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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1869-07-06 · Heft 27 (6.7.1869) · p. Seite 540

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
33 (1869)
Issue
Heft 27 (6.7.1869)
Date
1869-07-06
Page
Seite 540 (sequence 16)
Language
German
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540 Die hiesige Religionslehrerstelle, verbunden mit einem jährlichen Fixum von 300 Thlrn.; wird zum I. Oktober d. I. vacant. Geeignete Bewerber wollen ihre Anmeldungen, mit den nöthigen Zeugnissen begleitet, dem Unterzeichneten Vorstande einsenden. Neustettin, im Juni 1809. Der Vorstand: W Löwe. MM Wir beabsichtigen, möglichst zum 1. Septbr. c. ” für unsere Gemeinde einen Kantor zu engagiren, der zugleich als Dirigent unseres Synagogenchors event. auch als Schächter fungiren soll. Gehalt 5—600 Thlr. pro anno. Bewerber, welche ausreichende musikalische Bildüng, gute Stimmmittel und eine zeitgemäße Vvrü tragsweise besitzen, wollen uns ihre Meldungen, unter Beifügung von Zeugniffen über ihre Qualification, bisherige Wirksamkeit und Führung bis zum 15. Juli o., an welchem Tage die Concurrenz abgeschlossen wird, franco zuzustellen. Stettin, den 15. Juni 1869. pj Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde. äio Für die an kommendem Neujahrs- und Versöhnungsfeste in der Filialsynagoge dahier abzuhaltenden Gottesdienste werden einige tüchtige Vorsänger oder Choristen, welche neben den nöthigen liturgischen Kenntnissen zugleich genügende musikalische Bildung besitzen, gegen entsprechendes Honorar und Vergütung der Reisekosten zn engagiren gesucht. Reflektanten wollen ihre Anmeldungen bis 1. August lauf. Jahres unter Beilage von Zeugniffen bei der Unterfertigten einreichen. München, im Juni 1869. Administration der israel. Cultusgemeinde. Die in hiesiger Gemeinde erledigte Schächterstelle soll sofort wieder besetzt werden. Junge und unverheirathete Bewerber, welche gleichzeitig als Hilfslehrer und Hilfsvorbeter fungiren und über ihren streng religiösen und moralischen Lebenswandel genügenden Ausweis führen können, wollen ihre Atteste dem Unterzeichneten Geistlichen ungesäumt einsenden. Anclam iPommernh im Juni 1869. Ahrenfeld. Stelle-Gesuch. Ein exam. Lehrer <20 I. alt) sucht zu Anfang November eine Hauslehrerstelle; am liebsten dort, wo derselbe auf einem Comptoir Mitarbeiten könne.;<8efällige Offerten unter R. 5610 besorgt d. Exped. d. Bl. Israel. Töchter-Pensionat in (Westfalen.). Der Unterzeichnete, bisher Prediger und erster Lehrer der Synagogengemeinde zu Dortmund, wird am i. Novbr. d. I. im Verein mit seiner Frau, welche längere Jahre in einer der ersten und angesehensten Familien Westfalens als Gouvernante gewirkt, ein Erziehungs-Institut für israelitische junge Damen errichten. Dieselben erhalten gründlichen Unterricht in der deutschen, französischen und englischen Sprache mit besonderer Berücksichtigung der Convrrsation, in den erforderlichen wissenschaftlichen Fächern, in der Musik, sowie Anleitung im Haushalte, in der Küche und in den weiblichen Handarbeiten. Herr Mos. Heymann, Präses des hiesigen Gemeindevorstandes, Herr vr. Blankenstein Hierselbst, sowie Herr E. Schüler in Erwitte bei Lippstadt sind gern bereit, weitere Auskunft zu ertheilen. Dortmund, im Juni 1869. S. Löwenstein. ~ Bewerbung um das bei der Königlichen Gewerbe-Akademie zu Berlin bestehenden Stipendium der Benny Burchardt'schen Eheleute zu Landsberg a. W. Das von den Benny Burchardt'schen Eheleuten zu Landsberg a. W. bei der Königlichen Gewerbe-Akademie zu Berlin gestiftete Stipendium, bestehend aus jährlichen Zinsen von 4000 Thlr. k 4% % für junge Leute jüdischen Glaubens, welche die Anstalt zu ihrer Ausbildung als Techniker besuchen und sich in bedürftiger Lage befinden, ist erledigt und soll vom 1. Oktober d. Js. ab wieder verliehen werden. Die Verleihung erfolgt am 25. Januar k. Js. von dem Königlichen Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten auf den Vorschlag des Direktors der Königlichen Gewerbe-Akademie der Art, daß der Genuß desselben mit dem 1. Oktober des vorhergehenden Jahres beginnt. Bei der Bewerbung haben diejenigen den Vorzug, welche mit dem Stifter oder dessen Ehefrau dem Grade nach am nächsten verwandt sind. Bei dem Mangel an verwandten Bewerbern haben diejenigen den Vorzug, welche zur Zeit der Bewerbung ihren Wohnsitz in Landsberg a. W. und falls auch solche nicht vorhanden sind, diejenigen, welche in Sonnenburg ihren Wohnsitz haben. Fehlt es an solchen Bewerbern, so entscheidet die größere Bedürftigket, sowie die bessere Befähigung und moralische Führung. Die Bewerber um das vorgenannte Stipendium können sich von jetzt an melden, wenn sie den nachstehend verzeichneten Aufnahme Bedingungen genügen: 1) der Bewerber muß wenigstens 17 und darf höchstens 27 Jahr alt sein; 2) er hat nachzuweisen, daß er entweder bei einer Provinzial-Gewerbeschule, oder Realschule, oder bei einem Gymnasium das Zeugniß der Reife erlangt hat.

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