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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1869-07-20 · Heft 29 (20.7.1869) · p. Seite 583

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
33 (1869)
Issue
Heft 29 (20.7.1869)
Date
1869-07-20
Page
Seite 583 (sequence 15)
Language
German
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583 Die Stelle des Cultusbeamten der hiesigen Synagogen-Gemeinde, zu welcher noch die Städte Frauenburg und Heiligenbeil gehören, und welche ein sixirtes Einkommen von 350 Thlr. und an Neben - Einkünften etwa 120 Thlr. bringt, soll von Neujahr ab wieder besetzt werden. — Verlangt wird ausreichende Fähigkeit im Schechten, Vorbeten, in hebräischen Unterricht und Predigen. — Bewerbungen sind portofrei an den Vorstand zu richten. Braunsberg, den 5. Juli 1869. Der Repräsentanten - Vorsitzende. Dr. Wiener. Vom ersten October c. ab, soll bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde die Cantor - Religionslehrer - und Schächterstelle neu besetzt werden. Bewerber, die den Gottesdienst zeitgemäß leiten können, geprüfte Religionslehrer sind, und die Befähigungszeugnisse als Schächter besitzen, wollen sich beim Unterzeichneten Vorstande schriftlich, unter Ueberreichung ihrer Original- oder Abschriftszeugnisse gütigst melden. Fester jährlicher Gehalt 300 Thlr., bei freier Wohnnng und Benutzung eines an derselben befindlichen schönen Gartens. — Reisekosten werden nicht vergütigt. Carlsruhe in Schlesien im Juli 1869. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. In der hiesigen jüdischen Gemeinde ist die Stelle eines Kantors und Schächters vacant und soll sofort besetzt werden. Das jährliche Einkommen beträgt 150 bis 200 Thlr. je nach Qualität, außerdem 200—250 Thlr. Neben-Einkommen. Qualisicirte Bewerber wollen sich schleunigst Behufs Probeabhaltung persönlich melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Lobsens, Hauptprov. Posen, 14. Juli 1869. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die zweite Lehrerstelle der hiesigen jüdischen Privat- Schule ist sofort oder vom 1. October d. I. vacant. Jährlicher Gehalt 300 Thaler wie auch Aussicht auf ein Einkommen für befondern Privat-Unterricht. Reflectanten mögen sich beim Unterzeichneten Vorstande unter Einsendung Ihrer Zeugnisse baldigst melden. Neuenburg (West-Preußen), den 9. Juli 1869. Der Vorstand: I Meier. S. Haiman. Zum Herbste (■p'jn'iB n>) d. I. wird die hiesige Religionslehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle — mit 150 Thlr. Gehalt, freier Wohnung, Kost und circa 20 Thlr. Schechita — vacant. Reflectanten wollen das Nähere verhandeln mit dem Vorstande zu Penzlin (Mecklenburg). Für eine bedeutende Handels-Lehranstalt Baierns wird sofort oder Michaelis ein tüchtiger Lehrer gesucht, der besonders in der englischen Sprache Gediegenes zu leisten im Stande ist. Bewerber, welche neuere Philologie studirt oder in England sich längere Zeit aufgehalten, werden vorzüglich berücksichtigt. Neben freier Station wird ein sehr guter Gehalt zugesichert. Anmeldungen wollen unter Nr. 336 an die Expedition dieser Zeitung gerichtet werden. Ein Philologe mos. Glaubens, Dr. phil., der seine Examina in Berlin absolvirt hat, z. Z. in den oberen Klassen einer höheren Lehranstalt beschäftigt, geübter Pädagoge, mit den besten Zeugnissen versehen, sucht eine seinen Ansprüchen gemässe Stelle. Adressen werden erbeten an die Expedition dieser Zeitung unter R. L. Ein junger Mann, der das Productengeschäft (Häute, Lumpen, Honig rc.) gründlich versteht, sucht gegen August oder September d. I. eine Stelle als Commis oder Reisender. Derselbe ist mit der .'Buchführung und Correspondenz vertraut, und kann auch gute Zeugnisse aufweisen. Gef. Offerten unter Chiffre 8. R. an die Annoncen- Expedition der Judenzeitung in Leipzig. Annonce. Ein junger israelitischer Comptoirist z. Z. in Berlin sucht für ein größeres Comptoir bei bescheidenen Ansprüchen ein Engagement p. sofort oder 1. October er. Offerten: Berlin poste restante unter A. M. 100 zu richten. Für einen unverheiratheten, seminaristisch gebildeten Lehrer ist zum 1. October h. a. eine gut dotirte Stelle frei. Gef. Bewerbungen wolle man sub P. 5642 an die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse in Berlin einsenden.__ _ Zum 1. Oktober c. können noch zwei wohlerzogene Knaben, welche die hiesige Realschule I. Ordnung, oder die von mir verwaltete Elementar-Schule besuchen sollen, in meiner Behausung liebevolle Aufnahme u. Nachhilfe- Unterricht finden. L. Mandel, Lehrer der Synagogen-Gemeinde Lippstadt. Ein junger Mann, Sohn achtbarer Eltern und von angenehmen Aeußern, welcher eine höhere Schulklasse besucht hat, und eine gute Handschrift schreibt, kann in meinem Kurzwaarenen gros u. detail-Geschäft als Lehrling placirt werden. Selbstgeschriebene Offerten an H. Bruck Hirschberg i. Schlesien. Für unser Putz- und Weißwaaren-Geschäft suchen pr. 1. September einen Lehrling. Hirschhahn u. Gsttvald. Bremen.

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