorstande portofrei einzusenden. Emden, den 14. Februar 1893. Der israelitische Gemeindevorstand. Jacob Fels. Wir suchen zum I. April d. I. einen jungen unverheiratbeten Cantar und Schächter für die hiesige jüdische Gemssnde. Fürstenberg i. Meckl., Februar 1893. _Der Borftand. Jüd. Pensionäre s. z. jed. Z. billige Ausn. Leipzig» Brübl 68. Wasserstrom. Eine feine, jüdische Familie (nicht orthodox) in kleiner Stadt der Rheinprovinz wünscht einige junge Mädchen aus gebildeten Kreisen zur gründl. Erlernung des Haushalts u. Aneign, gesellschaftlicher Formen bei sich aufzunehmen. Auf Wunsch Unterricht in Wissenschaft, Sprachen, Malen, Musik und feinen Handarbeiten. Vorzügliche Empfehlungen. Off. unt. Z. 5178 an Rudolf Mosse. Köln.