Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 57 (1893)
- Issue
- Heft 5 (3.2.1893)
- Date
- 1893-02-03
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Berlin, 3. Februar 1893 57. Jahrgang. Nr. 5. Allgemeine eitung des Audenthums. Gin unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Diese Zeitung erscheint wöchentlich. Abonnements-Preis: Durch Buchhandel, Post oder direkt von der Expedition in Berlin unter Streifband bezogen Vierteljahr!. 3 M. Redactcur: Gustav Karpeles. Begründet von Rabbiner 23*- Ludwig Philippson-Konn Verlags-Dxpe-ition: Gerlin. Jerulalemersir. 48/49 Alle Zusendungen für Redaktion und Expedition sind an die Adresse: Verlag der „Allgem. Zeitung des Judenthurns", Berlin SW., Jerusalemer Straße 48/49 zu richten. Verlag von Rudolf Mosse, Berlin. Annoncen pro Zeile 30 Pf. IVa/a” ige Annahme bei Rudolf Masse, Annoncen-Expedition Berlin, Breslau, Eöln a. Rh., Dresden, Frankfurt a. M., S., Hamburg, Hannover, Leipzig, London, Magdeburg, Mannheim. München, Nürnberg. Prag, Stuttgart, Wien, Zürich. Jüdische Gemeinde. Gottesdienst Alte Synaaoge: Freitag. 3. Februar Abends 5 Uhr. Sonnabend. 4. Februar Morg. 8V2 Uhr. Pred.: Hr. Rabb. Dr. Ungerleider 9 ]kVd)X. Sonnabend, 4. Februar Nachm. 3V2 Uhr. Predigt Hr. Kand. llulius Jelski 3l/2 Uhr. Gottesdienst Reite Synagoge: Freitag. 3. Februar Abends 5 Uhr. Sonnabend, 4. Februar Morg. 9 Uhr. Gottesdienst Synagoge Kaiserstr. S9: Freitag. 3. Februar Abends 5 Uhr Sonnabend. 4. Februar Morg. 9 Ubr. Pred.: Herr Rabbiner Dr. Stier 10 Uhr. Gottesdienst Synagoge Lindenstrasze 4880: treitag. 3. Februar Abends 5 Uhr. onnavend. 4. Februar Morgens 9 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: Alte Synag.: Morg. 7, Abends 40s Uhr. Neue Synag.: Morg. Vk, Abends 4'/2 Uhr. Synagoge Kaiserstraße 29: Morgens 7, Abends 4V2 Uhr. Synagoge Lindenstr. 48/50: Morgens 7V2, _Llbends 4V2 Uhr._ Jüdische Reform-Gemeinde. So nntag. den 5. Februar Vorm. 10 Uhr Gottesdienst. Predigt Hr. Dr. Xlenwerer. Vacant! In der hiesigen israel. Korporation wird zum 1. April d. I. die Stelle eines geprüften Glementarlehrers vacant. Derselbe muß auch befähigt und gewillt sein, den hebräischen Unterricht privatim zu übernehmen und möglichen Falls auch im Stande sein, rituelle Fragen zu entscheiden, worüber er sich durch Zeugniß eines orthodoxen Rabbiners auszuweisen bat.—Bewerber letztgedachter Art haben den Vorzug. — Mit der Stelle ist ein Einkommen von 1500 M. jährlich nebst freier Wohmnig verbunden und sehen baldiger Meldungen entgegen. S ch w e r s e n z, den 27. Januar 1893. vor Lorporaiions- und Schulvorstand Abraham Rotholz. 8 Heimann. Die Religion^-Lehrer- und Vorbeterstclle in der Synagogen-Gemeinde Einbeck ist anderweit zu besetzen. Tüchtige gebildete Bewerber, musikalisch, mit guten Stimmmitteln, wollen sich unter abschriftlicher Beifügung ihrer Zeugnisse k. an den Vorstand lvenden. Der Bewerber muß in der Lage sein, den Schächter vertreten zu können. Gehalt bei freier Dienstwohnung bis 1500 M. Bei besonderer Befähigung Unterricht im Zeichnen zu ertbeilen, bis 2000 Nt. ) Einbeck, den 26. Januar 1893. _Der Synagogen- Vorstand. Technikum Mittweida^ —» Sachsen. — ■ Maschineningenieur“ Schule I Werkmeister-Schule ■ Elektrotechnisches Praktikum. > Israel. Töchter Pensionat und Fortbilditnas- Anstalt. Berlin w. Hedwig Sachs, Therese Salz, centhmerstr. 35 1 Referenzen: Sr. Ehrwürden Herrn Rabb. Dr. Ungerleider und Dr. Rosen-1 zweig in Berlin und die Ettern früherer Zöglinge. Heinrichstrasse 27 a, Hannover, Israel. TWer-Mmial von Jmw I. Woiss's TWer." Gründliche Ausbildung in Wissenschaften, Handarbeiten, Haushalt und f. gesellschaftliche Formen. Unterricht im Hause. Beste Referenzen. Thiergartenstr. 3/4 HcMllOVGr Thiergartenstr. 