Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 52 (1888)
- Issue
- Heft 32 (9.8.1888)
- Date
- 1888-08-09
- Page
- Seite 512 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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512 , . J0 Die Lehrerstelle an der jüdischen Schule zu Neuwied im Kreise Neuwied, ist zu besetzen. — Das Einkommen derselben beträgt einschließlich der Besoldung für den Vorbeterdienst jährlich 1560 Mark neben einer Miethsentschädigung von 300 Mark. (La 3873 Bewerbungen um die Stelle sind unter Beifügung der Zeugnisse binnen 3 Wochen an den Herrn Kreis-Schulinspector Raßmann zu Neuwied, Kreis Neuwied, zu richten. Coblen), den 19. Juli 1888. Königliche Kegieenng. Die Anstalt ist eine öffentliche Elementar- und Religions-Schule. Der Anzustellende bezieht ferner noch Mk. 300 für Ertheilung des jüdischen Religionsunterrichts an dem hiesigen König!. Gymnasium und an der städtischen höheren Mädchenschule. Neuwied, 27. Juli 1888. Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde zu Nenwied. _Adolph Rerncrrh. DirnMftrrng. (§ 3a— d des Statuts.) Für das Jahr 1888 sind ca. 1400 Mark verwendbar. Meldungen oder Anträge (mit den dazu gehörigen Unterlagen) sind bis Mitte September d. I. bei dem Unterzeichneten Vorsitzenden einzureichen. Hierbei wird zur Vermeidung von Mißverständnissen bemerkt, ausschließlich der Wissenschaft des Judenthums gewidmet, lediglich streng wissenschaftliche Arbeiten zu fördern bestimmt ist. Berlin, den 18. Juli 1888. Das Curatorium der Zunzstiftung. gez. Dr. S. 'Neumann. Vorsitzender (von der Heydtstr. 7) gez. Dr. Abraham, Schriftführer. In zweiter, neubearbeiteter Auflage erschienen: [ßc. 2442 SF minn *?j? v,sn 5 Der Raschi-Kommentar zum Pentateuch voll-! ständig und wortgetreu tn^s Deutsche über-! setzt, mit vielen erklärenden Zusätzen und! eorrektem Bibel - Texte. — Dieses Werk ist j von Fachgelehrten aller Richtungen bestens ' empfohlen und wird gegen Einsendung von! 8 Mk. spesenfrei zugestellt vom Verfasser! Julius Dessauer, emerit. Rabbinei', Buvapest, Waiznerstr. 22. Je^lsli Niuisters' 4ssoeiatiou ot' 4iuerlea. Wiederholte Einladung zür Conmrrenz. Der Verband Jüdischer Geistlicher in AmeriM hat vor längerer Zeit einen Preis von $200 (Mks. 800), ausgeschrieben für die beste S Mi st über Leopold Zunz und seine Bedeutung für die Litteratur, für die jüdische sowohl wie für Die allgemeine. Der Termin, innerhalb welcher die concurrirendm Arbeiten einzusenden waren, ist bereits verflossen; allein in der letzten Versammlung des Vereins, welche am 24. Mar in Washington stattfand, wurde auf Antrag der Preisrichter beschlossen, denselben bis zun 1. April 1889 auszudehnen. Ich bringe diesen Beschluß zur Kenntniß der Fachgelehrten in der Hoffnung, daß derselbe die verdiente Beachtung finden werde. Die Bedingungen sind den Teilnehmern durchaus günstig. Die Schrift kann in hebräischer, deutscher, französischer oder englischer Sprache abgefaßt werden, und bleibt Eigenthum des Verfassers. Religiöses Bekenntniß, Nationalität oder theologischer Standpunkt bleiben bei der Entscheidung ganz außer Acht. Die eingesandre Arbeit soll nur auf ihren innern Werth geprüft werden. Was von dem Verein beabsichtigt wird, ist eine gründliche Darstellung der litterarischen Bedeutung der Werke des verstorbenen Meisters, wobei keine gerechte Kritik ausgeschlossen ist, so wie deren Werth für die reifere und vollere Erknmtniß des Judenthums und seiner geistigen Geschichte. Die Darstellung soll von der vollständigen Vertrautheit des Verfassers mit den Werken Zunz' zeugen. In Bezug auf die Veröffentlichung der gekrönten Schrift will ich aus Folgendes aufmerksam machen. Es hat sich jüngst eine Nationale Gesellschaft gebildet (Jewisy Publikation Society), die sich die Förderung jüdischer Litteratur zur Ausgabe gestellt hat; ihr Centralsitz ist in Philadelphia. Sie wird