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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1869-12-21 · Heft 51 (21.12.1869) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
33 (1869)
Issue
Heft 51 (21.12.1869)
Date
1869-12-21
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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33. Jahrgang. Allgemkine M. 51. Zeitung des ZudcnthumS. Ein unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Herausgegeben von Rabbiner vr Ludwig Philippfon in Bonn. Leipzig, den 21. December 1869. Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal Dienstags, in 2 bis 21/2 Bogen. Preis des Jahrgangs 4 Thlr. Halbjährig 2 Thlr. Vierteljährig 1 Thlr. Inserate werden mit 1J/2 Ngr. für die Petitzeile oder deren Raum berechnet. Alle Buchhandlungen, Postämter und Zeitungs-Expeditionen nehmen Bestellungen an; der Haupt-Expedition für beide Letztere hat sich das Königl. Sachs. Haupt-Zeitungs-Bureau unterzogen. Mit dem Januar 1870 beginnt die „Allg. Zeitung des Judenthums ihren 34. Jahrgang, und ersuchen wir um rechtzeitige Bestellung, damit in der ungestörten Zusendung keine Verzögerung eintrete. Die Expedition der Allg. Zeitung des Judenthums. (Baumgartners Buchhandlung in Leipzig.) Inhalt. Leitende Artikel r Die Rabbinerconferenz zu Philadelphia. — Der jüdische Bettel. Zeitungsnachrichtenr Deutschland: Bonn, Berlin, Breslau, Leipzig, Halberstadt, Märkisch -Friedland, Zülz, Posen, Aus der Provinz Posen. — Oest erreichischu ngarische Monarchie: Prag. — Austr al ien: Melbourne. — Palästina: Jerusalem. — Italien: Aus Oberitalien. Feuilleton-Beilage: Zwei Skizzen aus der Rellgionsgeschichte Schwedens. — Vermischtes. Außerordentliche Beilage r Der Kamps für die jüdische Intelligenz, i Schluß.) Leitende Artikel. Bonn, den 12. December. Die Rabbinerconferenz zu Philadelphia. Wir haben in Nr. 49 in einer Correspendenz aus Philadelphia die Beschlüsse der eilf Rabbinen mitgetheilt, welche in Philadelphia zu einer Conferenz zusaminengetreten. Von unserem Standpunkte aus ist jede öffentliche Aeußerung innerhalb unserer Glaubensgenossenschaft, von welcher Seite sie auch komme, ein Glied des großen Ganzen, das seine Berechtigung in seinem Inhalte, seinem Verdienste, in seinem Theile an der Wahrheit, und ganz besonders in der Wahrhaftigkeit hat, mit welcher sie entstanden und hervorgetreten. Deshalb unterliegt jede Erscheinung der Kritik, die mehr oder weniger objectiv sein wird, je mehr oder je weniger sie aus dem Gesichtspunkte der Gesammtheit geübt wird, womit durchaus nicht gesagt ist, daß auch eine Kritik vom Standpunkte einer Partei nicht ihr Recht habe, nämlich um zu ermitteln, welche Stellung der zu besprechende Vorgang zu der betreffenden Partei habe. Unsere Besprechung jener Conferenzbeschlüsse soll einfach und unparteiisch zu Werke gehen, ohne auf den heftigen Kampf, der sich in Amerika darüber anzuspinnen scheint, einzugehen. Man wirft dort den conferirenden Rabbinern vor, daß sie die Oeffeutlichkeit ausgeschloffen, die Zeitungsreporter zurückgewiesen, gewissermaßen „in Hausrock und Pantoffeln" cvnferirt und der Außenwelt nur was ihnen gut gedünkt aus der Conferenz mitgetheilt haben. Man findet dies in einem Lande, dessen ganzes Wesen die Oeffentlichkeit ist, um so auffallender, je mehr die Synode in Leipzig der unbedingten Oeffentlichkeit Raum gegeben. Wir legen hierauf kein Gewicht, da die Stellung dieser Conferenz

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