Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 50 (1886)
- Issue
- Heft 17 (20.4.1886)
- Date
- 1886-04-20
- Page
- Seite 271 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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271 wurde mit dem bischöflichen Silber gedeckt und die Aufwartung bei Tische besorgte die Dienerschaft aus dem bischöflichen Palais. Schließlich aber ließ der Bischof das Brautpaar in einer Gala-Equipage in die Residenz abholen und ertheilte demselben dort seinen besonderen Segen. Diese Liebenswürdigkeit des Bischofs soll — wie man uns aus Djakovar berichtet — ihren Grund darin haben, daß Koh» seinerzeit der einzige Jude in der Stadt war, welcher — für die Stroßmayer-Partei gestimmt hatte, ein Umstand, der auch beim Hochzeitsmahle von einem der Theilnehmer in einem eben nicht sehr delikatem Toaste besonders hervorgehoben wurde. Wie Name» entstehen. Zu der Zeit, wo auch in Holland die Juden Fanriliennamen annehmen mußten, lebte in Wageningen (Holland) ein Mann, dessen Frau Rosa hieß. Als er sich nun einen Namen wühlen sollte, nannte er sich Rosenik (Ros en ik, Rosa und ich). Anzeigen. Ty* werden mit 20 Pf. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächst- Xllod folgende Wochennummer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin etc. zu adressiren. Für mein Bankit. Wechselgeschäft suche ich zum sofortigen Antritt [®.i936 eilten Lehrling. L. Kann, Potsda m. i.u.1444] Bacanz. Auf sofort, spätestens zu Johanni d. I. ist die Stelle eines geprüsten Religionslehrers, der auch Cantor und Schächter ist, in hiesiger jüdischen Gemeinde zu besetzen. Gehalt 1500 Mk. pa. Reisekosten zur Präsentation werden nur dem Gewählten vergütet. Peine, 11. April 1886. Der Borstand. Wir suchen einen unvsrheiratheten der gleichzeitig als trCIUCilldedfeilcr zu fungiren hat und die Fähigkeit besitzen I muss, den Cantor im Beliinderiuigsfalle zu vertreten.! Zeugnisse über die bisherige Amtsführung sind der Meldung in Abschrift bei- I zufügen. | Briumsclnveiir, 9. April 1886. [B 2021 Das Vorsteher-Collegium der jüdischen Gemeinde. Zjr.rSchtcr-Pcnsionat« .SöHereNnter»ichts-A»Katt. | Gegründet 1864. — Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. — Prospekte ans Wunsch. lFran Direktor Therese Gronau, Berlin, Hindersinslr. 11, Königsplatz. Israel. Handels- und Sprach-Jnstttut, — Internationales Pensionat — zu Brüssel (Belgien). $antor3,0$äcfyter§ tuSBalfore! mr 168—170 Chaussee d’Etterbeck, dem Park Leopold gegenüber. "W« Die Stelle eines in der hiesigen jüdischen Gemeinde wird zum 1. September d. I. vacant. Das mit der Stelle verbundene Einkommen beträgt 1200 M. Fixum, ea. 150 M. aus Legaten neben freier Wohnung und den Nebeneinnahmen aus der Schechita, die sich in den letzten Jahren auf ca. 700 M. beliefen. Geeignete Bewerber, welche genügende musikalische Bildung besitzen, um mit Harmoniumbegleitung vorbeten und den Synagogenchor einüben zu können, wollen ihre Meldung nebst Zeugnissen baldigst an den Unterzeichneten Vorstand einsenden. [iU.1297 Schwerin a. d. Warthe, den 22. März 1886. Der Korporations - Vorstand. Simon Boas. Direktor: Prof. L. Kahn, F. S. S. L. Ehreu-Genosse der k. Gesellschaft der Wissenschaft, Literatur und Kunst in London. ■" Das Sommersemester beginnt am 3. Mai. —— Wir suchen womöglich auf sofort für die Synagogengemeinde Schötmar- Salzufeln einen «. öovürtrt Gehalt 1)00 Mark. Schot m a r. Der Vorstand L.c. I389j Theodor Hamlet. Pensionat und Höhere Töchterschule von Fra« vr. Levers«» in Hannover, Thiergartenstraße 3 und 4. .. Beginn des Sommersemesters 3. Mai. ——?■ Zsr. Pensionat u. Höhere Töchterschule | ton Geschtt». Sobeenheim in Bingen n. Rhein. Pensionärinnen können zu jeder Zeit eintrelen. Lehranstalt für die Wissenschaft des Judenthums zu Berlin, Unter den Linden 4A. [B2003 Das Sonnnerfemefter beginnt am 3. Mai. Anmeldungen nimmt entgegen der z. Vorsitzende Herr Dv. Müller, Auguststraße 10.