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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1893-01-27 · Heft 4 (27.1.1893) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
57 (1893)
Issue
Heft 4 (27.1.1893)
Date
1893-01-27
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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57. Jahrgang. Nr. 4 Berlin, 27. Januar 1893. eilung des Audeichums. Gm unparteiisches Organ siir alles jüdische Interesse. Begründet von Rabbiner Dr Ludwig Pihilippson-Gonn. Jerusalemer Straße 48/49 zu richten. Verlags-Crpedition: Lerlin, Zernsalemerltr. 48/49 Verlag von Rudolf Mossc. Berit«. Alle Zusendungen für Redaktion und Expedition sind an die Adresse: Verlag der „Allgem. Zeitung des Judenthums" Berlin Tiefe Zeitung erscheint wöchentlich. Abonnements-Preis.- Durch Buchhandel, Post oder direkt von der Expedition in Berlin inner Streifband bezogen Vierteljahr!. 3 M. Redacteur: Gustav Karpeles. Annoncen pro Zeile 30 j)f. Alleinige Annahme bei Rudolf Mosse, Annoncen-Expedition Berlin, Breslau, Cöln a. Rh., Dresden, Frankfurt a. M., Halle a. S.. Hamburg, Hannover, Leipzig, London, Magdeburg, Mannheim, München, Nürnberg. Prag, Stuttgart,.Wien/ Zürich. Jüdische Gemeinde. Gottesdienst Alte Synagoge: Freitag. 27. Januar Abends 4% Uhr. Sonnabend. 28. Januar Morg. Slk Uhr. Sonnabend. 28. Januar Nachm. 3Va Uhr. Pred.: Hr. Kand. E. Silberstein 8V2 Uhr. Gottesdienst Neue Synagoge: Freitag. 2/. Januar Abends 4% Uhr. Sonnabend. 28. Januar Morg. 9 Uhr. Pred.: Hr. Rabb. Dr. Maybaum 10 Uhr. Gottesdienst Synagoge Kaiserftr. 29: Freitag. 27. Januar Abends 4^4 Uhr. Sonnabend. 28. Januar Morg. 9 Uhr. Gottesdienst Synagoge Lindenstvatze 48/80: Freitag. 27. Januar Abends Uhr. Sonnabend. 28. Januar Morgens 9 Uhr. Pred.: Hr. Rabb. Dr. Rosenzweig 10 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: Alte Synag.: Morg. 7. Abends 4^2 Uhr. Neue Synag.: Morg. llk, Abends 4 Uhr. Synagoge Kaiserstraße 29: Morgens 7, Abends 4V2 Uhr. Synagoge Lindenstr. 48/60: Morgens VI2, Abends 4 Ufer. Jugendg otte sdienst in der Synagoge, .^aiserftraste 20: Sonnabend, 28. Januar Nachm. 4 Uhr. Pred.: Herr Rabbiner Dr. 8tier 4 Uhr. Jüdische Reform-Gemeinde. Sonntag, den 29. Januar Vorm. 10 Uhr Gottesdienst. Predigt Herr Dr. Devin. In unserer Gemeinde ist die Stelle eines llabbiner?, Prediger? und Religion?-Lehrer? zum 1. April d. I. oder auch srüber neu zu besetzen. Das Gehalt beträgt 2400 M. bei freier Wohnung und ca. 400 M. Nebeneinkommen. Bewerber, welche Angehörige des Deutschen Reichs sein müssen, wollen uns ihre Befähigungszeugnisse über rabbinische und akademische Bildung sowie einen kurzen Lebenslaus bis zum 80. Februar er. einsenden. Elbing, den 13. Januar 1893. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde. Dr. Jacobi. Durch die Wahl des Herrn Dr. David zum Rabbiner in Düsseldorf ist die Stelle eines ersten ordentlichen Kehrers cm unserer Religionsschule vacant geworden. Dieselbe soll möglichst zum 1. April d. I. wieder besetzt werden. Bei dem anzustellenden Lehrer wird akademische Bildung zwar gewünscht, aber nicht als unerläßliche Bedingung gefordert, falls derselbe mit tüchtiger pädagogischer Schulung einen höheren Grad allgemeiner Bildung verbindet. Das Jahreseinkommen beträgt 1800-2400 M. Meldungen nebst Zeugnissen sind baldthunlichst bei dem Unterzeichneten Vorstande einzureichen. Hannover, den 18. Januar 1893. ver Vorstand der Synagogen-Gemeinde Julius Kauffmaun. Werlag von Sigmund Mayer in Trier. Die echten hebräischen Melndien Uebersetzungen von K. Heller. Herausgegeben von Professor Dr. David Kaufmann. Preis: eleg. geh. 4 M., in feinem Einband 5 M. Das Werk enthält den ganzen Divan des Jehnda Halevi, sowie eine große Anzahl der schönsten Dichtungen von Gabfrol, Ibu Esra und vielen anderen Poeten in meisterhaften Uebertragungen. Empfehlenswerthes Fellgeschenk. Priiparanderrklasje der Jiid. Lehrer- Bildungs Anstalt zu Berlin. Die Aufnahmeprüfung findet Dienstag» den 11. April, Bormittags 9 Uhr statt. Die Anstalt gewährt freien Unterricht und bedürftigen Zöglingen eine Beihilfe zur Subsistenz. Sie nimmt in der Regel nur Schüler auf, welche das fünfzehnte Lebensjahr vollendet haben. Der schriftlichen Meldung sind beizufügen: 1. Das Geburtsattest. 