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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1886-03-30 · Heft 14 (30.3.1886) · p. Seite 223

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
50 (1886)
Issue
Heft 14 (30.3.1886)
Date
1886-03-30
Page
Seite 223 (sequence 15)
Language
German
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223 einen Monat weniger Kost und dito für ein Kind weniger! welche wiederholt eine allgemeine Heiterkeit hervorrief. Be Geld." — Nota bene war Herr Maxsohn reich, der reichste^dieser Gelegenheit wurde der „Freist Ztg." mitgetheilt: Ein in der Gemeinde, und fein Wort ein Mann — weshalb! jüdischer Goldarbeiter Tereskow aus Berlin ist der Ahne des die klebrigen nicht um mildernde Umstände baten, sondern! Parteigenossen von Stöcker, des konservativen Rittergutsknrzweg den Maxsohn'schen Geldausfall zu übernehmen, und I bcsitzers v. Treskow, welcher vor Kurzem seine Jungfernrede Hartwig und Falksohn erklärten dem ausfälligen Maxsohn'schen! in der Polenfrage im Abgeordnetenhause hielt. Tereskow Kostmonat gemeinschaftlich geben zu wollen. Einem der! wanderte nach den „Feuerbränden" unter Friedrich dem Großen Herren fiel die Aufgabe zu, dem Lehrer von der Verlängein das Posensche aus, zeichnete sich im Gegensatz zu anderen nmg des Kontraktes, und der Abänderung der Kostliste zu! deutschen Kolonisten durch Ehrlichkeit und Wirthschaftlichkeit avertiren. Der Herr Amberg nahm die Nachricht mit freund-! aus und wurde von Friedrich dem Großen geadelt. Zum lichem Nicken entgegen, und als der Merkur sich entfernt Unterschied von der altpreußischen Adelsfamilie v. Tresckow hatte, sann er einige Augenblicke nach — prolongirte den, (mit ck) schreibt sich die Posensche Familie ohne c mit einem Wechsel nicht, sondern schrieb die Kündigung.! einfachen k. (Schluß folgt.) : . _ Eine fingirte jüdische Bettlerin. vermischtes. ffioit ^cm Schöffengericht Erlangen wurde kürzlich eine! „Dame" aus der Lahngegend abgewandelt, welche als „israeli- Der Herr von Treskow. wische Schnorrerin" fast ganz Bayern durchwandert hat und Jüngst hielt im prenß. Abgeordnetenhause ein parlasich als spekulative Westerwälderin katholischer Confession uientarischer Neuling, Herr v. Treskow, seine Jungfernrede,! erwies. Anzeigen. Ty% gpyf) f p werden mit 20 Pf. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächstmO vL folgende Wochennummer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin etc. zu adressiren. Offen« Cantorstelle. Wrr suchen per sofort einen musikalisch gebildeten Cantor. Seminaristisch gebildete Elmrentarlehrer erhalten den Borzug. Der fixe Gehalt beträgt Mark 1200. Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse alsbald melden. [ft. 168 Alzey, den 3. März 1886. Der Borstand der isr. Religionsgemeinde. Bacanz. Die Syuagogen-Gemeinde Tilsit sucht zum Antritt per 1. Juni c. einen Kantor, der auch geprüfter Elementar- und Religions- Lehrer,sowie auch ypin'3 N-np « nio urw sein muß. Gehalt 2000 Mark jährlich. Reflectanten wollen sich gefälligst bald unter Einreichung ihrer ZeugnißÄbschriften melden. Reisespesen werden nur dem Gewählten erstattet. Tilsit, den 25. Januar 1886. Der Vorstand. Glaser. Sklower. Wasbntzky. Heidelberg. (Schönste Lage Deutschlands.)! Jsr.Töchter-Pensionat u. Höhere Unterrichts-Anstalt. Gegründet 1864. — Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. — Prospekte auf Wunsch. Frau Direktor Therese Grouan, Lettin, Hindcrsinstr. 11, Lönigsplal;. Pensionat und Höhere Töchterschule von Frau Dr. Leverson in Hannover, Wergartenstraße 3 und 4. —. Beginn des Sommersemesters 3. Mai. —— jJsr. Pensionat n. HöhereTöchterschnlej von Geschw. Sobernheim in Bingen a. Rhein. Pensionärinnen können zu jeder Zeit eintreten. laNIIan und Carneval-Gegenstände, komische Mützen, Orden, Knallbonbons, Masken, Perrücken, Touren, Attrapen, Costiime aus Stoff, Bigotphones und alle weiteren Specialitäten empfiehlt die Fabrik von Gelbke & Benedictus, Dresden. Jllustr. deutsch, u. sranz. Preiscourante gratis u. frco. von vr. Jos. Fiebernlaun. Das Sommersemester beginnt am 10. Mai d. I. Gest. Anmeldungen werden einstweilen noch in Frankfurt a. M. erbeten. Harn-, Blasennud Nierenleiden werden beseitigt durch einen einfachen, erprobten, unschädlichen Kriinterthee. Näheres mit Retourmarke'an Berthold Schlesinger, Mähr.-Ostrau. 3937

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