3/4 Pensionat und Höhere Töchterschule! voll krau Dr. Leverson und Frl. Constance Levy. Jetzige Inhaberin: Frl. Constance Levy. — Rumannstr. 3 HANNOVER Rumannstr. 3 Israetitiscsies Töchter - Pensionat Von Fräulein Jenny Lehmann. Gründlicher Unterricht in allen Wissenschaften und Svrachen, in Musik und Handarbeiten, sowie gewissenhafte Anleitung im Haushalte. Prospecte durch die Vorsteherin. Israelitisches Knaben-Pensionat von Lehrer N. Herzbergr, Oldenburg i. Gr. Zu jeder Zeit können noch einige Knaben ausgenommen werden. Sorgfältige Beaufsichtigung der Schularbeiten und gewissenhafteste Psiege und Erziehung. Familiäre Behandlung. Die Schulverhältnisse sind die denkbar besten am Orte. Pensionspreis mäßig. Reser. erth. Sr. Hochw. HerrLandesrabb. Dr. Mannheimer. Israelitisches Knaben-Pensionat zu Breslau ——--Gartenstrasse 29b I. --— — — Am 1. April verlege ich mein Pensionat nach Breslau; Schüler aller Lehranstalten sinden in demselben gewissenhafteste Beaufsichtigung, sorgsamste Pflege und ans Berlangerl Nachhilfe. Meldungen nehme ich bis zum 25. März in Waldenburg (Schlesien) entgegen. D» »amt er. Israelitisches Pensionat von Frau S. Mehler, Köln, Antwerpenerstr. 13 zur gründlichen Erlernung des Haushaltes, sämmtlicher Handarbeiten, Aneignung gesellschaftlicher Formen, sonne wissenschaftliche Ausbildung. Prima Referenzen. TOchter-Pensionat Baumann Karthäuserstr. 27 KcISSGl Karthäuserstr. 27 vom 1. April an Kronprinzenstr. 18 in eigener Villa. Institut 4 Ranges für Israelitinnen. Den Zöglingen lvird beste Gelegenheit zur wissenschaftlichen. häuslichen und gesellschaftlichen Ausbildung geboten. Englische und französische Erzieherin. Garten und Bad beim Hause. Beste Referenzen. — Prosp. d. d. Vorsteherin Frl. Johanna Baumann. Die Stelle eines Nabbrncrs. Lehrers und Leiters der Neligionsschrrle ist in hiesiger Gemeinde zum 1. April er. au besetzen. Mit derselben wird nach Genehmigung hoher herzogl. Negierung das Landesrabbinat verbunden werden. Die Einnahme besteht aus einem fest-'n Gehalte von Mark 4200 und den üblichen Reben einlnnsteii. Geeignete, im Amte erfahrene Bewerber wollen Zeugnisse und Lebenslauf Unterzeichnetem Borstand baldigst einrelchen. Dessau. 30. Januar 1893. Der Vorstand der israelitischenKultus-Gemeinde. Die Stelle eines Religions-Lehrers, Oorbelers m,d Schächters in hiesiger Olemeinde ist zum I.Maicr. m veseycn. Gehalt 1500 Mark und freie Wohnung. Seminaristisch gebildete Bewerber belieben sich zu melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Mogilno, Prvv. Posen. 31. Jan. 1893. Der Borsiand der israel. Gemeinde J. London. In meinem Verlag erschien soeben: Ws reittt Hhiililitiitiitti im Lichte des Judentums von Dr. M. Hirscli, rivcftov der Realschule der Isr. Neliaions- 0'eseUschaft zu n-rantsurl a. M. —>* Preis Mark — so. -<r- Diese Broschüre wird vielfach zur Aufklärung über das Wesen des Judentums, das so sehr verkannt wird, beitragen. In formvollendeter Weise wird aus Bibel und Gebetstellen bewiesen. daß das Judentum keineswegs eine ertlusive Stellung der Menschheit gegenüber einnehmen will, sondern, daß es gerade seine Ausgabe ist, bei seinen Bekennern die Idee des reinen Menschentums zu pflegen nnd sie für dieselbe zu erziehen, da es in jedem Menschen den Mitbrnder erkennt. Auch in nichtjüdischen Kreisen lvird diese Broschüre, die anfklcirend und versöhnend wirken soll, Aussehen erregen. Frankfurt a. M. J. Kauflmann. Die Jahrgänge der ,,A1lg. Zeitung d. Judenth." 1848, 49, mf 71, 72 zu taufen gesucht. Offerten erb. 8. Zeitlfn, Leipaiy, Httittdoldftr. 14._ Gummieinlagen zur Heilung des Plattfusses * Mark 1.80. Aerztlich enipfolilen. Tausende geheilt’ Einziges nnd bestes Mittel. Brocliüre gratis. Dr. Block & Co., Cassel