2. Der Imps- und Nachimpfungsschein, 3. ein Gesundheitsattest, ausgestellt von einem zur Führung eines Dienstsiegels berechtigten Arzte. 4. ein Zeugniß über die bisher genossene Schulbildung sowieüber die Führung. Auf Anfragen ertbeilt der Leiter der Lehrer-Bildnngsanstalt, Herr Rector Dr. Holzmann, nähere Auskunft. Berlin, im Januar 1893. ver Vorstand der Jüdischen Gemeinde. In der Nacht vom 22. zum 23 er. verschied der Meister jüdischer Wissenschaft, der Docent ander Lehranstalt für die Wissenschaft des Judenthums Dr. David Dassel. Tief und umfassend als Gelehrter, wahr und gründlich als Forscher, gross als Charakter, bieder in Sitte, einfach im Umgang, so wandelte er vor uns; eine Zierde seiner Hochschule; seinen Schülern ein Born der Belehrung, sowie des Rathes und jeglicher Hülfe; ein Quell unendlichen Segens. Sein Andenken ist unvergesslich! Die Studierenden an der Lehranstalt für die Wissenschaft des Jndenthnms, Hebräische Hucliliandlung' rrin^tö hd etb n. woll. Gebetmäntel, Silbertresteri, sowie sämmtl. Gebetbücher empf. billigst 2. Weisstock, Berlin C., 67 Neue Friedrichstr. 67. Verlag von Sigmund Mayer in Trier. Oer Midrasch Tehillim oder die liaggadisclte Auslegung der Psalmen. Zum 1. Male ins Deutsche übertragen von Prof Dr. theol. et. phil. Aug. Wünsche. Zwei Bände. Preis HM. (oder in 7 Lieferungen ä 2 M.) Gummiemlagen zur Heilung des Plattfusses Mark 1.80. Aerztlick empfohlen. Tausende geheilt. Einziges und bestes Mittel. Brochüre gratis. Dr. Block & Co., Cassel. Eine geprüfte Lehrerin (Jfr.). im Mädchenheim erzogen, wird aufs Angelegentlichste empfohlen. Auskunft: Frau Reichenheim. Thiergartenstraße 16. Fräulein Oesten, Borst, des Mädchenheims. Temvelhoser User 2b Zelle, Oberbürgermeister. Gegründet 1865. | Atelier für Goldu. Seiden - Stickerei Specialität: .rovia ppprN'wsbpLivv i. künstl. u. solid. Ausf., v. " eins, bis zum feinsten Genre. Jenny Bieichrode, I Berlin SW. Friedrichstr. 246 Jüdische Lehrer-""' „ -Anstalt zu Berlin. Bedingungen für die Ausnahme. Die Bedingungen für die Aufnahme, die nur ein Mal jährlich und zwar beim Beginn des Sommer-Semesters stattfindet. sind folgende: 1. Der Auszunehmende muß mindestens das 17. Jahr zurückgelegt und darf das Alter der Bildungsfähigkeit noch nicht überschritten haben. 2. Er muß außer den allgemeinen Vorkenntnissen. die laut der allgemeinen Bestimmungen vom 15. October 1872 bei der Aufnahmeprüfung an den Schullehrer - Seminarien gefordert werden. Vertrautheit mit dem Pentateuch und Kenntniß der wesentlichsten Tbeile der biblischen Geschickte, der hebräischen Formenlehre, sowie der Liturgie besitzen. 3. Er hat dem Leiter der Anstalt folgende Schriftstücke einzureicken: a) Einen von ihm selbst verfaßten und geschriebenen Lebenslauf, welcher außer seinen persönlichen Verhältnissen besonders den bisherigen Gang seiner Bildung darstellt. h)das Gebnrtsattest. c) ein Gesundheitsattest, ausgestellt von einem zur Führung eines Dienstsiegels berechtigten Arzte. d) ein Zeugniß über seine Schulbildung. e) ein amtliches Zeugniß über seinen bisberigen Lebenswandel. Auf Grund eines nach diesen Bedingungen an den Leiter der Anstalt, Herrn Rector Dr. Holzmann, bis Ende Februar d. I. einzusendenden Gesuches wird über die Zulassung des Angemeldeten zur Prüfung bestimmt, von deren Ergebnis; seine Aufnahme abhängt. Die Anstalt gewährt den Zöglingen freien Unterricht und Unterstützungen. Berlin, im Januar 1893. ver Vorstand der Jüdischen Gemeinde. Purim-JUmanaeh 1., 2., 3. und 4. Sammlung a IM. Die Sammlungen enthalten sehr komische, leicht ausführbare Lustspiele, Scenen und Deklamationen. Nur gegen vorherige Einsendung des Betrages tauch in Briefmarken). A.Goldschmidt,Hamburg,Kohlhöfen 35. Die Stelle eines Rabbiners in "unserer Gemeinde soll besetzt werden. Das Ansangsgehalt beträgt 3000 Mark jährlich. Bewerbungen, unter Beifügung der erforderlichen Zeugnisse, sind an den Unterzeichneten Vorstand einzusenden. Zabrze, im Januar 1893. Der Borstander Synagogen-Gemeinde. 5737

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