sicherlich einer gediegenen Schrift über den Bahnbrecher in dem Felde, auf dem sie arbeiten will, gern ihre Hülfe angedeihen lassen. Die concurrirenden Arbeiten sind, mit Molto und versiegeltem Couvert versehen, welches den Namen des Verfassers enthält, einzusenden an Dr. Gustav Gottheit, Vorsitzender. New-?)ork, U. S. A., 681 Madison Ave. Acliawa, Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitischer Lehrer, Lehrer- Wittwen u. -Waisen in Deutschland. Einnahme im Monaten Juni u. Juli 1888. entölter, leieLt löslicher ® Cacao. Unter diesem Handelsnamen empfehlen wir einen in Wohlgeschmack,hoher Nährkraft, leichter Verdaulichkeit und der Möglichkeit schnellster Zubereitung fein Aufguss kochenden Wassers ergiebc sogleich das fertigeGetränk)unübertreffl. Cacao. Preis per s/t lh */2 Y4 — Pfd.-Dose 850 300 150 75 Pfennige. 8 p tr o Si o n> 5. § p* a v 0 3 £L a> 6’ £ p a> a U? O c ES J3 a) INitgliederbeiträge. Von Herren Simon in Usch, Rosenkranz in Tilsit, Mayer in Windshach, Stern in Sterndorf, Lehmann in Feuchtwangen, Dr. Treitel in Karlsruhe (1889), Saßen in Linnich, Oppenheim in Wanfried, Lindner in Würzburg. Bodenheimer in Barmen, Rothschild in Worms, Dreyfuß in Lörrach, Haas in Gießen, Blach in Gudensberg, Birk in Meerholz, Tiefenbronner in St. Johann, Arends in Scharmbeck, Davidsohn in Helmarshausen, Strauß in Bergen, Levy in Norden, Eisenkrämer in Kyritz, Ascher in Schlochau, Nathan in Büdingen, Mayersohn in Rastatt, Westheimer in Merzweiler, Frank in Gunzenhausen, Jacobsohn in Neustadt a.W., Müller in Netra. Hecht in Tann, Herzfeld in Wörrstadt, Strauß in Münden, Sachs in Guben, Eigner in Oberlustadt, Driels in Groß-Karben, Cohnhoff in Duderstadt, Levy in Birwangen, Ostermann in Böckum, Blumenfeld in Diespeck, Levy in Neuß, Brandes in Witzenhausen, Wetzlar in Floß, Scheuer in Korbach, Rothschild in Mannheim, Lippmann in Gaukönigshausen - je 6 M. b) Ehremnitgliederbeiträge. Bon Herren Baer, Laser, Liebmann II., Cohn, Berlo, Heß, Wolfs, Dr. Herz, Straus, Gebr. Simon, sämmtl. in Wiesbaden, Flechtheim in Brakel, Retsch u. Jsr. Wohlthätig- Kllisn Frikdkich GedrMild mit Biographie in Glas - Chromo und antiqu. Rahmen, sehr wirkungsvoll. Gr. 40 50 offerirt pr. Stück M. 3. - [6.3816 L. Laclimaim’s Kunstverlag, Berlin SO., Michaelkirchplatz 21. Versand gegen Nachnahme oder vorh. Einsendung des Betrages. keitsverein in Gernsheim, Blum Jsay, Löb, und Sinsheimer in Worms, Schnapper in Paris (I883j89), Js. u. Jul. Hesselberger, Heymann, Müller u. Dr. Neuhöser in München, Straub II in Groß-Karben, Bomeisler, Frau Steinhardt und Jsr. Frauenverein in Floß - je 6 Mk. c) Linkaufsgelder. Von Herren Strauß in Münden M. 15, Sachs in Guben M. 60, Scheuer in Korbach M. 15. ä) Geschenke. Von Herren Budge in New-Uork M. 100, Lehmann in Feuchtwangen, Sammlung M. 15, Frau Löwenhaar in Fürth M. 5, Plaut in Detmold, Sammlung M. 10, Mayer in Gießen desgl. M. 8, Friedbergsche Stiftung in Bingen M. 101,14, Frau Posen M. 20, Trier M. 10, Frau Nathan M. 20, sämmtl. hier, Schnapper in Paris M. 3, Ungenannt M. 200, Eigner in Oberlustadt M. 2, Blumenfeld in Diespeck, Sammlung M 61,50, Heymann hier M. 10, Anonymus M. 20, Frau Heymann in Berlin M. 10, Gebr. Heymann das. M. 20, Familie Speyer M, 100, Familie Schwab M. 30, Frau Lohmaier M. 25, sämmtlich hier. c) Zinsen: M. 1156.14. Frankfurt a. M., Den l. August 1888. Namens der Verwaltung: Siegmund Jeidels. Reelles Heirathsgesnch. Ein junger Kaufmann, Israelit, Inhaber eines Engroe-Geschäfts w. sich mit einer vermögenden jungen Dame zu verheirathen. Gefl. Offert, nebst Photographie unter J. N. 8127 an Rudolf Mosse, Berlin 81V. erbeten. Berichtigung. In Nr. 29, S. 468, Anm. Z. 4 v. unten lies: „im Gesellschaststeben" (nicht „Geschäftsleben"). Verlag von Gustav Engel in Leipzig. — Verantwortlicher Redaeteur Dr. L. Philippson. Druck von Greßner Lc Schramm in Leipzig.